Ladbrokes Poker hat sich für einen Wechsel zum iPoker-Netzwerk entschieden. Die Verantwortlichen haben zwar noch keinen genauen Termin für die Änderung genannt, die Tage im MPN/Microgaming-Netz sind aber gezählt.

Der Geschäftsführer von Ladbroke erhofft sich durch den Wechsel einen längerfristigen Mehrwert für seine Kunden und damit auch für das Unternehmen. Während der Markt positiv auf die anstehende Änderung reagierte (die Aktie kletterte auf ein 5-Jahrs-Hoch), werden die verbleibenden Skins im MPN-Netz dem Ausstieg von Ladbrokes argwöhnisch entgegen blicken. Ladbrokes war einer der größten Anbieter bei Microgaming und nimmt damit eine große Zahl von Spielern aus dem Pool.

Jerry Yang in Geldschwierigkeiten? Das Finanzministerium hat eine Liste mit zu versteigernden Gegenständen veröffentlicht. Durch solche Auktionen versucht die Behörde Teile von Steuerschulden einzutreiben. In der Auflistung ist u.a. das Bracelet aus dem Main-Event 2007 aufgeführt. Scheinbar hat Jerry Yang seinen Millionengewinn nicht ordentlich verwaltet und ist in Geldnot geraten. Es wird von einer Steuerschuld in Höhe von $571,894 gemunkelt und diese scheint der ehemalige Pokerweltmeister nicht aufbringen zu können. In welche Kanäle sind die 8 Millionen WSoP-Siegprämie geflossen?

Negreanu und Esfandiari als Werber für eine „Sekte“

Das „Choice-Center“ bietet Kurse zur „Persönlichkeitsverbesserung“. Natürlich kosten diese Kurse gutes Geld, sind preislich gestaffelt und die Kunden können verschiedene Ebenen im „Sekten/Persönlichkeits-Ranking“ erreichen.

Das Prinzip erinnert also unangenehm an Scientology. Scheinbar hat der „Verein“ nun professionelle Pokerspieler als Zielgruppe ausgemacht und mit Daniel Negreanu und Antonio Esfandiari zwei beliebte Prominente für sich gewonnen. Negreanu sagte für einen Kurs sogar seine Teilnahme an der NBC-Heads-Up-Challenge ab und wirbt per Videoblog für die Kurse.

Dass die Spieler in der Pokerszene oftmals an Bodenhaftung verlieren und ein wenig Coaching, Bodenhaftung und Psychotherapie nicht schaden kann, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ob sich Negreanu als Sprachrohr für eine solche Vereinigung einen Gefallen tut, darf trotzdem bezweifelt werden. Vielleicht kann sein Sponsor ja schlimmeres Rekrutierungsgebaren verhindern. Es wäre schade, wenn der beliebte Pro, den über Jahre redlich verdienten Credit der Community, leichtfertig verspielen würde.

Revolution-Poker und die Auszahlung.

Einer der letzten Anbieter auf dem US-Markt stellt die Geduld der Kunden auf eine harte Probe. Neben der allgegenwärtigen Gefahr einer Schließung durch das DOJ, ist auch eine Auszahlung der Einlagen für die Kunden immer wieder eine spannende Herausforderung. Durch die US-Regulierung ist eine „simple“ Überweisung auf das Bankkonto nicht machbar. Stattdessen wird über verschiedene Kanäle transferiert. Während einige Pro's wie Annette Obrestad und Michael Mizrachi noch für Skins des Netzwerkes (Lock-Poker) werben, warnt Brian Hastings die Spieler per Twitter. Er hat vor mehr als drei Monaten eine Auszahlung von $2,500 Dollar per Scheck beantragt, das Geld ist direkt aus seinem Account ausgebucht aber noch nicht auf der Bank gutgeschrieben. Hastings ist berechtigterweise skeptisch und rät von höheren Einlagen im Netzwerk ab.