Partouche. Der Name geistert immer wieder durch die Medien und selten im positiven Kontext. Das irrwitzige Stadion-Event ist inzwischen auf ein kleines „Hallen-Turnier“ geschrumpft. Der vergebliche und peinliche Anlauf zum Full-Tilt-Kauf ist genauso wenig Vergessen wie der mangelhafte Umgang mit den offensichtlichen Betrügereien an den Partouche-Finaltischen. Die Familie Partouche versuchte auch das garantierte Preisgeld für ein Turnier im Nachhinein nach unten zu korrigieren. Wer also auf ein gesundes Rechtsempfinden und Anstand hofft, ist bei dieser Familie vermutlich verkehrt. Deshalb wundert es auch nicht, dass die Familie sich auf der eigenen Pokerseite einige Vorteile genehmigte. Es wurde zwar nicht auf „Superuser-Ultimate-Bet“ Art und Weise betrogen aber ca. 40 Accounts aus dem Familienkreis durften sich über Gratisturniertickets und Geld im Account freuen. Üblicherweise dürfen Angestellte und Verwandte auf eigenen Seiten nicht spielen … mit diesem Ehrenkodex wollen die Anbieter ein „Geschmäckle“ von vornherein ausschließen. Aber Ehrenkodex und Partouche passen in Bezug auf Poker und deren Vetternwirtschaft scheinbar nicht zusammen. Die französische Regulierungsbehörde ermittelt zurzeit. Es ist allerdings zu befürchten, dass es keine angemessene Strafe geben wird.

Svenska Spel mit Bot-Problem

Das Thema Poker-Bots wird durch die aktuellen Rechnergeschwindigkeiten im Heimbereich ein Dauerthema für die Spieler. Während „Amateure“ mit kleinen Pokerautomaten in den niedrigen Stakes einiger Anbieter mehr oder weniger scheitern, ist in Schweden nun ein professioneller Poker-Bot-Ring aufgeflogen. Nachdem der staatliche Glücksspielanbieter vor 4 Monaten Verdacht schöpfte, hat die Polizei die verdächtigen Accounts unter die Lupe genommen. Als sich der Anfangsverdacht bestätigte, wurden die Accounts gesperrt und ca. $16,000 beschlagnahmt. Der Anbieter geht davon aus, dass die Betrüger mit den Bots ca. $280,000 Gewinn erzielen konnten und das in den Limits NL 50 bis NL500! Die betroffenen Spieler sollen zwar entschädigt werden, das Thema selber ist aber für uns Pokerspieler sehr beunruhigend.

Full Tilt vor PartyPoker

PokerScout hat in den letzten Zahlen eine neue Nummer 2 im Traffic-Ranking gekürt. Trotz Fusion rutschte PartyPoker demnach mit durchschnittlich 3,100 Spielern auf Platz 3 im Ranking. Full Tilt freut sich über 4,000 Spieler an den Cash-Game-Tischen und ist damit hinter Stars die neue Nummer 2.

Im Vergleich zum Vorjahr muss die Branche allerdings mit einem Kundenschwund von 8% leben. Ob das Quasi-Monopol (Stars/Tilt) auf längere Sicht gut für die Branche ist? Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft. Andererseits hat sich Stars in Sachen Kundeninteresse und Sicherheit bisher nichts zuschulden kommen lassen. Das können viele kleinere Anbieter nicht von sich behaupten.

Heads-Up-Battle Stars vs. Tilt

Bereits einem Tag nach Herausforderung durch Negreanu hat Hansen dem Event zugestimmt und seine Tilt-Kollegen Dwan und Blom mit ins Boot geholt. Daniel Negreanu hat sich mit Isaac Haxton und Bertrand Grospellier Verstärkung aus den Stars-Reihen gesichert. In London gibt es neben der EPT also ein Heads-Up-Turnier der Vertragsspieler.  Die Spiele werden übrigens nicht an den realen Tischen stattfinden. Die Partien werden auf Full-Tilt-Poker laufen und jeder Spieler bringt $50k an den Tisch. Insgesamt geht's also um $300k. In den drei Begegnungen werden jeweils drei Heads-Up-Sit'n'Go's gespielt und die Paarung Hansen vs. Negreanu ist bereits gesetzt.

Micro Millions 4

PokerStars bietet für die kleineren Bankrolls vom 14. – 24. März 100 Events im Rahmen der Micro Millions an.

Das Buy-In startet bereits ab $0,11 und es gibt Garantiesummen bis zu einer Million Dollar. Insgesamt werden sogar $5 Millionen Preisgeld in den 100 Turnieren garantiert. Bereits bei der letzten Turnierserie war die Nachfrage allerdings so riesig, dass sogar mehr als 8 Millionen Dollar im Preispool landeten.

Natürlich werden wieder alle Varianten gespielt und mit den Zoom-Turnieren gibt es eine echte Neuheit im Turnierplan. Für diverse Turniere sind Satellites zu finden … es gibt also kaum einen Grund die Micro Millions 4 zu verpassen.