Roland de Wolfe wegen Betrugs angeklagt. Der Investor Iraj Parvizi zieht vor Gericht. Er behauptet, dass bei einem Cash-Game im Londoner „Les Ambassadeurs Casino“ bei Pokerpartien betrogen wurde und er Leidtragender war. Die Profis Roland de Wolfe und Josh Gould sollen sich abgesprochen und den Gewinn nach der Partie geteilt haben. Der 48-Jährige fordert eine Entschädigung in Höhe von 10 Millionen Pfund, das sei die Summe, die er von 2010 bis 2013 an die Regulars verloren habe. Während ein von Parvizi angeheuerter Experte die Vorwürfe nach Sichtung der Videoaufzeichnungen stützt, halten Insider die Vorwürfe für absurd. Insbesondere das Casino hält die Vorwürfe für beschämend.

 

Konten von Doug Polk wegen Terrorgefahr gesperrt. Der Highstakes-Spieler bestätigte die Kontensperrung via Twitter und sparte nicht mit Kritik. Scheinbar ist der Bank of America ein Fehler unterlaufen. Die Sicherheitsmechanismen in Sachen Geldwäsche reagieren auf die zahlreichen Kontenbewegungen der Pokerspieler sensibel und Polk hatte zusätzlich seinen Accountnamen von WCGRider auf Doug Polk wechseln wollen. In Summe der Auffälligkeiten wurde der „Alarm“ ausgelöst und die Konten vom System gesperrt. Da nützte es auch nichts, dass Polk bereits seit 6 Jahren (guter) Kunde ist. Inzwischen ist das Problem gelöst, vielleicht wird der Algorithmus etwas überarbeitet, für die Kundenzufriedenheit eine gute Sache.

 

Negreanu konkretisiert seinen Wettvorschlag. Der PokerStars-Pro ist sich sicher, dass er auch im Online-Poker in den Stakes ab $25/$50 NLHE ein gewinnen kann. Er ist bereit 1 Million Dollar auf sich zu setzen und es fanden sich schnell Interessenten, die gegenhalten wollen. Allerdings fehlte es an Details. Wichtiges Kriterium war die Anzahl der zu spielenden Hände. Negreanu machte nun einen ersten Vorschlag: Er möchte 50,000 Hände spielen. Nach Möglichkeit in einem Jahr. Sollte er dieses nicht schaffen, verlängert sich die Challenge um ein weiteres Jahr, seine Wettgegner müssten dann aber auch nur 90% des Einsatzes an ihn auszahlen. Eine weitere Verlängerung gibt es nicht, sollte Negreanu auch nach 2 Jahren nicht ausreichend Hände gespielt haben, gilt die Wette für ihn als verloren. Diese Rahmenbedingungen können noch weiter verhandelt werden – wichtig ist dem Live-Spezialisten, dass er die Wette entspannt angehen kann.

 

Teure Panne bei der GSSS für PartyPoker. In New Jersey wollte man nach der Regulierung Online-Poker-Geschichte schreiben. Dies ist nun leider einem völlig unbeabsichtigten Kontext gelungen. Bei der Garden State Super Series wurden $400k an Preisgeld versprochen und die Hälfte davon entfiel auf das $200-Main-Event. Die Resonanz war wie erwartet groß, 4000 Spieler loggten sich ein, um für Pokeraction zu sorgen. Für das Main-Event registrierten sich allerdings nur 700 Teilnehmer, die sich über ein anständiges Overlay freuen durften. Die Freude währte allerdings nur kurz, technische Probleme führten zu einem Abbruch des Events und der Veranstalter war nicht mehr um Werbereichweite sondern nur noch um Schadenregulierung bemüht. Entsprechend der Geschäftsbedingungen werden die zum Zeitpunkt des Abbruchs noch im Spiel befindlichen Teilnehmer entschädigt. Der gesamte Preispool wird für die Entschädigung herangezogen. Die Hälfte davon wird auf alle Spieler verteilt und die andere Hälfte anhand der Chipcounts auf die Spieler verrechnet. Insgesamt eine saubere Abwicklung der Panne. Ein gelungener Auftakt sieht aber trotzdem anders aus.

 

Ken Daneyko im Team Partypoker. In New Jersey hat Partypoker einen Sponsoringvertrag mit den New Jersey Devils abgeschlossen und damit immens die Werbetrommel gerührt. Ergänzend zu diesem Deal ist nun der dreifache Stanley-Cup-Sieger Ken Daneyko mit einem Vertrag ausgestattet worden. Der legendäre Spieler der Devils wird künftig mit Kara Scott, Mike Sexton, Jamie Kerstetter und Scott Baumstein den Anbieter an den Pokertischen repräsentieren. Sein erster großer Auftritt war im GSSS-Main-Event ging allerdings gründlich in die Hose. Auf seinem Kopf war eine Bounty ausgesetzt … allerdings … sh. Meldung oben 🙂