Die Anbieter der weitverbreiteten Poker-Tracking-Software haben sich für eine Zusammenarbeit entschieden.

Sowohl Mitarbeiter als auch andere Ressourcen werden künftig geteilt. Kurioserweise bleibt es bei der Trennung der Software. Dass die bestehende Software nicht verändert wird, ist nachvollziehbar. Aber auch die angekündigten Versionen von Pokertracker (PT5) und Hold'em Manager (HM3) werden weiter getrennt entwickelt und veröffentlicht. Beide Programme räumen allerdings Cloud-Diensten einen höheren Stellenwert ein und hier können die fusionierten Unternehmen wiederum die Server teilen und das Know-how zusammenlegen. Durch die Firmenzusammenlegung soll ebenfalls der Kundenservice verbessert werden.

Sowohl ein gemeinsames Produkt als Rundumsorglospaket als auch die Fortführung der jeweiligen Softwarelösung inklusive Übernahme des bewährten „Look & Feels“ hat Vor- u. Nachteile. Ohne Softwarezusammenlegung könnte die Fusion für den Kunden anfangs unbemerkt bleiben. Mittelfristig dürft der entfallende Wettbewerb für die Nutzer eher zum Nachteil werden. Das kann sich auf die Features, Qualität und auch den Preis der Produkte beziehen.

Einflussnahme durch das Kaufverhalten der Kunden ist kaum noch möglich, ein ernst zu nehmender Konkurrent ist zurzeit nicht in Sicht.