Auf PokerStars ist Isildur1 seit seinem Bahamas-Abstecher mit einer anständigen Bankroll ausgestattet. Phil Galfond konnte es kaum abwarten gegen den Schweden  möglichste viele Tische PLO zu spielen. Galfond suchte laut Twitter zwar nur die Herausforderung und die Gegner in den höheren Limits wären rar gesät … insgeheim hofft der frischgebackene Kanadier aber mit Sicherheit auf einen der typischen Meltdowns von Blom.

Aktuell ist Galfond (Mr.Sweets28) mit einem Wochenplus von $400k auf Kurs …das Geld stammt allerdings nicht aus Blom‘s Bankroll. Dieser spielte sich mal wieder in einen Rausch … zigtausend Hände spulte der PokerStars-Pro ab … ein Fiasko bzw. einen raketenhafter Upswing gab es aber nicht.

Apropos Swing (in diesem Fall Downswing): Sollte sich hinter dem Nick „RaiseOnce“ tatsächlich Phil Ivey verbergen muss dieser mit weiteren 54,000 Verlust seinem Online-Pokerglück weiter hinterherjagen.

Gehen wir nochmals kurz zurück zu Phil Galfond. Dieser hat -wie bekannt- als Mitgründer die Seite Bluefirepoker verlassen. Als Internet-Begeisterter durfte ein neues Projekt/Portal natürlich nicht lange fehlen. Unter philgalfond.com bloggt der beliebte Pro nun für die andächtig lauschende Gemeinde. Und wenn ein langjähriger, erfolgreicher Vielspieler und Kenner der Szene über Probleme und Lösungen schreibt, darf man hellhörig werden. Für eine gute Zukunft des Online-Poker macht er einige Vorschläge die er mit „Let‘s make some changes“ überschreibt. Da sich neben den Spielern auch Pokerstars-Verantwortliche mit dem Beitrag auseinandersetzen, ist die Lektüre empfehlenswert.

Im Live-Cash-Game hat Gus Hansen auf dem Weg zu den Aussie-Millions einen Zwischenstopp in Macau eingelegt. Der Däne machte auf Bescheiden und wollte die ganz großen Partien meiden. Bis zu seiner Weiterreise nach Melbourne twitterte/bloggte er einige große Pokerhände und Pötte. Mit Ivey, Juanda, Robl und einigen asiatischen Geschäftsmännern am Tisch legte er einige 24-Stunden-Sessions ein und hatte am Ende die Reisekasse mit $3,8 Millionen aufgebessert. Respekt Herr Hansen!

Jonathan Duhamel ist in den letzten Wochen für manche Meldung gut. Nach dem Raubüberfall, den Verhaftungen und dem guten Lauf bei der PCA hat der kleine Kanadier ordentlich gefeiert. Sturzbetrunken pöbelte er u.a. Martin Finger an. Während der Deutsche das Lokal verlassen musste, blieb Duhamel und fiel weiterhin negativ auf. Als er sich auf der Toilette übergab tauchte Finger auf und schlug Duhamel mit einem wuchtigen Faustschlag nieder. Duhamel berappelte sich, machte sich pöbelnd auf die (erfolglose) Suche nach Finger und ließ sich kaum beschwichtigen. Am nächsten Tag trafen sich die zwei Streithähne während des Rückflugs im Flugzeug – weitere Handgreiflichkeiten wurden allerdings nicht publik. Feier, Alkohol und Ärger … Schlager lügen nicht: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht um uns zu verderben …“ In diesem Sinne: Prost und einen schönen Sonntag.