Bei den High-Stakes-Zockern gehören entsprechende Wetteinsätze zum guten Ton. In den letzten Wochen gab es wieder einige nennenswerte „Prop-Bets“. Phil Ivey möchte z.B. eine Wette in Höhe von $1 Million für den Superbowl platzieren. Er sucht grad nach einem Buchmacher der den Wetteinsatz akzeptiert. Das Bellagio käme für die Wette in Frage. Aber Ivey möchte keine Riesenpublicity und eine Taxe in Höhe von $100.000 ist ihm ebenfalls zu hoch. Die Verhandlungen laufen – Auf wen Ivey seine Penunzen setzt blieb ein Geheimnis.

Gus Hansen ist auch für besondere Wetten bekannt. Ein Tennis-Match zwischen Antonius und Hansen ist vor längerer Zeit angekündigt worden … nach meinem Kenntnisstand aber noch nicht gespielt. Nun lehnt sich der Däne wieder aus dem Fenster. Hansen hat mit Theo Joergensen einen Boxkampf vereinbart. Dieser soll am 21. Februar in Kopenhagen stattfinden. Joergensen hatte Gus mit einigen Sprüchen provoziert und Hansen lud den Landsmann daraufhin in den Ring. Natürlich spielt hier nicht nur der sportliche Ehrgeiz bzw. die Revanche für „Nettigkeiten“ eine Rolle – beide Spieler/Kämpfer haben eine Wette platziert.

Doyle Brunson hat in seinem Leben ebenfalls viele Wetten abgeschlossen, die neueste (hoffentlich nicht letzte) ist aber makaber. Nachdem der Journalist Mack Rawden eine Liste mit 100 wahrscheinlichen Todesfällen für 2009 veröffentlichte und Texas Dolly als 75jähriger auf der Liste den 16. Platz mit Sterbewahrscheinlichkeit von 10% bekam, bezeichnete er den Journalisten als Clown und bot gleichzeitig eine Wette mit 10:1 Quote an. Rawden schlug mit $1,000 ein – wenn Brunson in diesem Jahr stirbt sollen die 10,000 Wettschulden an die American Cancer Society gespendet werden. Nachdem er in den letzten 5 Jahren 130 Pfund abgenommen hat, ist Doyle Brunson sehr optimistisch die Wette zu gewinnen und den Jahreswechsel 2010 feiern zu dürfen – Drücken wir die Daumen. Eine makabre Liste und coole Reaktion darauf – hier ist Brunson schonmal Gewinner.