In dem Buch „Deal Me In“ hat Phil Hellmuth 20 der bekanntesten Pokerspieler dazu motiviert über ihre Karrieren, Höhepunkte und Beats zu sprechen. Das Buch ist also eine „Multi-Autobiographie“ die durch die Vielzahl der integrierten Charaktere Kurzweil verspricht.

Die Spieler gewähren einen Blick hinter die Kulissen und man erfährt u.a. das der so stille Allen Cunningham durchaus beim Online-Poker seinen Monitor anschreit. Lt. Hellmuth gibt jeder Spieler interessante Einblicke von den frühen Jahren bis zu den professionellen Zeiten.

Neben Hellmuth plaudern auch Scotty Nguyen, Doyle Brunson, Peter Eastgate, Johnny Chan, Chris Ferguson und Carlos Mortensen. Natürlich darf ein Daniel Negreanu nicht fehlen … über die Einbeziehung von Tom Dwan darf man sich schon eher wundern – zieht man die Auseinandersetzungen der letzten 2 Jahre in Betracht.

hell

Die Geschichte von Doyle Brunson dürfte zwar den meisten Pokerfans bekannt sein … aber mit Erik Seidel und Chad Brown kommen in dem Buch auch eher stille Vertreter -die ohne Rampenlicht arbeiten- zu Wort. Damit das Buch keinen „Chauvi-Stempel“ erhält, sind natürilch auch Vertreter des weiblichen Geschlechts am Start. Katja Thater erzählt von ihrer „Poker-Toilettenvertretung“ die bereits einige Jahre dauert  (ok, natürlich nicht – ein Scherz!). Aber Annie Duke, Jennifer Harman und Annette Obrestad erzählen wie man sich als schwaches Geschlecht an den Tischen durchsetzt.

Nach Mike Matusows „checkraise the devil“ kommt mit „Deal Me In“ ein weiteres Pokerbuch abseits der üblichen Strategiewerke in die Läden. Passenderweise stehen ja die Urlaubswochen vor der Tür ^^