Schon in 2011 wurde der Poker-Profi beschuldigt, beim Online-Poker betrogen zu haben. Ihm wurde vorgeworfen, Multi-Accounting und Collusion betrieben zu haben.

Woods war mit mehreren Accounts gleichzeitig an den Tischen aktiv und hatte damit deutliche Vorteile im Spiel. Über mehrere Jahre ergaunerte er sich mit dieser Masche von den Gegenspielern siebenstellige Beträge. In der Community fiel der Erfolg auf und er konnte sich als Affiliate ein weiteres Standbein aufbauen und war sogar als Coach auf Pokerstrategy tätig.

Der Brite flog auf, als eines der Opfer Indizien sammelte und damit detailliert den Betrug aufdeckte. Das Material wurde dem Onlineanbieter (888poker) zur Verfügung gestellt und dieser eröffnete das Verfahren.

Nun haben die Richter ein Urteil gefällt. Sie befanden Woods in 13 Fällen für schuldig und schicken den Täter für 15 Monate ins Gefängnis. Die Betrugsopfer hat er in Höhe von einer Million Pfund zu entschädigen. Außerdem verurteilte das Gericht auch Darren’s Vater. Dieser hatte sich einverstanden erklärt, dass sein Sohn über seinen Namen finanzielle Transaktionen durchführte, um das Multi-Accounting zu verschleiern. Der Vater muss 19.000 Pfund Strafe aufbringen und ist zu 6 Monaten auf Bewährung verurteilt.

Der verurteilte Täter war im Lauf des Verfahrens dazu übergegangen seine komplette Unschuldsbeteuerung aufzugeben und gab 9 Betrugsfälle zu. Komplette Reue zeigte Woods aber nicht. Er wies gegenüber der Presse daraufhin, dass er sich in Sachen Collusion und Multi-Accounting lediglich dem restlichen Spielerfeld angepasst habe, dies sei seiner Meinung nach gängige Praxis.

Hoffen wir mal, dass dem nicht so ist, und freuen uns darüber, dass mit dem Urteil ein deutliches Zeichen gegen die Betrügereien gesetzt wurde.