guyDer ehemalige Straßenkünstler und Gründer des Cirque de Soleil verkauft sein erfolgreiches Geschäft. Die berühmte Show gründete der Kanadier bereits in den 80er-Jahren. Der Verkaufspreis soll bei 1,5 Milliarden und damit unter den geforderten 2 Milliarden Dollar liegen. Diese Einbuße wird der Milliardär aber verschmerzen können. Auf alle Fälle verbleiben 10% der Anteile vom Cirque de Soleil, somit ist auch in Zukunft ein gewichtiges Wort des Gründers in Sachen Firmenpolitik sichergestellt.

Ob sich der Allrounder wieder dem Pokerspiel, seiner Ambition für die Raumfahrt, seinem Spenden-Projekt »One Drop« oder einem neuen Geschäft zuwendet ist völlig offen.

An den Pokertischen ist Guy Laliberté auf jeden Fall extrem beliebt und keiner hätte etwas gegen seine Rückkehr an die virtuellen oder echten Tische. Der Amateur spülte als sogenannter Wal Geld in den Pokerkreislauf und war dabei immer ein sehr sympathischer Mitspieler. Oft genug müssen die Profis extrem schlechte Manieren dulden, um Amateure nicht zu vertreiben. Dieses Problem stellte sich beim smarten Laliberté nicht. Wer den Gentleman am Pokertisch erleben möchte, kann auf die alte Highstakes-Poker-Show zurückgreifen. Alternativ findet sich bestimmt eine Konserve des »Big One for One Drop« in den Internetarchiven.