Der Däne sorgt mit seiner Spielweise für kontroverse Diskussionen und zahlreiche TV-Shows förderten den Hype um den „Hansen-Style“. Nicht wenige der Profis unterstellen dem „Great Dane“ eine schlechtes Spiel. Die zahlreichen Erfolge widersprechen dieser These aber deutlich. 
 
Die Kommentatoren der Events/Shows fragten sich häufig: Was hat sich Hansen mit diesem Spielzug gedacht? Mit seinem Buch „Every Hand Revealed“ beantwortet Hansen diese Fragen nun sehr ausführlich. Hansen hatte bei einigen Turnieren ein Diktiergerät dabei und hat die einzelnen Hände inklusive Gedankengänge und Absichten direkt auf's Band gesprochen. Damit die Gegner dieses Selbstgespräch nicht nutzen konnten, sprach er in seiner Muttersprache oder verließ kurzzeitig den Tisch. 
 
In dem Buch kann man die Aussie Millions aus Sicht von Gus Hansen erleben. Durch die praxisnahen Tipps wird ein neues/anderes Leseerlebnis geboten. Da die Preflop gefoldeten Hände natürlich aussen vor bleiben, sind insgesamt 329 Hände besprochen. 21 dieser Hände sind lt. Gus Hansen besonders wichtig und die Hinweise zu diesen „Key-Hands“ sind für ambitionierte Turnierspieler sicher eine große Hilfe. Abgerundet wird das Buch durch eine Aufstellung mit Statistiken/Tabellen die für Hansen Bedeutung haben. 
 
Am Ende des Buches stellt man fest: Der Hansen-Style ist kein schieres Zocken. Jede einzelne Entscheidung ist schlüssig und folgt einer Gesamtstrategie. Die Frage „Was hat sich Hansen dabei gedacht?“ ist nach der Lektüre mit „Eine ganze Menge!“ zu beantworten. 
 
 
quelle: pokernews.com