gushansenWenn man den Medien in Dänmark (business.dk) Glauben schenken darf, hat sich Gus Hansen in die Bridge+ Company investiert. Er soll sich mit einigen Millionen eingebracht haben, um mit einem neuen Tool weitverbreitete Probleme bei Bridge-Turnieren zu lösen.

Das Tool soll die Spielanalyse in Turnieren verbessern. Die Bewertung bezieht sich dann darauf, wie die Teams jeweils mit derselben Hand (also bei gleichen Grundvoraussetzungen) agierten. Das Ergebnis wird dadurch vergleichbarer und nimmt die Glückskomponente aus der Gleichung. Es würde also nicht mehr gewertet werden, wer die besten Karten bekam, sondern wer das Meiste aus den jeweiligen Händen herausholte. Zum Schluss kann nach objektiven Kriterien der beste Spieler gefunden werden. Dies brächte die Turniere hinsichtlich einer Bewertung auf ein neues Level. bridge

Neben dem Poker hatte Hansen schon immer auch ein Faible für andere Spiele. Neben Backgammon interessierte ihn auch die Bridge-Strategie. Vielleicht setzt sich „the great Dane“ künftig also andere Schwerpunkte und zieht mit seinem Investment das große Los.