taxesDer amerikanische Steuerberater Russ Fox hat in einem Artikel (Taxable Talk) über die Steuern der diesjährigen WSOP-Gewinner geschrieben.

Insgesamt gehen 9,6 Millionen Dollar Preisgeld der Finalisten an die Finanzbehörde. Den größten Teil davon zahlen natürlich die Bestplatzierten. Ryan Riess werden von 8,361,570 Dollar lediglich $4,880,713 verbleiben. Jay Farber bekommt nach Steuerabzug vom Preisgeld ($5,174,357) noch $3,147,830 ausgezahlt.

Damit zahlen die strahlenden Gewinner ca. 42% an die Behörden. Sylvain Loosli hat in dieser Hinsicht alles richtig gemacht. Der Franzose verlegte vor Kurzem seinen Wohnsitz nach England, dort gibt es keine Steuern auf Pokergewinne. In Frankreich hätte der Spieler 49% des Preisgeldes an den Staat abgeben müssen, durch den Umzug darf er nun 100% des Preisgeldes ($2,8 Mio) behalten.

Besonders gebeutelt ist der Kalifornier JC Tran. Der als Chipleader gestartete Profi musste sich nicht nur mit dem fünften Platz zufriedengeben, er hat auch die größte Steuerlast zu schultern. Zur „federal income tax“ und „federal self-emplyment tax“ muss er zusätzlich in seinem Bundesstaat Steuern entrichten. Damit sind fast 48% ($1 Mio von $2,1 Mio Preisgeld) der Prämie futsch.

Rekordsteuerzahler bleibt Peter Eastgate, der Däne wurde mit knapp 73% von seinem Heimatland geschröpft.