Nachdem Everest Poker die Spieler in Online- und Liveturnieren beobachtete, steht für den Anbieter fest, dass die Herkunft eines Spielers viel über die Spielweise verrät. 
 
Im Rahmen der sechsmonatigen Untersuchungen gab es diverse Auffälligkeiten: 
 
Schwedische Spieler tendieren zu einer sehr aggressiven Spielweise und nehmen hierbei auch gern Risiken in Kauf. Die Spieler aus Schweden waren Pioniere des europäischen Pokerbooms und logischerweise sind entsprechend viele erfahrene Spieler vorhanden. Diese versuchen die „Neuankömmlinge“ an den Tischen mit der aggressiven Spielweise zu überrollen. 
 
Aber das restliche Europa hat inzwischen aufgeschlossen. Die Schweden werden an den Tischen zwar sehr respektiert, aber eine Dominanz an den Tischen ist nicht mehr feststellbar. 
 
Die Spanier entwickeln die Pokerkenntnisse überraschend schnell. Viele Pokerspieler aus Spanien sind ehemalige Schachspieler. Die analytischen Fähigkeiten setzen die Spieler auch beim Poker an und dementsprechend gut sind die Skills im Risiko abwägen und Chancen (Odds) erkennen. Hier werden die Spanier oftmals unterschätzt und profitieren dann doppelt. 
 
In Deutschland ist der Pokerboom noch relativ frisch. Aber die Deutschen nehmen das Spiel sehr ernst und arbeiten hart um die Fähigkeiten zu verbessern. Der Absatz von Pokerbüchern ist immens und die Deutschen sind oft an schweren Tischen zu finden. Hierbei nehmen Sie Gewinneinbußen oder sogar Verluste in Kauf um im Wettbewerb mit besseren Spielern die eigenen Pokerskills zu pushen. 
 
Auch die Holländer nehmen das Spiel sehr ernst. Überraschenderweise fällt bei den Holländern auf, dass sie das Spiel sehr emotionslos und vorsichtig angehen. Die Spieler dort haben einen hohen Bildungsgrad und nehmen das Spiel nicht persönlich sondern konzentrieren sich auf das Wesentliche: „Geld machen“. 
 
Die Engländer sind eher konservativ in der Spielanlage. In der Anfangsphase des Turnieres hält sich der englische Spieler „vornehm“ zurück und braucht eine Zeit um sich in das Spiel einzuspielen. Meistens ist dies in einem Turnier die richtige Taktik, treffen die Engländer allerdings auf aggressive Gegner kann die mangelnde Bereitschaft Risiken einzugehen viel Geld kosten. 
 
Die Franzosen können nicht aus ihrer Haut. Sie spielen Poker mit Flair und Leidenschaft. Sehr viele Spieler sind ehemalige „Magic The Gathering“- Spieler. Das Gefühl für Kartenwerte und Chancen haben die Spieler also bereits verinnerlicht und können diese Kenntnisse auf die Pokertische übertragen. 
 
Die Italiener sind in der Spielveranlagung den Franzosen ähnlich. Die Italiener tendieren eher zu einer loosen Spielweise. An den Tischen impulsiv und unberechenbar bluffen die Italiener vergleichsweise häufig. Der Italiener spielt gern super-aggressiv für den großen Gewinn und genießt dabei die Action. 
 
 
quelle: pokerlistings.com