Das Gremium hat sich für zwei neue Mitglieder in diesem Jahr entschieden. Am 30. Oktober (zum WSOP-Main-Event-Finale) werden Eric Drache und Brian Roberts mit einer Mitgliedschaft in dem erlauchten Kreis der Poker Hall of Fame geehrt.

Brian „Sailor“ Roberts verstarb bereits 1995 und wird damit postmortem geadelt. Als Pionier spielte Roberts bereits mit Doyle Brunson und Amarillo Slim. Als sogenannte „Texas Road Gamblers“ waren die alten Hasen im ganzen Land unterwegs um lukrative Cash-Games aufzuspüren bzw. zu starten. In seiner langjährigen Karriere machte sich Roberts für die Verbreitung des Pokerspiels verdient und sorgte mit dafür, dass das Spiel aus den rauchigen Hinterzimmern in den Fokus der Öffentlichkeit gelangte. drache

Eric Drache (im Bild) ist als Spieler eher unbekannt. Stattdessen hat er mit der Erfindung der „Satellite-Turniere“ ein wichtiges Element für die aktuellen Pokerturniere geschaffen. Viele Teilnehmerrekorde wären ohne die Chance auf eine kostengünstige Teilnahme am Geschehen nicht vorstellbar. Drache war als Cardroom-Manager und Host in den Vegas-Casinos eine feste Größe und in den 70er und 80er Jahren der Turnierdirektor der WSOP. Kurioserweise war er auch einer der Initiatoren für die Gründung einer „Poker Hall of Fame“ und wird somit Mitglied seiner eigenen Idee.