Das Cardplayer Magazine Latin America berichtete von einer Riesensession für Tom Dwan. Dieser spielt in Macau um Unsummen und wurde dort von einem Nachbartisch aus beobachtet.

asiaDie Geschichten von den Highroller-Partien in Macau sind legendär, selten bestätigt und oftmals über „Hörensagen“ in die Medien gelangt. Trotzdem ist die Geschichte nicht völlig von der Hand zu weisen und geht so:

Die Pokerrunde bestand aus Dwan, zwei weiteren chinesischen Profis und einem chinesischen Milliardär. Die Einsätze lagen bei 50,000/100,000 Hongkongdollar ($6,5k/$13k).  Eine Woche vorher sollen in dieser Runde die Einsätze sogar doppelt so hoch gewesen sein. Dwan erwischte einen guten Lauf und soll 25 Millionen Dollar gewonnen haben, ein gigantischer Run … wenn es denn so stimmt.

Zu den fabulösen Gerüchten gehört aber auch eine Woche mit einem Loss in Höhe von $7 Millionen für Durrrr, daraufhin wurde dem Amerikaner bereits eine Pleite unterstellt. Die Spieler versprachen dem Verlierer eine Rückrunde und hier gab es dann das Happy-End für den ehemaligen Full-Tilt Pro.

Auch wenn nur ein Teil der Geschichten stimmt, die Action in Macau ist immens und selbst als langjähriger Pokerprofi und Highroller braucht man offensichtlich ein starkes Nervenkostüm und eine große Bankroll bzw. liquide, willige Backer.

Genauso wichtig ist eine Einladung in die Partien. Hier stehen Durrr scheinbar die Türen offen. Während ein Spieler wie Patrik Antonius für die chinesischen Milliardäre zu tight spielen und deshalb nicht an die Tische gelangt, ist Dwan mit seiner loose-aggressiven Spielweise dort gern gesehen.

Wie weit werden die Spieler den Bogen (über-)spannen? Ab wann ist die Grenze zur Geschmacklosigkeit überschritten? Die Pokerwelt hat eigene Grenzen … ob solche Partien in der Außenwelt noch auf Verständnis stoßen bzw. das Spiel in gutes Licht setzen?