Nachdem sich das Department of Justice im letzten Jahr mit PokerStars in Sachen Full-Tilt-Poker-Kauf einig wurde, gab es für lange Zeit keine Neuigkeiten bezüglich der Auszahlung an die US-Kunden.

Nun gibt es scheinbar Licht am Ende des Tunnels. Die DOJ hat sich für die Garden City Group als Partner entschieden. Diese genießt vollstes Vertrauen der Behörde und hat bereits komplizierte Sachverhalte im Interesse der Behörden gelöst. Die DOJ ist deshalb davon überzeugt, dass die Auszahlung an die geschädigten Kunden unmittelbar bevorsteht.

Insgesamt sind ca. 159 Millionen Dollar an ungefähr 1,3 Millionen Amerikaner zu transferieren. Da sich die US-Bürger nicht mehr in die Full-Tilt-Accounts einloggen können, ist der Geldfluß anderweitig sicherzustellen.

Die Entschädigung ist überfällig und begrüßenswert. Ob das Geld allerdings wieder in die Pokercommunity eingezahlt wird, darf bezweifelt werden. Viele der geprellten Kunden dürften das Vertrauen in das Online-Poker verloren haben, andere wiederum haben schlicht keine Möglichkeit, solange der US-Markt verschlossen ist. Spieler wie Patrik Antonius, Tom Dwan und Daniel Cates sind ohnehin nie von der Bildfläche verschwunden, freuen sich aber sicher auf eine ordentliche Finanzspritze aus dem alten Account 🙂