Jean-Robert Bellande hat trotz Sponsorenvertrag und WPT-Bad-Boy-of-Poker-Präsenz finanzielle Probleme. In einem Interview bestätigte er sein schlechtes Bankrollmanagement.

In der Pokerszene ist Bellande eher durch seine große Klappe (Bad Boy of Poker) als durch Pokerskill bekannt. In den Foren werden deshalb in regelmäßigen Abständen „Bellande-Challenges“ publik.

Jarred Harrington forderte ihn beispielsweise zum Heads-Up PLO heraus. Da sich Harrington spielerisch stark im Vorteil sah, gewährte er Bellande eine FÜNFTE Karte. Das war dann doch zuviel Edge, Bellande konnte aus dem Zweikampf mit $20,000 Gewinn rausgehen.

Chau Giang offerierte eine Rückzahlung der Verluste in Höhe von 15% … verlangte aber ein $100k Buy-In beim H.O.R.S.E. – Diese Herausforderung kann sich Bellande zur Zeit aber nicht leisten.

Justin -BoostedJ- Smith schlug vor im Heads-Up den Button ständig bei Bellande zu belassen und bekam vom Bodog Pro eine Zusage. Ein 2+2-Forumsmitglied (tcorbin16) bot sogar eine 50%ige Rückzahlung der Gewinne an, ob sich Bellande mit solchen Angeboten eine neue Bankroll bauen kann sei dahingestellt. Während sich andere Spieler Gedanken über die Einschätzung der Spielstärke machen würden, freut sich Bellande über die gewährten Vorteile im Spiel.

Nebenher möchte er eine TV-Show unter dem Titel „Broke and living like a Millionaire“ starten. Dem Zuschauer sollen hier Einblicke in den Pokerzirkus gewährt werden. Bleibt abzuwarten wielange Bellande diese Einblicke noch hat.