Anfang Juli versuchten sich die Programmierer des PokerbotsPolaris erneut gegen ein Team von Pokerprofis. 

Während der „Gaming Life Expo“ wurde im Rio All-Suite CasinoHotel in Las Vegas das Spiel Mensch gegen Maschine ausgetragen. Im letzten Jahrwurde Polaris von Phil Laak und Ali Eslami noch knapp bezwungen, aber dasPolaris-Team hat die KI vom Bot  aufgerüstet. 

In diesem Jahr traten 7 Spieler an, der bekanntestesicherlich Nick Grudzien (Stoxpoker.com). In jeder Session wurden jeweils 500Hände gespielt. Wie in den letzten Jahren wurden auch dieses Mal die Karten(inkl. Board) gespiegelt. Die Karten die der Computer in einer Session erhielt,bekam der menschliche Gegner im Gegenzug zugeteilt. Durch diese Vorgehensweisewird der Glücksfaktor bereits bei einer kleinen Samplesize minimiert. 

Im ersten Match musste Grudzien eine Niederlage einstecken,sein Teammate konnte allerdings zurückschlagen und so blieb das Match spannend.Der erste Tag endete mit einem Unentschieden. Der zweite Tag ging dann knapp andas Team Stox. Am 3. und 4. Tag dominierte Polaris und errang damit den Gesamtsieg.

Professor Michael Bowling ist mit dem Ergebnis seiner Arbeitsehr zufrieden. Polaris spielt nicht nur eine Taktik sondern hat gelernt aufseinen Gegenspieler zu reagieren. Das Programm erkennt Schwachpunkte und nutztdiese aus.

Das Forscherteam der University of Alberta wird sich nichtauf diesem Erfolg ausruhen sondern weiter an der künstlichen Intelligenzarbeiten. Langfristiges Ziel sind gute Ergebnis in aufwendigeren Setups –aktuell dominiert Polaris lediglich Limit-Holdem im Heads-Up.