Baazov

David Baazov

Nachdem David Baazov im März dieses Jahres wegen vermeintlicher Insidergeschäfte von der Financial Markets Authority angeklagt wurde, ließ er sich als Geschäftsführer von Amaya beurlauben. Bereits kurz darauf wurde gemunkelt, dass Baazov vermutlich nicht wieder in die Firmenleitung zurückkehren würde.

Das Gerücht wurde nun bestätigt. Baazov hat nun alle Ämter niedergelegt und wird auch nicht für für den Aufsichtsrat zur Verfügung stehen. Der bisherige Interims-CEO Rafi Ashkenazi wird nun offiziell in das Amt berufen, es wird also keinen großen Wirbel in der Firma geben. Ob beziehungsweise in welcher Höhe eine Abfindung an Baazov gezahlt wird, wurde nicht bekannt. Da die Quartalsbilanz durchweg positiv ausfiel, könnte der „Ex-CEO“ durchaus Argumente für eine Prämienzahlung finden.

Chris Moorman

Chris Moorman

Etwas länger her (Juni) aber es soll der Vollständigkeit halber noch erwähnt werden, dass Chris Moorman einen Sponsorenvertrag mit 888poker abgeschlossen hat. Der Brite konnte bereits über 13 Millionen Dollar in Online-Turnieren und weitere 4 Millionen in Live-Events einstreichen. Sein Spiel wird er uns ab September über Twitch näher bringen. Auf der Pokerplattform ist Moorman unter dem Nick „888moorman“ in den größeren Turnieren anzutreffen.

Leonardo DiCaprio versteigerte Edward Norton. Okay, zumindest ein wenig. DiCaprio sammelt regelmäßig Spenden, indem er seine Kollegen und Freunde einlädt und Filmandenken und andere Besitztümer bzw. Events versteigert. Bei der letzten Sammlung kamen in Saint Tropez stolze 45 Millionen für den guten Zweck zusammen. Versteigert wurden u.a. Autos, Bilder und Arnold Schwarzenegger trennte sich von seinem „Conan-Schwert“. Für ein Homegame der besonderen Art wurden 110.000 Euro bezahlt. Am Tisch der sogenannten „Rounders-Night“ werden u.a. Edward Norton und Jonah Hill sitzen. Der „Käufer“ der Runde wird mit den Promis über die Entstehung von Rounders fachsimpeln und vorab eine Unterrichtsstunde von einem bekannten Profispieler erhalten.

Hellmuth on fire

Hellmuth on fire

Phil Hellmuth und Brandon Cantu mit Gastrollen in der TV-Serie „Billions“. Das ist natürlich Wasser auf den Mühlen des Egos vom Pokerbrat. Hellmuth konnte eine Gastrolle in der zweiten Staffel der erfolgreichen US-Serie ergattern und ließ sich natürlich mit dm Cast fotografieren, um die Twitterwelt zu beglücken. Die Serie spielt in der Finanzwelt und bekommt beste Kritiken. Die Macher verstehen also ihr Handwerk und wir dürfen hoffen, dass uns „Fremdschäm-Augenblicke“ erspart bleiben.

Haftbefehl gegen Hermann Pascha. Der Amateurspieler ist vielen aus den TV-Pokerrunden bekannt. Der loose Spieler mit dem losen Mundwerk war immer für Action und grenzwertige Sprüche gut. Während er die Pokergegner regelmäßig bezahlte, scheint dies beim Finanzamt nicht immer der Fall gewesen zu sein.

Pascha meets Dr. Kimble

Pascha meets Dr. Kimble

Die Steuerbehörde hat den Verdacht auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. Da Pascha abgetaucht ist, wurde inzwischen ein internationaler Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben. Sein Anwaltsbüro ist der Meinung, dass sich der Klient in ein Krankenhaus begeben habe, der Ort sei aber unbekannt, da auch die Anwälte Pascha nicht erreichen können.

Poker Central erweitert das Team. Das Angebot des 24-Stunden-Pokersenders ist zwar okay, der große Erfolg blieb aber aus. Bisher warben Daniel Negreanu, Phil Hellmuth und Antonio Esfandiari für den Sender. Frei nach dem Motto: „Viel hilft viel“, wurde das Team nun erweitert. Maria Ho, Tom Marchese und Brian Rast sollen als zusätzliche Markenbotschafter dafür sorgen, dass mehr Zuschauer auf das Angebot aufmerksam werden.

Luske trifft PokerStars vor Gericht. Dem sonst so fröhlichen Marcel Luske ist das Lachen vergangen. PokerStars hatte bereits 2014 seinen Sponsorenvertrag nicht verlängert und soll nun auf eine jährliche Zahlung in Höhe von 25.000 Dollar verklagt werden.

Luskes Welt steht Kopf

Luskes Welt steht Kopf

Luske gibt an, dass die Pokerplattform das Regelwerk der Federation International de Poker Association verwenden wollte und für die Nutzung eine Jahresgebühr in Höhe von $25k akzeptierte. Kurz darauf war PokerStars allerdings der Meinung, das Regelwerk nicht mehr zu benötigen, man würde die neugeschaffenen „PSLive Rules“ nutzen. Der Niederländer zeigte sich erstaunt, dass die angeblich neuen Regeln eine fast exakte Kopie seiner Regelaufstellung seien. Das Gericht muss nun entscheiden, ob und in welcher Höhe Schadenersatz zusteht.