Montag, 19. Dezember 2011 um 17:04 Uhr

Joe Hachem war seit seinem Triumph im Main-Event 2005 eines der größten Aushängeschilder für den Online-Anbieter. Mit seinem guten Benehmen am Tisch begeisterte der Gentleman nicht nur zahlreiche seiner australischen Landsleute für das Pokerspiel. Im Lauf seiner Karriere gewann er u.a. ein WPT-Event und kassierte hierfür $2,2 Millionen Prämie - in seiner Bilanz summierten sich die Gewinne damit auf über 11 Millionen Dollar, Geldsorgen sollten damit ausgeschlossen sein.
Nun lief der Sponsorenvertrag aus und beide Parteien kamen überein diesen nicht weiter zu verlängern. Hachem möchte sich in Zukunft mehr um seine Familie kümmern und in Sachen Pokern scheinbar etwas kürzer treten. PokerStars bedankt sich für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und auch Hachem zieht selbstverständlich ein positives Fazit.
Nachdem vor einigen Monaten bereits Greg Raymer bei Stars ausschied, bleibt mit Chris Moneymaker nur einer der früheren Weltmeister unter dem Dach von Pokerstars.
Samstag, 17. Dezember 2011 um 09:12 Uhr
In der Urlaubsmetropole für Romantiker wäre das WPT-Event für die Organisatoren fast in‘s Wasser gefallen. Am ersten Starttag kamen lediglich 78 Spieler an die Tische - die magere Resonanz sorgte für lange Gesichter und alle Hoffnung konzentrierte sich auf den zweiten Starttag und zahlreiche „Wiedereinkäufe“.Am Tag 1b zahlten 18 „Erst-Tags-Gescheiterte“ nochmals das Buy-In von €3,300 Euro und weitere 135 neue Spieler registrierten sich. Mit dem Ergebnis können die Verantwortlichen ganz gut leben ... und damit hat man für das Folgejahr in Sachen Teilnehmerfeld und Preispool immerhin noch Luft nach oben :)
Am Tag 2 des Turniers reduzierte sich das Feld von 95 auf 40 Spieler. Taylor von Kriegenbergh (WPT Seminole Sieger) erlebte einen ereignisreichen Tag, er rutsche zuerst auf 30k Chips um dann mit einen grandiosen Lauf auf Platz 3 der Rangliste zu enden. Am Ende hatte er mehr als 300k Chips vor sich mit ein paar Tausend zusätzlichen Chips positionierten sich Marvin Rettenmaier und Wanny Piazza der mit knappem Vorsprung auf Platz 2 und 1.
Donnerstag, 15. Dezember 2011 um 17:04 Uhr
Bodog im Umbruch“ wäre die alternative Überschrift. Nachdem der Anbieter mit dem letzten Update die Tische anonymisierte, wurde nun der der nächste große Schritt getan.Bereits im Juli gab die Firma bekannt, dass der US-Markt im Dezember aufgegeben werde. Die Kunden wurden nun per Email über die Einzelheiten zum Rückzug vom US-Markt informiert. Die Bodog.eu - Website steht den Amerikanern seit dem 14. Dezember nicht mehr zur Verfügung. Allerdings steht den Kunden nun der Service unter der neuen Domain www.bovada.lv zur Verfügung.
Die Spielerkonten wurden transferiert. Die Kunden können also ohne Pause weiterspielen. Wie sich die Nachfrage durch den Wegfall der US-Kunden und nach Einführung der nicht ganz bug- und kritikfreien anonymen Tische entwickeln wird steht noch in den Sternen.
Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 18:40 Uhr
Um Isildur1 kreisten in den letzten Wochen einige Gerüchte. Seine Spielpause sollte u.a. mit dem Auftauchen seiner Intimfeinde von Cardrunners (insbesondere Brian Hastings) bei PokerStars im Zusammenhang stehen. Es wurde über seinen Ausstieg bei Stars spekuliert aber nun ist der junge Schwede wieder an die Tische zurückgekehrt. Nach einigen kleineren Sessions im Lauf der letzten Woche in denen er leichte Verluste hinnehmen musst, drehte er am Wochenende auf. Vielleicht hat er die Spielpause für ein ausgiebiges Trainingscamp genutzt?
An den PLO-Tischen gewann er 1,5 Millionen Dollar. Mit Phil Galfond hatte er ein sehr prominentes Opfer der 420k an den Skandinavier verlor aber auch Brian Townsend und FakeLove888 (Patrik Antonius?) ließen Federn bzw. Geld.
Galfond gab vor einigen Tagen übrigens seinen Ausstieg bei Bluefire-Poker bekannt. Die Coaching-Seite die er mit aufbaute wird also in Zukunft ohne den beliebten Highroller auskommen müssen. Immerhin dürfen sich die Kunden auf die letzten vier angekündigten Videos freuen. Ausserdem bleiben die bereits fertigen 150 Videos natürlich im Bestand.
Natürlich pausiert Isildur1 nach einem solchen Heater nicht. Direkt am Montag ging es weiter ... dieses Mal aber schlug der Downswing zu. Er verlor nach einigen 1000 Händen $774 und am Dienstag weitere 100,000. Die Railbirds werden in den nächsten Tagen bestimmt noch auf ihre Kosten kommen.
Dienstag, 13. Dezember 2011 um 16:29 Uhr
James Dempsey ging in Vegas als Sieger aus dem beliebten $10,000-Event hervor und kassierte hierfür $821,612 Preisgeld. Insgesamt hatten sich am ersten Tag 365 Spieler in das Turnier eingekauft und durch einige Rebuys am zweiten Tag stieg der Preispool weiter an.
Neben Vanessa Selbst und Andrew Lichtenberger war auch Antonio Esfandiari in das Finale gekommen. Der "Magician" hatte die Chance auf eine Titelverteidigung und seinen dritten WPT-Titel ... schied allerdings dann glücklos auf dem sechsten Platz aus.
Im Heads-Up hatte Soi Nguyen -der November-Niner aus 2010- dreimal soviel Chips wie Dempsey, konnte aber den Sack nicht zumachen. Der Brite kämpfte sich zum Chiplead und letztlich zum Triumph nachdem seine Straight auf dem River fertiggestellt wurde.
Hier das Ergebnis inkl. Preisgeld:
1. James Dempsey — $821,612
2. Soi Nguyen — $517,478
3. Vanessa Selbst — $338,351
4. Andrew Lichtenberger — $218,933
5. Vitor Coelho — $159,224
6. Antonio Esfandiari — $119,418
Neben dem Main-Event gab es ein $100,000 Highroller-Event. Für das Turnier registrierten sich immerhin 29 Spieler und Jason Mercier schlug sich -wie so oft- wacker durch das Feld. Am Ende hatte er die Chips der starken Konkurrenz gesammelt und kassierte für den Sieg $683,767. Hier auch ein Überblick über die High-Roller-Resultate:
1. Jason Mercier – $683,767 + $25,500 WPT Championship seat*
2. David Sands – $619,000*
3. Isaac Haxton – $582,000
4. Justin Smith – $289,440
5. Roger Sippl – $192,960
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