Mittwoch, 11. Januar 2012 um 15:59 Uhr
Die ersten Tage des Riesen-Events sind gespielt, hier ein Überblick:Tag 1a
418 Spieler nutzten die erste Gelegenheit und kauften sich in das Event ein. Am Ende hatten nur noch knapp 200 Spieler Chips vor sich. Der Russe Alexey Repik hatte den besten Lauf und verbuchte den Chiplead für sich. Während inzwischen kleine Raises Preflop Standard sind, spielte Repik gegen dem Trend. Er setzte bereits Preflop mehr als 3 BigBlinds als Erhöhung und feuerte nach dem Flop Potsize-Bets in Richtung Gegner. Mit Chris Moneymaker, Chad Brown, Justin Smith, Shaun Deeb, Isaac Haxton und Johnny Lodden schieden bereits diverse Turnierpro's aus ... denen bleibt immerhin noch das angenehme Umfeld.
Tag 1b
654 Spieler strömten am zweiten Starttag an die Tische. Titelverteidiger Galen Hall hatte es im Vergleich zum Vorjahr also leichter... da es mit insgesamt 1,072 Spielern im Feld weniger Konkurrenz als 2011 gab (da waren über 1,500 Spieler angetreten). Für die Highroller Viktor Blom, Dan Shak, Eugene Katchalov und Daniel Negreanu lief es nicht und alle schieden in den ersten Leveln aus. Ebenfalls bereits im passiven Modus: Vanessa Rousso, Jason Mercier, David Williams, Jonathan Duhamel, Pius Heinz, David Sands, Scott Seiver und Eric Baldwin. Am Ende hatten noch 327 Spieler Chips und Hoffnungen auf ein Turnier-Happy-End. Chino Rheem baute sich einen großen Chipstapel und durfte knapp hinter Alexey Repik das Feld anführen. Der nicht unumstrittene Pro spielte kurz vor dem Feierabend einen großen Pot und glaubte AA zu halten. Als der Gegner seine Chips mit KK in der Mitte hatte drehte Rheem mit "Aces" auf den Lippen dann aber auch zur eigenen Überraschung A2 um. Dementsprechend war der Schockmoment dem ein Glücksmoment direkt folgte denn am Ende ging der Monsterpot an Rheem da sich das berühmte "Ace on the River" sehen ließ
Tag 2
Trotz des Teilnehmerrückgangs ist der Preispool auf über 10 Millionen Dollar geklettert und obwohl ganze 160 Plätze bezahlt werden sind stolze 2 Millionen Dollar für den Turniersieger reserviert. Eine entsprechende Motivation der restlichen 530 Spieler war also vorhanden. Die Spieler schenkten sich nichts und nur 183 schafften es in die Runde 3. Faraz Jaka gewann einen großen Pot nach dem anderen und brauchte zum Feierabend für seine 902,000 eine Riesentüte. Der nächste Verfolger (der Rumäne Folescu) hielt "lediglich" 555k Chips. Unter den zahlreichen Bust-Outs waren mit Boris Becker, Alex Kravchenko, Dario Minieri, Ivan Demidov, Vanessa Selbst, Bertrand Grospellier natürlich auch prominente Opfer dabei. Auch der im Führungsfeld gestartete Chino Rheem hatte am Vortag offenbar sein Glück verbraucht - die gute Ausgangsposition war zum Schluss nichts wert ... auch er musste den Platz räumen.
Tag 3
Die Geldränge waren in Sicht. Vorher mussten noch 23 Unglücksraben gefunden werden ... Freiwillige meldeten sich wieder einmal nicht. Trotzdem platzte die Blase bereits im ersten Level und damit war ein großes Ziel für die meisten Spieler erreicht. Chipleader Faraz Jaka hatte hinsichtlich der Geldränge keine Sorge ... er versuchte sich vielmehr für einen Spurt an den Finaltisch in Stellung zu bringen. Und der Tag verlief wieder einmal gut ... der Pro mit Vorliebe für bunte Hemden hielt sich durchgehend im Spitzenfeld auf und tütete am Ende 1,2 Millionen Chips ein. Mit Luca Pagano, Jan Heitmann und Arnaud Mattern hoffen Team Pokerstars-Pro's auf den großen Zahltag und Galen Hall versucht sich weiterhin am Kunststück der Titelverteidigung.
64 Spieler blieben am Ende der dritten Runde übrig und die Anspannung steigt. Phil D'Auteuil konnte den vierten Tag nutzen und sich ganz nach vorne spielen. Der junge Pro schob sich damit an den bisher in Führung liegenden Faraz Jaka vorbei. Dieser hat immer noch einen großen Stack und damit Platz 3 inne. Keine Chance mehr auf's Finale haben Liv Boeree, Shawn Buchanan, Randy -nanonoko- Lew, Andrew Lichtenberger, Carlos Mortensen und Phil Collins.
Zum Abschluss noch ein Blick auf die aktuellen Top Ten des Turniers:
1. Phil D’Auteuil – 1,472,000
2. Sam Greenwood – 1,401,000
3. Faraz Jaka – 1,220,000
4. Alex Fitzgerald – 1,154,000
5. Anthony Gregg – 1,129,000
6. Kyle Julius – 1,019,000
7. Peter Draxl – 951,000
8. David Bernstein – 876,000
9. Luca Pagano – 863,000
10. David Peters – 857,000
Mittwoch, 11. Januar 2012 um 15:59 Uhr
Die ersten Tage des Riesen-Events sind gespielt, hier ein Überblick:Tag 1a
418 Spieler nutzten die erste Gelegenheit und kauften sich in das Event ein. Am Ende hatten nur noch knapp 200 Spieler Chips vor sich. Der Russe Alexey Repik hatte den besten Lauf und verbuchte den Chiplead für sich. Während inzwischen kleine Raises Preflop Standard sind, spielte Repik gegen dem Trend. Er setzte bereits Preflop mehr als 3 BigBlinds als Erhöhung und feuerte nach dem Flop Potsize-Bets in Richtung Gegner. Mit Chris Moneymaker, Chad Brown, Justin Smith, Shaun Deeb, Isaac Haxton und Johnny Lodden schieden bereits diverse Turnierpro's aus ... denen bleibt immerhin noch das angenehme Umfeld.
Tag 1b
654 Spieler strömten am zweiten Starttag an die Tische. Titelverteidiger Galen Hall hatte es im Vergleich zum Vorjahr also leichter... da es mit insgesamt 1,072 Spielern im Feld weniger Konkurrenz als 2011 gab (da waren über 1,500 Spieler angetreten). Für die Highroller Viktor Blom, Dan Shak, Eugene Katchalov und Daniel Negreanu lief es nicht und alle schieden in den ersten Leveln aus. Ebenfalls bereits im passiven Modus: Vanessa Rousso, Jason Mercier, David Williams, Jonathan Duhamel, Pius Heinz, David Sands, Scott Seiver und Eric Baldwin. Am Ende hatten noch 327 Spieler Chips und Hoffnungen auf ein Turnier-Happy-End. Chino Rheem baute sich einen großen Chipstapel und durfte knapp hinter Alexey Repik das Feld anführen. Der nicht unumstrittene Pro spielte kurz vor dem Feierabend einen großen Pot und glaubte AA zu halten. Als der Gegner seine Chips mit KK in der Mitte hatte drehte Rheem mit "Aces" auf den Lippen dann aber auch zur eigenen Überraschung A2 um. Dementsprechend war der Schockmoment dem ein Glücksmoment direkt folgte denn am Ende ging der Monsterpot an Rheem da sich das berühmte "Ace on the River" sehen ließ
Tag 2
Trotz des Teilnehmerrückgangs ist der Preispool auf über 10 Millionen Dollar geklettert und obwohl ganze 160 Plätze bezahlt werden sind stolze 2 Millionen Dollar für den Turniersieger reserviert. Eine entsprechende Motivation der restlichen 530 Spieler war also vorhanden. Die Spieler schenkten sich nichts und nur 183 schafften es in die Runde 3. Faraz Jaka gewann einen großen Pot nach dem anderen und brauchte zum Feierabend für seine 902,000 eine Riesentüte. Der nächste Verfolger (der Rumäne Folescu) hielt "lediglich" 555k Chips. Unter den zahlreichen Bust-Outs waren mit Boris Becker, Alex Kravchenko, Dario Minieri, Ivan Demidov, Vanessa Selbst, Bertrand Grospellier natürlich auch prominente Opfer dabei. Auch der im Führungsfeld gestartete Chino Rheem hatte am Vortag offenbar sein Glück verbraucht - die gute Ausgangsposition war zum Schluss nichts wert ... auch er musste den Platz räumen.
Tag 3
Die Geldränge waren in Sicht. Vorher mussten noch 23 Unglücksraben gefunden werden ... Freiwillige meldeten sich wieder einmal nicht. Trotzdem platzte die Blase bereits im ersten Level und damit war ein großes Ziel für die meisten Spieler erreicht. Chipleader Faraz Jaka hatte hinsichtlich der Geldränge keine Sorge ... er versuchte sich vielmehr für einen Spurt an den Finaltisch in Stellung zu bringen. Und der Tag verlief wieder einmal gut ... der Pro mit Vorliebe für bunte Hemden hielt sich durchgehend im Spitzenfeld auf und tütete am Ende 1,2 Millionen Chips ein. Mit Luca Pagano, Jan Heitmann und Arnaud Mattern hoffen Team Pokerstars-Pro's auf den großen Zahltag und Galen Hall versucht sich weiterhin am Kunststück der Titelverteidigung.
64 Spieler blieben am Ende der dritten Runde übrig und die Anspannung steigt. Phil D'Auteuil konnte den vierten Tag nutzen und sich ganz nach vorne spielen. Der junge Pro schob sich damit an den bisher in Führung liegenden Faraz Jaka vorbei. Dieser hat immer noch einen großen Stack und damit Platz 3 inne. Keine Chance mehr auf's Finale haben Liv Boeree, Shawn Buchanan, Randy -nanonoko- Lew, Andrew Lichtenberger, Carlos Mortensen und Phil Collins.
Zum Abschluss noch ein Blick auf die aktuellen Top Ten des Turniers:
1. Phil D’Auteuil – 1,472,000
2. Sam Greenwood – 1,401,000
3. Faraz Jaka – 1,220,000
4. Alex Fitzgerald – 1,154,000
5. Anthony Gregg – 1,129,000
6. Kyle Julius – 1,019,000
7. Peter Draxl – 951,000
8. David Bernstein – 876,000
9. Luca Pagano – 863,000
10. David Peters – 857,000
Dienstag, 10. Januar 2012 um 17:45 Uhr
In Irland wurde der Engländer David Shallow Turniersieger und kassierte für den WPT-Titel ein Preisgeld in Höhe von $289k. Insgesamt waren 338 Spieler im Citywest Hotel Dublin angetreten, zahlten 2,500 Euro Buy-In und sorgten für spannende Pokeraction. Im Feld waren u.a. Kara Scott (Bild), Leo Margets, Andy Black, Sam Tricket und Jake Cody.
Im Normalfall wird der TV-Finaltisch der WPT mit sechs Spielern ausgetragen. In Irland gab es aber zur Finaltable-Bubble eine doppelte Eliminierung und damit waren dieses Mal nur 5 Finalisten den Scheinwerfern und Kameras ausgesetzt.
Nachdem Shallow den Monsterpot in Richtung TV-Finale gewann war er mit Riesenvorsprung in Führung und hoffte auf ein leichtes Pokerleben. Mit mehr als 6x soviel Chips wie der nächste Verfolger übte er durchgehend Druck aus, dominierte den Tisch und ließ keinen Zweifel an seinen Titelambitionen aufkommen.
Allerdings gingen die großen Pötte an diesem Tag erstmal an Ronan Gilligan. Dieser sorgte für die nächsten freien Plätze am Tisch und konnte sogar kurzzeitig die Führung übernehmen. Dann geriet er jedoch an den späteren Sieger und riskierte mit 43s mit anschließendem Straight-Draw seinen gesamten Stack. Nach dem Aufstieg kam der Fall dann plötzlich und brutal. Gilligan hatte sich zu dem Zeitpunkt sicher mehr als den dritten Platz erhofft.
Am längsten hielt damit Charles Chattha gegen. Dieser hatte sich eher unauffällig in das Heads-Up gespielt und hielt 2,8 Millionen Chips während Shallow mit 7,2 Millionen erneut am Drücker war. Wieder verspielte Shallow seine deutliche Führung um sich erneut aufzurappeln. In der letzten Hand holte sich er sich mit QQ vs 99 die letzten Chips des Gegners.
Hier das Ergebnis inkl. Preisgeld:
- Dave Shallow $289,031
- Charles Chattha $144,502
- Ronan Gilligan $96,339
- Patrik Vestlin $51,063
- Steve Watts $40,465
Montag, 09. Januar 2012 um 16:38 Uhr
Der junge Schwede sammelt erste Turnierwürden und sichert sich mit dem Sieg einen fetten Scheck in Höhe von $1,254,400.
Am Tag 2 traten die verbleibenden 18 Spieler im Kampf um die Finalplätze an. Nachdem das Feld auf 8 Teilnehmer reduziert war sowohl Railbirds als auch Spieler einen unterhaltsamen/spannenden Pokertag erlebt und Galen Hall war als Chipleader Favorit auf den Sieg. Dieser konnte bereits im Vorjahr das Main-Event gewinnen und hätte bestimmt nichts gegen einen erneuten Triumph an gleicher Stelle. Am Finaltag waren allerdings erst einmal die Geldränge im Visier der Pro's.
Humberto Brenes, Mike McDonald und Scott Seiver (Bubbleboy) schieden mit leeren Händen aus. Daniel Negreanu schaffte es in's Geld und kassierte immerhin $250k. Jonathan Duhamel musste als nächster gehen. Sein Preisgeld betrug zwar $313,000 allerdings hatte er von der Rebuy-Option Gebrauch gemacht. Mit 113k Profit darf man aber immer noch von einem guten Stundenlohn sprechen. 
Nach einem stundenlangen Dreikampf schafften es schliesslich Dan Shak und Viktor Blom (Bild) in's Heads-Up. Gallen Hall hatte seine Chips mit 99 in die Mitte gebracht und musste sich von Blom AA zeigen lassen. Immerhin bleibt dem Spieler immer noch die Chance auf eine Titelverteidigung im Main-Event.
Nachdem Shak bereits ein Highroller-Event (Aussie-Millions 2010) gewinnen konnte, sprach die Erfahrung für Shak die Führung in Sachen Chipstack allerdings für Isildur1. Nach einer knappen Stunde war das Turnier zu Gunsten von Blom entschieden als die Chips von Shak mit einem Multidraw gepusht wurden und Blom mit TopPair gegenhielt. Im Interview freute sich der Skandinavier über seinen ersten Live-Erfolg und bestätigte, dass der Gewinn des Preisgeldes mehr Spaß mache als ein vergleichbarer Gewinn an den Online-Cash-Tischen.
Hier die Geldränge im Überblick:
1. Viktor Blom — $1,254,400
2. Dan Shak — $846,700
3. Galen Hall — $470,400
4. Jonathan Duhamel — $313,600
5. Daniel Negreanu — $250,900
Samstag, 07. Januar 2012 um 08:06 Uhr
der Turnierzirkus geht wieder in die Vollen. Neben der PCA stehen im Januar auch die WPT Irland und die Aussie Millions zur Wahl. Die Spieler haben also die Qual der Wahl.
Diverse Highroller haben sich bereits entschieden und ein Ticket für das Highroller-Event der PCA gelöst. Für fluffige $100k gab es einen Startstack und kompetente Tischgesellschaft. In diesem Jahr gibt es erstmals auch in diesem Event die "Re-Entry-Chance" und damit summierten sich über immerhin 3 Millionen im Preispool. Trotz der mehrfachen Einkäufe ist die Resonanz im Vergleich zum Vorjahr allerdings geringer ausgefallen.
Neben Phil Laak und Antonio Esfandiari fehlen mit Nick Schulman, Ashton Griffin und Guy Laliberte weitere bekannte Gesichter im Highroller-Business. Aber die Aufmerksamkeit sollte natürlich den erschienenen Spielern gelten. U.a. Erik Seidel, Jason Mercier, Viktor Blom, Bertrand Grospellier, Daniel Negreanu und Eugene Katchalov traten an und wurden teilweise bereits "aussortiert".
Katchalov, Jonathan Duhamel und Bill Perkins (sogar mit Rebuy) verspielten sämtliche Chips und müssen auf die nächsten Events hoffen. Das gleiche Schicksal teilten David Benefield, Shawn Buchanan und Justin Smith.
Isildur1 hatte dafür einen guten Tag und spielte seinen Stack auf respektable 875k ... damit konnte er sich zwar vom aktuell Drittplatzierten Seidel absetzen, hat aber einen deutlichen Abstand zum Chipleader. Die Führung mit 1,240,000 Chips im Stack nimmt Isaac Haxton in die nächste Runde. Im Verfolgerfeld lauern neben Blom und "Seiborg" (Erik Seidel) noch 15 weitere Kandidaten auf Geldränge, Finaltisch und Titel.
Hier ein Blick auf die aktuellen Top Ten:
1. Isaac Haxton – 1,240,000
2. Viktor Blom – 875,000
3. Erik Seidel – 753,000
4. Jonathan Duhamel – 729,000
5. Humberto Brenes – 609,000
6. Mike McDonald – 577,000
7. Jason Mercier – 514,000
8. Chance Kornuth – 444,000
9. Galen Hall – 380,000
10. Scott Seiver – 365,000
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