Mittwoch, 25. Januar 2012 um 21:20 Uhr
Die Starttage sind gespielt und alle anwesenden Pokerspieler haben das Glück für das Main-Event angetestet. Am dritten Starttag war die Beteiligung -wie zu erwarten- am höchsten und unter den 315 Startern war auch Phil Ivey zu finden.Dieser zeigte sich wieder von seiner gefürchteten Seite und sammelte reichlich gegnerische Chips ein. Dabei gab es zwar kleine Reibereien in Sachen Regeln/Etikette ... aber die Diskussionen über vermeintliche String-Bets störten die Konzentration des Amerikaners nicht. Am Ende der erste Runde hatte er 184k Chips in der Tüte und ist für den Tag 2 sehr gut aufgestellt.
Mit Daniel Negreanu, Joe Hachem und Erik Seidel schieden 3 der ganz großen Namen früh aus. Mit Sam Tricket, Sorel Mizzi, Tony Hachem und Joseph Cheong füllten weitere Spieler die Zuschauerränge.
Insgesamt addieren sich die Teilnehmer übrigens auf 657 und der Preispool damit auf A$6,570,000. Die nächste Runde dürfen noch 305 Spieler beginnen. Als Chipleader startet Brett Watson mit 257k Chips im Stack. Mit Ivey und aus den vorherigen Starttagen Tom Dwan, Kenna James und James Dempsey ist das Teilnehmerfeld mit manchem Hindernis bestückt.
Mittwoch, 25. Januar 2012 um 21:20 Uhr
Die Starttage sind gespielt und alle anwesenden Pokerspieler haben das Glück für das Main-Event angetestet. Am dritten Starttag war die Beteiligung -wie zu erwarten- am höchsten und unter den 315 Startern war auch Phil Ivey zu finden.Dieser zeigte sich wieder von seiner gefürchteten Seite und sammelte reichlich gegnerische Chips ein. Dabei gab es zwar kleine Reibereien in Sachen Regeln/Etikette ... aber die Diskussionen über vermeintliche String-Bets störten die Konzentration des Amerikaners nicht. Am Ende der erste Runde hatte er 184k Chips in der Tüte und ist für den Tag 2 sehr gut aufgestellt.
Mit Daniel Negreanu, Joe Hachem und Erik Seidel schieden 3 der ganz großen Namen früh aus. Mit Sam Tricket, Sorel Mizzi, Tony Hachem und Joseph Cheong füllten weitere Spieler die Zuschauerränge.
Insgesamt addieren sich die Teilnehmer übrigens auf 657 und der Preispool damit auf A$6,570,000. Die nächste Runde dürfen noch 305 Spieler beginnen. Als Chipleader startet Brett Watson mit 257k Chips im Stack. Mit Ivey und aus den vorherigen Starttagen Tom Dwan, Kenna James und James Dempsey ist das Teilnehmerfeld mit manchem Hindernis bestückt.
Dienstag, 24. Januar 2012 um 20:51 Uhr
Bei den teuersten Turnieren der Welt ist das Teilnehmerfeld entsprechend hart und deshalb wird sich Gus Hansen auch als Chipleader nicht als sicherer Sieger gefühlt haben. Einen gewissen Optimismus durfte man dem erfolgsgewohnten Dänen aber unterstellen. Dementsprechend groß war seine Enttäuschung als er ausgerechnet als Bubbleboy ausschied.
Vorher waren Sorel Mizzi, Sam Tricket und Nam Le ausgeschieden. Die Bubblephase dauerte lang und wurde durch einen Coinflip beendet. Smirnov ging mit TT All-In (Five-Bet) und Gus Hansen hielt mit AJo nach seinem 4-Bet-Move gegen. In der Nachbetrachtung vielleicht etwas verwegen ... dazu passte auch das „fuck me in the ass“ mit dem der Skandinavier den Saal verließ.
Als nächster schied Tony G aus der immerhin A$ 242,000 Preisgeld einheimste. Dritter wurde Joe Hachem und das Heads-Up spielten die Cash-Game-Spezialisten Dan Smith und Mikhail Smirnov. Der Russe hatte zu Beginn eine klare Führung die er jedoch direkt in der ersten Hand des Duells mit TT vs JJ verlor.
Vier weitere Stunden wanderten die Chips hin und her. Die Vorentscheidung fiel wieder per Coinflip Smith hielt 66 und der Russe AQ. Ohne Bilder auf dem Board ging ein beträchtlicher Teil der „Smirnovschen“ Chips an den Amerikaner. Mit den verbleibenden Chips gelang kein Comeback und Smith stand als Sieger fest.
Mit dem Turniersieg hat der Onlinecoach (Leggo-Poker) das höchste Preisgeld (A$1,200,000) seiner bisherigen Karriere im Live-Spiel kassiert.
Montag, 23. Januar 2012 um 16:41 Uhr
Die Spieler sind seit einigen Tagen in Melbourne und nach einigen Side-Events geht es nun an‘s Eingemachte.
Das Main-Event und das High-Roller-Event laufen inzwischen. 
Für das High-Roller-Event registrierten sich in diesem Jahr 22 Spieler und damit deutlich weniger als im Vorjahr (38). Hier macht sich das Fehlen einiger Full-Tilt-Spieler bemerkbar u.a. Howard Lederer und Chris Ferguson gehörten zu den Stammkunden des Events. Andere ehemalige Aushängeschilder traten allerdings an. Gus Hansen (Bild) setzte den guten Lauf der letzten Wochen fort und spielte sich am ersten Tag an die Spitze des Turnierfeldes. Dicht auf den Fersen sind Joe Hachem dann folgt mit etwas Abstand Dan Smith.
Tom Dwan ließ sich nach einigen Monaten Abstinenz mal wieder in der Öffentlichkeit sehen und kaufte sich für 100k einen Startstack den er allerdings auch verspielte. Sein ehemaliger Full-Tilt-Kollege Phil Ivey schaffte es fast in die nächste Runde, markierte mit seinem Ausscheiden den Feierabend und hat damit keine Chancen auf die Siegprämie in Höhe von AU$ 1,012,000. Noch im Rennen sind u.a. Sorel Mizzi, Tony G und Sam Tricket.
Das Main-Event lockte am ersten Starttag für $10k Buy-In immerhin 153 Spieler an die Tische. 72 schafften den Sprung in die zweite Runde. Neben Patrick Antonius schieden auch Barry Greenstein, Eoghan O‘Dea und Sam Holden aus.
Lee Nelson -Main-Event-Sieger 2006- hatte einen guten Start in das Event und spielte sich in die TopTen.
Joe Hachem - der einen erfolgreichen Tag im High-Roller-Turnier spielte - eröffnete das Turnier mit dem obligatorischen Shuffle up and deal. Nebenher wurde bekannt, dass der ehemalige PokerStars-Pro künftig mit der AsianLogic Group zusammenarbeiten wird. Als Botschafter der Asian Poker Tour wird er versuchen den Pokersport in dieser Region weiter zu fördern. Der Australier freut sich auf die neue Herausforderung und darüber, dass er durch die Fokussierung auf den asiatischen Raum deutlich mehr Zeit in der Heimat verbringen kann.
Samstag, 21. Januar 2012 um 22:26 Uhr
Auf PokerStars ist Isildur1 seit seinem Bahamas-Abstecher mit einer anständigen Bankroll ausgestattet. Phil Galfond konnte es kaum abwarten gegen den Schweden möglichste viele Tische PLO zu spielen. Galfond suchte laut Twitter zwar nur die Herausforderung und die Gegner in den höheren Limits wären rar gesät ... insgeheim hofft der frischgebackene Kanadier aber mit Sicherheit auf einen der typischen Meltdowns von Blom.
Aktuell ist Galfond (Mr.Sweets28) mit einem Wochenplus von $400k auf Kurs ...das Geld stammt allerdings nicht aus Blom‘s Bankroll. Dieser spielte sich mal wieder in einen Rausch ... zigtausend Hände spulte der PokerStars-Pro ab ... ein Fiasko bzw. einen raketenhafter Upswing gab es aber nicht.
Apropos Swing (in diesem Fall Downswing): Sollte sich hinter dem Nick „RaiseOnce“ tatsächlich Phil Ivey verbergen muss dieser mit weiteren 54,000 Verlust seinem Online-Pokerglück weiter hinterherjagen.
Gehen wir nochmals kurz zurück zu Phil Galfond. Dieser hat -wie bekannt- als Mitgründer die Seite Bluefirepoker verlassen. Als Internet-Begeisterter durfte ein neues Projekt/Portal natürlich nicht lange fehlen. Unter philgalfond.com bloggt der beliebte Pro nun für die andächtig lauschende Gemeinde. Und wenn ein langjähriger, erfolgreicher Vielspieler und Kenner der Szene über Probleme und Lösungen schreibt, darf man hellhörig werden. Für eine gute Zukunft des Online-Poker macht er einige Vorschläge die er mit „Let‘s make some changes“ überschreibt. Da sich neben den Spielern auch Pokerstars-Verantwortliche mit dem Beitrag auseinandersetzen, ist die Lektüre empfehlenswert.
Im Live-Cash-Game hat Gus Hansen auf dem Weg zu den Aussie-Millions einen Zwischenstopp in Macau eingelegt. Der Däne machte auf Bescheiden und wollte die ganz großen Partien meiden. Bis zu seiner Weiterreise nach Melbourne twitterte/bloggte er einige große Pokerhände und Pötte. Mit Ivey, Juanda, Robl und einigen asiatischen Geschäftsmännern am Tisch legte er einige 24-Stunden-Sessions ein und hatte am Ende die Reisekasse mit $3,8 Millionen aufgebessert. Respekt Herr Hansen!
Jonathan Duhamel ist in den letzten Wochen für manche Meldung gut. Nach dem Raubüberfall, den Verhaftungen und dem guten Lauf bei der PCA hat der kleine Kanadier ordentlich gefeiert. Sturzbetrunken pöbelte er u.a. Martin Finger an. Während der Deutsche das Lokal verlassen musste, blieb Duhamel und fiel weiterhin negativ auf. Als er sich auf der Toilette übergab tauchte Finger auf und schlug Duhamel mit einem wuchtigen Faustschlag nieder. Duhamel berappelte sich, machte sich pöbelnd auf die (erfolglose) Suche nach Finger und ließ sich kaum beschwichtigen. Am nächsten Tag trafen sich die zwei Streithähne während des Rückflugs im Flugzeug - weitere Handgreiflichkeiten wurden allerdings nicht publik. Feier, Alkohol und Ärger ... Schlager lügen nicht: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht um uns zu verderben ...“ In diesem Sinne: Prost und einen schönen Sonntag.
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