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  1. #1
    Name ist offline Fischstäbchen
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    Standard Idee für Tischbau: Demontierbare Rail auf Küchentisch

    Hallo!


    Seit einigen Tagen treibt auch mich die Idee um einen Pokertisch zu bauen!

    Ich denke, aber über eine andere Bauweise nach (zumindest habe ich bis dato keine ähnliche Konstruktion im Internet gesehen): ich möchte eine demontierbare Rail bauen, die über ein aufgelegtes Spieltuch und dessen Unterlage gelegt wird und diese dabei zugleich spannt

    Vorteile: Ohne die feste Bodenplatte sind die Railteile problemlos zu verstauen, das Spieltuch kann eingerollt werden. Klappmechanismen mit den zugehörigen Falten im Spieltuch werden vermieden.

    Nachteile: Die Tischform ist nicht sehr oval und die Konstruktion womöglich nicht sehr stabil.

    Die Konstruktion:

    Ich habe das ganze mal „old-school“ entworfen und noch etwas mit Pfeilen aufgepeppt:





    Der Tisch hat die Maße 180*100 bei 75 Höhe und soll als Spielplatte dienen auf die die Rail aufgelegt und arretiert wird. Dazu plane ich zwei Rail Hufeisen aus einer Platte auszusägen, die an der langen Seite aufeinander treffen.


    Ich möchte dem Rechteckigen Tisch ein so rundes Aussehen wie möglich geben, damit er optisch möglichst nah an einem ovalen Casinotisch ist:





    Ich habe schon diverse Konstruktionen ausprobiert, die jetzige Lösung hat sich als die optisch hübscheste und praktikabelste erwiesen. Ich habe nach dem Kreis mit dem größten Radius gesucht, der zugleich einen vollen Viertelkreis beschreibt, damit ein möglichst runder Eindruck entsteht.
    (Die Konstruktion ist über ein gleichschenkliges Dreieck und die Winkelsumme, sodass von der Winkelhalbierenden des Tischwinkels ein 67,5° Winkel auf die Außenkante der Rail gefällt wird).

    Die Kreissegmente der Rail können dabei umso größer werden, desto weiter die Rail über den Tischrand schaut, also desto größer der Überhang ist. Und desto breiter die Rail ist.

    Deshalb habe ich mir folgenden Aufbau meiner Rail-Hufeisen überlegt:


    Eigentlich selbst erklärend. Ich hatte dabei folgende Ideen:

    An die oben beschriebene Oberseite der Rail kommt ein Unterbau:

    Der Unterbau verdeckt die Tischplatte und wird ebenfalls bezogen, die Railhufeisen wirken dann sehr massiv. 1) Ist das gegebenenfalls zu massig? Ab welcher Höhe sieht die Rail zu fett aus?

    Der Unterbau stabilisiert die Hufeisen bei abstützen: Wenn sich jemand darauf lehnt, drückt der Unterbau gegen die Tischplatte, es sollte ein Teil der Kraft aufgefangen werden.

    An den Ecken besteht der Unterbau nur noch aus einem Winkel! Damit kann die Oberseite der Rail über die Tischecke laufen, um alles möglichst Rund zu machen, der Unterbau wird entsprechend zugeschnitten, dass er nicht übersteht. An der Ecke werden die Unterbauten der vier Seiten nur mit einem dünnen Winkel verbunden und das Ganze von Schaumstoff und Leder verdeckt.

    Das Spieltuch und die Unterlage werden durch das Rail gespannt gehalten und schützen im nicht sichtbaren Teil den Tisch vor Schäden durch die Arretierung und die Winkel des Unterbaus.


    Die Arretierung: Meine Idee ist ziemlich wacklig! Wenn sich jemand stehend auflehnt könnte er die andere Seite anheben. Das Problem wird schlimmer, wenn die Rail weiter übersteht, weil der Hebelarm größer wird. Aber genau das möchte ich, um den Tisch möglichst rund zu machen! Neben dem Unterbau, der einen Teil der Kraft auf die Tischplatte überträgt, möchte ich die Rail am Tisch verankern. Dazu würde ich einfach einige kleine Riegel auf der Unterseite anbringen, um das Ganze zu verankern.



    Meine Fragen:

    1) Siehe oben: Ab wann sieht die Rail zu wuchtig aus? Ich hatte auf den Fotos eher den Eindruck: desto dicker, desto edler.
    2) Wie breit kann ich die Rail machen ohne, dass es „doof“ aussieht? Es wird meistens 10cm empfohlen, einmal auch 12cm. Mit 1cm Schaumstoff an den Außenseiten, wären das dann 12 bzw. 14 cm Gesamtdicke.
    3) Wie stark kann ich das Verhältnis aufliegende Breite der Oberseite der Rail und überstehender Rand verschieben? Sollte das 50:50 sein? Ich hatte an 8cm Überhang und 4cm Auflagefläche gedacht. Wann könnte das brechen, wenn sich jemand darauf stützt? Das kommt sicher auf das Material an:
    4) Welches Material empfehlt ihr wegen der Stabilität für die Rail? Gewicht spielt keine so große Rolle, da ja niemand eine ganze Spielplatte wuchten muss. Desto weiter ich die Rail nach außen verschieben kann, desto Runder wird der Tisch und desto besser sieht das ganze aus.
    5) Bis auf welche Höhe kann die Rail aufragen? Der Tisch hat schon 75cm Höhe, welche Höhe ist einen Abend über bequem? Viele kleben nur eine Lage Schaumstoff auf, es gibt aber auch Entwürfe mit einer Lage auf der Oberseite und einer zweiten umgreifend auf die Seiten.
    6) Wie gestallte ich die Nahstellen der Rail beim Polstern? Mein Plan ist den Schaumstoff etwas überstehen zu lassen und beim Beziehen der Hufeisenenden das Leder nicht stark zu spannen. Wenn man dann beide Hufeisen aneinander fügt, sollte die Rail trotz Unterbrechung im Leder einigermaßen gleichmäßig aussehen.
    7) Habt ihr andere geometrische Ideen einen 180*100 Tisch einer möglichst runden Form einzubeschreiben, ohne dass die weiter überhängt, als das eine aufgelegte Rail verkaften kann?
    8) Habt ihr sonstige Hinweise/Tipps und vorallem auch Einwände, warum das so gar nicht funktionieren wird?


    Beste Grüße und vielen Dank für alle Hilfe!

    Name
    Geändert von Name (18.08.2010 um 08:34 Uhr)

  2. #2
    Avatar von heiterbiswolkig
    heiterbiswolkig ist offline Poker Gott
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    Standard

    ja, wahnsinn! mal wieder ein tischbau-thread...

    willkommen im forum!

    hast dir ja schon eine ganze menge gedanken gemacht und alles in allem wirkt das schon sehr ausgereift. ich denke nicht, dass du unter den gegebenen rahmenbedingungen andere möglichkeiten hast, als die auflage so zu bauen, wie du es ohnehin schon vorhast. drei punkte sind mir jedoch aufgefallen:

    1. ich finde 1cm für den railschaumstoff VIEL zu wenig. nimm mindestens 2cm, wenn nicht sogar 2,5.

    2. die arretierung: ich bin nicht sicher, ob du die wirklich brauchen wirst. sorge dafür, dass die beiden hälften ausreichend stabil miteinander verbunden sind. den rest erledigt die schwerkraft. wenn deine jungs wissen, dass sie sich nicht im stehen draulehnen oder draufsetzen sollen, dann tun sie´s auch nicht...

    3. du willst das leder nicht stark spannen? wozu soll das gut sein? das hab ich nicht kapiert. du musst das leder schon alleine deswegen stark spannen, um keine falten in die rail zu bekommen. alles andere sieht einfach nur doof aus (sorry).

    im übrigen: meine rail hat auch 12cm und mein tisch ist ein klitzekleines stückchen kleiner als deiner. finde das maß gut. ob´s dir zu wuchtig ist, kannst du ja in meinem tischbau-thread mal nachschauen.

    ich wünsch dir jedenfalls viel spaß beim planen und viel erfolg beim bauen!

    bei fragen bist du hier im forum schon ganz gut aufgehoben, denke ich. immer raus damit.

    fleischi, infi, übernehmen sie!

  3. #3
    Name ist offline Fischstäbchen
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    Standard

    Hei!

    Danke für die Tipps und das freundliche willkommen!

    Ja, dein Tisch war der Grund für: Desto dicker die Rail, desto cooler sieht es aus!

    1) Danke für den Hinweis. Hier wurden ja verschiedene Stauchhärten diskutiert: 50 zu wenig, 60 ist gut. Bei dem Polstereibedarf gibt es nur mit 50 und mit 75. Ist 75 wiederum definitiv zu viel?

    Die Konstruktion die ich meine sieht vor, eine Bahn dünneren Schaumstaufs oben auf die Rail zu kleben, die aber NICHT an den Rändern übersteht. Eine zweite Lage kommt darüber und wir dann an die Seiten umgelegt. An den Seiten hat man dann nur 1cm, auf der Rail aber 2cm. Für mich versprach das eine rundere Form hinzubekommen, weil die zweite Lage nicht um eine harte Kante (also das Holz der Rail) sondern um eine weiche (also die der ersten Lage Schaumstoff) umgeschlagen wird. Vielleicht wirds dann aber auch zu rundlich...


    2) Du hast schon recht, aber ich dachte mir, das kostet nichts, verklemmt das Spieltuch und sichert zusätzlich ab. Ich bin gerade am überlegen sowas zu machen wie 12cm breite Rail und davon liegt nur ein 2cm breiter Streifen auf dem Tisch auf, die restlichen 10 cm hängen über. Dafür aber eine 2,5cm dicke Tischlerplatte, damit das nicht durchbricht, wenn sich jemand drauflehnt und die Arretierung sowie der Unterbau gegen hochkippen des Hufeisens. Hat da jemand eine Gefühl dafür wo die Grenzen liegen?

    Der Punkt ist eben einfach: Ich möchte einen Tisch der möglichst nah an deinem dran ist. Der von Cuca zum Beispiel ist genial einfach gebaut, aber die Innenradien sind für meinen Geschmack etwas klein. Dadurch wirkt der Tisch rechteckig, mit abgerundeten Ecken.


    3) Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt! Natürlich wird das Leder gespannt, nun habe ich aber an der langen Seite das Problem, dass die beiden Railenden aufeinandertreffen. Oder mal SEHR bildlich: Schneid in Duplo in der Mitter durch und schieb es wieder zusammen, sodass man möglichst wenig vom Schnitt im Gesamteindruck sieht!
    Jetzt habe ich meine beiden Railenden bei denen ein senkrechter Schnitt durch meine Duploenden geht. Spanne ich dann Leder über diese Schnittkante, werden die nach unten gezogen. Schiebt man dann die beiden Enden zusammen, hat man eine Vertiefung an der Stelle, weil das Leder gespannt beide Kanten nach unten zieht. Ich glaube das sieht doof aus.

    Stattdessen wird des Leder ganz normal über die Seiten gespannt, aber über diese Kanten nur "umgelegt", schiebt man diese Enden jetzt zusammen sieht man zwar, dass das Duplo-Rail unterbrochen ist, aber diese Stelle hat eine durchgehende Höhe. Jetzt klarer?


    Vielen Dank für alle Hilfe!
    Beste Grüße
    Name

  4. #4
    Avatar von fleischjunge
    fleischjunge ist offline Poker Star
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    Standard

    Sers,

    versuch die Radien an den Seiten so groß wie möglich zu wählen, sonst wird das beledern eine Qual! Hab das mal bei einem Freund gemacht, ich glaub der Tisch war 1,75x1,10 und der Eckeninnenradius nicht größer als 25cm. Faltenfrei ists nicht geworden - ihm ists wurscht, mich würds extrem stören...

    Grüße

  5. #5
    Avatar von Ody
    Ody
    Ody ist offline Poker Gott
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    Standard

    Fleischjunge hat Recht. Je kleiner der Radius, desto mehr Falten. Dein Tisch wird nicht Faltenfrei zu beldern sein.

    Wozu einen Verschluß? Wo soll die Rail hinrutschen? Sie ist doch durch sich selbst fest verankert.

    Lese ich richtig? 12 cm das Railholz? Dazu noch Schaumstoff? Was hast Du vor? Eine Matratze zu bauen, oder einen Pokertisch?. 2cm Holz reicht völlig.
    Oder meinst Du 1,2cm?

    Microfaser? Warum nicht Poker Cloth?
    Geändert von Ody (18.08.2010 um 14:00 Uhr)

  6. #6
    Avatar von Ody
    Ody
    Ody ist offline Poker Gott
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    1) Siehe oben: Ab wann sieht die Rail zu wuchtig aus? Ich hatte auf den Fotos eher den Eindruck: desto dicker, desto edler.
    2cm Holz
    plus 1cm Polster
    plus Leder
    ergibt Dicke genüge

    2) Wie breit kann ich die Rail machen ohne, dass es „doof“ aussieht?
    Handflächenbreite

    3) Wie stark kann ich das Verhältnis aufliegende Breite der Oberseite der Rail und überstehender Rand verschieben?
    70 zu 30 ist ebenso gut machbar. Wichtig ist das die dünnere Rail nicht zu wuchtig erscheint.

    4) Welches Material empfehlt ihr wegen der Stabilität für die Rail?
    Multiplex, Tischlerplatte

    5) Bis auf welche Höhe kann die Rail aufragen? Der Tisch hat schon 75cm Höhe, welche Höhe ist einen Abend über bequem?
    85cm

    8) Habt ihr sonstige Hinweise/Tipps und vorallem auch Einwände, warum das so gar nicht funktionieren wird?
    Guck Dir mal alle Tischbau Threads an.

  7. #7
    Name ist offline Fischstäbchen
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    Hallo Ody!

    Vielen Dank für deine Tipps!

    A) 12 cm Breite der Rail NICHT Höhe. Desto breiter die Rail desto runder der Entwurf, desto weniger Faltenprobleme. Ich plane also nicht ein Bett zu bauen. Auf meinen Zeichnungen, dachte ich, sähe man das.



    B) Verschluss --> Du meinst die Riegel unter dem Unterbau der Rail, um diese unterhalb der Tischplatte mit dem Tisch selbst zu verkanten? Ich bin nicht sicher. Möglicherweise wird der Unterbau für einen hinreichend festen Sitz sorgen. Dennoch ist folgendes vorstellbar: Ein Spieler richtet sich auf die äußerste Kante des Rails stützend auf --> Es entsteht eine Kraft nach unten. Die Rail wäre ohne die Riegel NICHT am Tisch befestigt --> Er könnte die gegenüberliegende Seite der Rail anheben oder das Holz stark unter Zug bringen, es bricht vielleicht.

    Die Idee, die ich versucht habe zu erklären, war die:

    Ich würde am liebsten eine 12 cm BREITE Rail verbauen und die dann 10cm überstehen lassen --> Alle Kräfte an der Rail laufen über den "Drehpunkt" der Kante der Tischplatte --> Es entsteht ein größerer Hebelarm als bei kleineren Überhängen (5cm etc.) --> Die Kräfte werden besser auf die Behelfskonstruktion Rail übertragen, was schlecht für die Stabilität ist.

    Lösung:
    - Der Unterbau überträgt ein Teil der Kräfte auf die Seite der Tischplatte
    - Die Riegel übertragen einen großen Teil der Zugkräfte direkt auf die Tischplatte.



    1) Danke für den Hinweis! Mehrere Nutzer verweisen auf eine doppelte Lage oberhalb der Rail, siehe oben. Daher meine Frage.

    2) Meine Handfläche ist 10cm breit. Wieso nimmst du die Handfläche als Maß? Es liegen doch meist die Unterarme auf dem Rail? Ich werde eher 12 oder vielleicht sogar 13cm versucht, damit es runder wird, siehe Bezugsbedenken.

    3) Das dünnere Rail nicht zu wuchtig erscheint? Könntest du mir das erklären?
    Oben in meinen Plänen wollte ich folgendes darstellen: Es wird ein Holzrechteck von 12 cm Breite auf meinen Küchentisch gelegt. Die Ecken werden über möglichst große Viertelkreise verbunden. Am Ende sieht man von oben nur eine einzige Rail, der Tisch wirkt durch die Verkleidung oval. der optischer Eindruck der Rail wird nur durch den Unterbau verändert, der die Tischplatte verdeckt. Die Rail wird also höher wirken, als sie ist. Von außen soll das aber durch durchgehende Bespannung mit Leder wie aus einem Stück wirken. Man sieht also keine dünnere Rail. Es gibt nur einen dünneren Anteil (Streifen) der Rail, der aufliegt auf der Tischplatte, das ist aber kein optisches Problem sondern eine Frage der Stabilität.

    4) Welche Dicken würdest du empfehlen?

    5) Ah, 85 cm ist mehr als genug Luft nach oben.

    8) Ich habe die Tischbauthreads gelesen, aber kein Projekt gefunden, das eine demontierbare Rail ohne eigentliche Spielplatte vorsieht. Entscheidend ist für mich das Thema des maximalen Überhangs der Rail für eine möglichst Runde Form oder vielleicht neue Ideen welche Runde Formgebung es noch gibt.



    Microfaser. Tja, sehr gute Frage. Es ist sehr viel billiger und bei einigen Cloth haben mir die eingewebten Muster nicht so gut gefallen. Da mein Spieltuch ja faktisch eine Tischdecke ist, würde sich auch anbieten gleich mehrere Spieltücher zu kaufen (ich tendiere zu Bourdeaux, aber das klassische grün lässt mich nicht in Ruhe). Die könnten dann nach Lust und Laune aufgelegt werden.

    Vielen Dank und beste Grüße
    Name
    Geändert von Name (18.08.2010 um 14:31 Uhr)

  8. #8
    Avatar von fleischjunge
    fleischjunge ist offline Poker Star
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    Standard

    brb...

    zu A bzw 2) egal wie breit das Rail, der Innenradius ist immer der selbe - ergo Falten

    Ich bin auch definitiv für breite Rails, meins ist IMHO 14, ich würds bei einem Neuen noch breiter machen

  9. #9
    Name ist offline Fischstäbchen
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    Hi Fleischjunge!


    Danke für den Tipp! Dann gehe ich vielleicht noch breiter! =)

    Der Innenradius wird auch größer! Schau dir mal die ersten beiden Zeichnungen an! Bei der zweiten steht der Tisch auf der schmalen, bei der ersten auf der langen Seite, trotzdem fällt auf, dass die Radien im Verhältnis zur Tischbreite viel größer sind. Das liegt daran, dass beim zweiten die überhängende Fläche größer ist.

    Das Ganze liegt an folgendem geometrischen Problem: Welcher Kreis hat den maximalen Radius, der die überhängenden Außenseiten verbindet, der ZUGLEICH die Ecke des ursrpünglichen Tisches schneidet (damit am Ende nicht die Ecke unter der Kurve hervorschaut).
    --> Desto weiter die Außenseiten überstehen, desto größer kann der Kreis werden (in einer Zeichnung ist noch die Konstruktio zu sehen --> die 67,5° auf der Winkelhalbierbenden der Tischecke "trifft" später die Außenseite, das Lot von dort auf die Winkelhalbierende beschreibt einen größeren Kreis)

    Desto größer der Außenradius gewählt werden kann, desto größer ist natürlich auch der Innenradius! --> Die Rail soll überall 12 oder 13 cm breit sein, auch bei den runden Elementen --> der Innenradius ist bei gleichem Kreismittelpunkt immer genau die Railbreite kürzer. Das bedeutet, dass bei größerem Außenradius auch der Innenradius zunimmt. Oder liegt hier irgendein Denkfehler bei mir vor?


    Die Innenradien waren auch der Grund für den ganzen Aufwand! Ich habe lauter Papierformen mit verschiedenen Radien gebastelt und was außen noch angemessen rund war, war innen häufig wirklich ein "Kreischen", das wie eine abgerundete Ecke aussieht.

    Beste Grüße
    Name

  10. #10
    Name ist offline Fischstäbchen
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    @Fleischjunge:

    Gibt es irgendwo ein Foto von deinem Tisch? Ich habe in dem Tischkonstruktionsthread mit der Suchfunktion keins auf die Schnelle finden können.
    Sind die 14cm mit oder ohne Bezug?

    Beste Grüße
    Name

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