| Folgender Pokerfreund bedanken sich bei Timoney79 für diesen Beitrag: | ||
Robb Starr (16.01.2008) | ||
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muss mich meinem vorredner auch anschliessen... und sage es mal so, ich glaube NICHT das beim online poker beschissen wird...
sicherlich isses scheisse, dass man mit AA ausnem turnier rausfliegt, grad wenn man einen hohen buyin getätigt hat, oder in mehreren stunden seinen NL50 stack verdoppelt hat, und dann mit KK preflop allin gegen drilling jacks alles wieder verliert... aber ich sag mir einfach immer... mein gott thats poker... dieses denken mag etwas naiv sein, aber so isses nun mal, und wenn ich dann höre ich verliere DAUERND mit der besseren hand isses unsinn, man verliert nicht dauert mit der besseren hand, es kommt ja, und das streite ich auch net ab, genauso häufig vor, dass man am river die luckycard trifft, und sein set kompletiert, oder man mit 88 all in gehen muss, gegen AA läuft und die erste flopkarte bereits die 8 ist... auch das glück ist mal auf unserer seite... ich hab nur den eindruck, dass man sich die badbeats besser merkt, man erzählt viel öfters, boahhhh kriegt der assi im river noch die str8, ich war so weit vorne mit two pair, aber die sachen, wenn ein gegner den badbeat kassiert, weil man luckt und den flush 9high gegen AA, KK oder toptwo gewinnt, davon wird selten erzählt, oft heissts dann, naja ich hatte noch outs, es wird sogar auf gutes spielerischen können hingewiesen... richtig ist, wenn man die outs hat, called und trifft isses gut... man hat alles richtig gemacht, anders verhälts sichs wenn man gegen die outs/odds spielt und dann trotzdem trifft, wars schlicht und ergreifend glück... badbeat für den einen, luck für den anderen... und wenn ich dann höre, dass sowas live oder in casions nicht passiert isses auch unfug... ich erkläre mir das so, dass man in der gleichen zeit online einfach doppelt soviele hände sieht, demnach die wahrscheinlichkeit doppelt so hoch ist AA oder KK zubekommen, aber auch die wahrscheinlichkeit doppelt so hoch ist einen suckout sowie die luckycard im river zutreffen... oder oder oder... |
| Folgende 2 Pokerfreunde bedanken sich bei RiverGerd für diesen Beitrag: | ||
Duddel (16.01.2008), Robb Starr (16.01.2008) | ||
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Also sollte das stimmen, was mein Vorredner über den Mischvorgang bei Pokerstars vermutet, wäre das ein herber Grund, die Plattform zu meiden.
Wir wissen doch, wie in Casinos gemischt wird: vor dem Austeilen der Karten. Das war es dann. Sollte Pokerstars wirklich so verfahren, daß vor dem Austeilen, dann Preflop, vor dem Turn und vor dem River nochmals jemals gemischt würde, wäre das zumindest eine Erklärung dafür, daß bei Pokerstars immer die schrägsten Boards zusammenkommen. Es ist schon verwunderlich, daß häufig nicht nur ein Pair zustande kommt, sondern gleich mehrere. Und gestern ist mir auch wieder etwas passiert, wo man sich schon fragen muß, ob mein Gegenspieler nicht einfach an diesem Abend der Auserwählte war. Ich erzähle kurz die Story. Ich spielte einen 9er-Tisch 6.50$ Buy-in, und dieser Spieler fiel schon zu Beginn durch Verstöße gegen Odds und Pot-Odds, aber trotz dieser Verstöße durch eine Menge Dusel auf, indem sich seine Straight-Hoffnungen (er spielte eigentlich fast immer auf Straight) doch noch spät erfüllten. Ich war die ganze Zeit eigentlich sehr passiv, versuchte ab und zu mit schwächeren Karten den Flop zu kaufen, muß man bei Sit&Gos, hatte dabei aber nie Glück, so daß ich nur mit sehr viel Disziplin es unter die letzten 4 verbliebenen Spielern am Tisch schaffte. Ich hatte ungefähr noch 900 Chips und war an letzter Position, der besagte Glückspilz hatte 6000. Jedenfalls mußte ich auch mit starken psychologischen Tricks arbeiten und hatte den Glückspilz ungefähr eine halbe Stunde im Chat bearbeitet, ihn als Anfänger bezeichnet, der nicht wisse, wie man Poker spielt, der unheimliches Glück bisher hatte und das vermutlich nicht einmal wisse, weil er die Wahrscheinlichkeitsrechnungen nicht drauf habe. Habe ihn als Spieler hingestellt, der richtig dümmlich spiele usw. Diese Tour schien mir die einzig Mögliche, um den Glückspilz wieder zu mehr offensivem Spiel und zu mehr Fehlern zu verleiten, immerhin hatte er einen sehr großen Vorsprung auf uns und war nur noch schwer einzuholen. Allerdings waren die Blinds zu jenem Zeitpunkt schon bei 300/600, so daß das Feld schnell wieder durcheinandergewürfelt werden konnte. Meine Taktik ging voll auf. So spielte er beispielsweise K, J os gegen meine K,Q os, zwar trafen wir beide den König, aufgrund seines schlechteren Kickers mußte er aber passen. So verdoppelte ich gleich einmal auf 2000. Dann kam der Zeitpunkt, wo ich endlich wieder gute Karten in der Hand hielt mit K, K. Ich machte nen ordentlichen Raise von 1000, und wer callte mich natürlich? Der Glückspilz, den ich den ganzen Abend provoziert hatte. Es kamen A, J auf den Tisch. Ich verabschiedete mich schon innerlich vom Turnier, anstatt aber gleich all-in zu gehen und auf eine continuation bet zu setzen, entschied ich mich zu checken. Mein Gegenüber checkte auch, so daß ich die Hoffnung hatte, daß der Flop ganz gegen seine Hand sprach (er raist eigentlich gleich, wenn er trifft). So kannte ich dann nach dem Turn mein All-in setzen und war plötzlich mit 4000 Chips an Position 1 gekommen. Und nun kommt die Spielsituation, die schwer zu begreifen ist. Ungefähr 2 Runden später halte ich zwei T in der Hand, gefährliche Karten bei Pokerstars, so doch häufig jemand anderes noch ein höheres Paar in der Hand hält (fragt mich nicht wieso^^). Wir sind aber nur 4 Spieler und ich halte die Wahrscheinlichkeit für gering, dennoch taste ich die Leute vorsichtig ab. Ich raise um 1000, alle passen, nur einer nicht. Natürlich der Glückspilz, für den es plötzlich gar nicht mehr so gut aussah. Ich vermutete stark, daß er kein Pair in der Hand hält, sondern unpaired High Cards (A, J; K, Q usw.) Meine Taktik geht auf, er hat wenig Kohle und callt mich. Wenn ich das gewinne, ist der Typ raus. Die Provokationen haben vollen Erfolg gezeigt. Auf dem Flop kam 8, 8, 6. Eigentlich jetzt die perfekte Ausgangssituation für ein weiteres Raise. Gesagt getan muß ich feststellen, daß der Glückspilz All-In geht. Ich bin mir sicher, daß er kein Pair in der Hand hält. ER muß bluffen. Oder hat er doch die 8? Ich sage mir, daß das nicht sein kann, welcher Psycho callt nen 1000er preflop mit einer 8 in der Hand? Ich gehe all in, und was sehe ich? Der Junge hält J, 8 offsuited in der Hand. Unglaublich! Was soll man dazu noch sagen? Daß jemand überhaupt mit J, 8 seinen Kopf riskiert (ganz so sehr war er nun auch nicht unter Druck, er hatte ja noch 2000 Chips). Und dann zwei Achter trifft. Tja, solche Situationen kommen vor, ich weiß. Allerdings hatte es dieser Typ nur durch solche ähnlichen Situationen überhaupt ins Finale geschafft. Er verstößt regelmäßig gegen Odds, und gewinnt trotzdem über das ganze Turnier. Und dann frage ich mich, ob Pokerstars gewisse Glückspilze aussucht. Ja, sicher, Blödsinn, was hat Pokerstars davon? Absolut richtige Frage. Aber man versucht halt doch sich irgendwie nen Reim zu machen. Seltsam, aber das ist Pokerstars, hier erlebt man einfach sehr häufig die seltsamsten Konstellationen. Und diese Häufigkeit macht mir Sorgen. Noch dazu frage ich mich, ob es nicht Spieler gibt, die mit bestimmten Tools den Tisch sozusagen knacken können, seine Ausgabe genaustens berechnen und daraufhin Trends ausmachen, die sie auch schwächere Karten spielen läßt. So wie in dem Fall bei dem Glückspilz, dessen Software ihm sagt, daß er mit seinem J, 8 gute Chancen hat. Ist es vllt sogar möglich, daß Pokerstars gehackt werden könnte? Besonders die hohen Buy-INs ab sagen wir mal 60eur würde sich das sehr rentieren. Geändert von Sahas (18.01.2008 um 14:52 Uhr). |
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Ja, er ist eindeutig der Auserwählte! Er hat ein $ 6,50 sitngo gewonnen!
Und Pokerstars hat ihn dazu gebracht, sie haben ihm in ner Mail nahegelegt J8 zu spielen ... Fällt dir was auf? |
| Folgender Pokerfreund bedanken sich bei aXXit für diesen Beitrag: | ||
Sahas (18.01.2008) | ||
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Natürlich fällt mir etwas auf, ich bin ja nicht blöd (auch wenn du mich vllt als Idioten hier abstempeln möchtest).
Aber ich frage dennoch anhand dieses Beispiels, ob es nicht möglich ist, daß sich Hacker Zugriff auf die Systeme von Pokerstars verschaffen könnten. Und ich frage mich zusätzlich, wie der Mischvorgang bei Pokerstars wirklich abläuft, denn darin haben wir leider keinen Einblick. Transparenz würde in dieser Frage für mehr Ruhe sorgen, in Casinos können wir dem Mischvorgang beiwohnen, auf Pokerstars nicht, weshalb das Onlinepoker in mir naturgemäß Bedenken auslöst. |
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Zitat:
Noch dazu spielt der Hacker dann nicht 1000 6$ Turniere sondern 1 6000$ Turnier, oder? Wie soll der Mischvorgang online transparent gemacht werden? Indem man selber abhebt? Geht halt nicht, aber soviel Vertrauen bringe ich der größten Pokerseite der Welt entgegen ... Wenn du mal Zeit hast, misch dir zuhause deine Karten und gib mal ca. 100000x die Karten. Anschließend wertest du die letzten 100000 Hände via Pokertracker aus .... Schon würdest du sehen, dass du keine Abweichungen bemerken wirst. Varianz wird beim Pokern immer eine Rolle spielen. Online siehst du halt in 5 Minuten soviele Hände wie offline in 20. Vielleicht liegts daran, dass du mehr BadBeats bemerkst? Die einfachste Lösung bei Misstrauen ist aber immernoch onlinepoker einfach zu meiden... |
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Äähm, hab schon länger nicht mehr ausgecasht. Und jetzt?
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