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![]() Der WSOP-Main-Event-Gewinner aus dem Jahr 2006 hat 8.772 Pokerspieler geschlagen und die Rekordsumme von $12 Millionen kassiert. Der ehemalige TV-Produzent zeigte dabei eigenes Schauspielertalent an den Main-Event-Tischen. Oftmals schaffte er es die anderen Mitspieler zu verunsichern und manipulierte diese zum Fold oder zum „Crying-Call“. Sein Menthor wurde Johnny Chan nachdem die 2 sich bei einer TV-Show kennen gelernt hatten. Jamie Gold ist 37 Jahre alt und stammt aus New York. 1991 zog er nach Los Angeles und studierte dort „Entertainment-Law“. Er bleibt dem TV-Geschäft mit seiner Firma JMG als Manager verbunden. Nach Moneymaker, Raymer und Hachem war Gold der erste Main-Event-Sieger ohne PokerStars-Vertrag. Stattdessen unterschrieb Gold bei Bodog. Gelohnt hat es sich nicht. Bodog kündigte den Vertrag noch im selben Jahr. Das Gerichtsverfahren um eine Beteiligung an der Preisgeldsumme (ein Bekannter klagte einen Anteil ein und Gold weigerte sich die Schuld zu begleichen) und einige schlecht gespielte Turniere dürften aber eine Rolle gespielt haben. |
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Jo, der Kerl ist wirklich einer der luckiesten Säue, die dieser Planet jemals gesehen hat. Was will man mehr: TV-Coverage, 12 Mio. $, im Anschluss mit Sicherheit ne Menge Frauen, noch mehr TV-Coverage...
Naja, ob er nun gut oder schlecht gespielt hat, läßt sich relativ schnell beantworten: er hat besser gespielt als knapp 9.000 Teilnehmer, sonst wäre er nicht Champion geworden - wieviel Glück und wieviel Können und dazu beigetragen hat, ist eine andere Sache... Was die Etiquette angeht, bin ich ohne fundiertes Hintergrundwissen anderer Meinung, denn er hat mit seinem Talk sehr viele Spieler zu schlechten bis sau schlechten Calls gebracht und das war großes Kino. Immer und immer wieder wurde er von Dogs gecallt. OT: Ist es bei der WSOP tatsächlich verboten, seine Pocket Cards während einer laufenden Hand preiszugeben bzw. irgendetwas über seine Pocket Cards zu sagen? Ich glaube kaum, denn er könnte ja auch komplett andere Karten nennen. Ob sein Gegenüber es nun glaubt, ist doch eine ganz andere Geschichte. Verstehen könnte ich eine Einschränkung dieser Art, wenn mehrere Leute in der Hand aktiv sind und man quasi dem letzten Caller sagt was man hat, die anderen aber schon einen Move gemacht haben...
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Nein, du darfst nicht sagen, was du hast. Du darfst lügen, aber nicht die Wahrheit sagen!
Du "Man the Master rule" ist die allerbeste: Du darfst auf den River nicht die Nuts checken! Tust du's, verlierst du die Hand und bekommst eine Zeitstrafe wegen soft play. Hat den Grund, dass man seine Gegner nicht "verschont", wenn man weiss, dass man die bestmögliche Hand hält. Gottseidank wird/ist das H.O.R.S.E. Event bald den Main Event für versierte Spieler als eigentliche "Weltmeisterschaft". Die Pros bezeichnen das H.O.R.S.E. Event bereits dieses Jahr schon als "Ihre Worldchampionship" und in dieser Turnierform mit diesem Buy-in wird es keinen Champ ala Jamie Donk mehr geben. |
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...und weiter in der Regelkunde:
Stimme Dir nicht zu. Ich bin der Meinung, dass man die Nuts anchecken (zwecks Check-Raise), aber Sie nicht mitchecken darf. Nur diese Reglung macht doch Sinn, denn wenn ich die 2nd Nuts habe und nach dem River checkt mein Gegenüber, werde ich doch ein Teufel tun und Raisen, denn mit den Nuts müsste er Anspielen und hat die Hand somit so oder so verloren...
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CardPlayer.com - Player Database - Videos for Jamie Gold
hier gibts etliche interviews mit J.G.! ich muss sagen, dass ich den gar nicht so schlimm finde! wer gegen 9000 andere gewinnt muss halt Glück haben! Wer kanns ihm denn verübeln? Dass man nach dem mainevent nichts mehr von ihm gehört hat, lag daran, dass er sich um seinen kranken vater gekümmert hat, bis der dann gestorben ist. dann wurde die mutter krank und er hat sich um sie gekümmert. das soll keine rührende Mitleidsgeschichte sein, sondern nur erklären, warum er 10 monate lang nach dem mainevent kein poker gespielt hat. |
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also symphatisch ist mir jamie gold auch nicht. seine art und sein gelaber mag ich einfach nicht.
trotzdem sollte man ihm grossen respekt zollen, ich kenn alle main event tv folgen von 2006 und sicherlich hatte er einfach n sicken run. gute haende und gut gefloppt, hatte immer gute setups...(beispiel: seine queens gegen frybergs jacks)...!! 9000 spieler kann man ohne glueck nicht schlagen, aber ohne koennen schon mal gar nicht. sein spiel, ob es gut oder ob er so schlecht ist wie alle sagten, hin oder her, es hat perfekt funktioniert. die hand gegen binger in der er den jack umdreht ist klasse von ihm...ein check-raise mit 6 high auf einem KKJ board das klappt, der bluff gegen pralahd friedman. sein set 8er gegen cunninghams toppair mit dem er sehr wohl trapt, und die tatsache dass er wasicka mit seinen 10ern zum callen bringt. ob man ihn mag oder nicht, ihn als donk zu bezeichnen geht nicht
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"many players tell you they play to win...then they go out and play like a bunch of pussies..." |
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Jamie Gold – Top oder Flop? (Ein Blog den ich auf ner Seite mal veröffentlicht habe)
Eine Frage, die sich viele Leute seit dem letzten Jahr stellten. Und eine die meiner Meinung nach nicht ganz klar geklärt werden kann. Mal wieder so ein Phänomen, an dem sich die allgemeinen Meinungen spalten, ähnlich wie bei Phil Hellmuth, jedoch auf eine andere Art und Weise. Jeder hat seine Meinung darf diese kundtun, das werde ich nun mit meiner machen. Ich tendiere was Gold angeht absolut zum Flop! Ich finde es einfach grässlich immer wieder zu lesen wie gut er doch wäre und dass er das größte Teilnehmerfeld in der Geschichte der World Series (was ja zweifelsfrei stimmt) besiegt hätte. Ich hab den Main Event auf ESPN 2006 verfolgt und teile nun wirklich nicht die Meinung dass er ein guter Spieler ist. Was ihm letztendlich seinen Titel gebracht, war ein unglaubliches Kartenglück seit dem vierten Tag. Dazu kommt tatsächlich ein gewisses Maß an Können, seinen übermäßig großen Chipstack zu managen, was aber nicht ausreicht um ihn auch gleich zu einem guten Spieler zu machen. Sich als Shortstack durch das Turnier bis an den Final Table zu spielen wäre eine größere Leistung gewesen. Das erfordert mehr Skill als ständiges Raisen und Reraisen mit nichts auf der Hand. Er traf einfach nur übermäßig gut die Karten und war in einigen Situationen nicht schwer zu durchschauen. Das haben mehrere Spieler auch getan und ihn mit einem preflop All-In vor den Test gestellt. Mit seinem riesengroßen Stack allerdings callte er so gut wie immer. In etwa 70% der Fälle hatte er dann auch die schlechtere Hand, doch traf immer wieder den Flop, Turn oder River. Er flopte Straights, wenn sein Gegner ein Overpair hatte, und als sein Gegner einen Flush hatte, bekam er auf dem Turn einen Straight Flush. In den anderen 30% hatte er auch Glück, weil wenn seine Gegner schon mal eine starke Hand hatten wie z.B. JJ oder QQ, hatte er genau in dieser Situation entweder Könige oder Asse, jedenfalls immer bessere Karten. Und die anderen Spieler bekamen dann keine Hilfe, sodass er unter anderem am Finaltisch 7 von 8 Gegnern selber eliminieren konnte. Wobei man auch sagen muss, dass seine Gegner nicht fehlerfrei gespielt haben. Aber außer von Allen Cunningham konnte man ja von keinem erwarten fehlerfreies Poker zu spielen, aber zumindest gutes, immerhin hatte man bis dahin über 8.000 Spieler hinter sich gelassen und nicht jeder war so ein Glückspilz wie Gold. Auch seine Abmachung vor dem Turnier hielt er nicht ein. Er wurde zusammen mit einem Freund von einem Sponsor dafür angeworben Prominenten Teilnehmer für das Turnier zu gewinnen. Im Gegenzug dafür wollte der Sponsor beiden einen Sitz im Main Event finanzieren. Allerdings bekamen sie dann nur einen Sitz, welchen bekanntlich Gold einnahm. Dafür versprach er seinem Freund (angeblich auch schriftlich) die Hälfe dessen was er gewinnen würde an ihn abzugeben, egal wie viel es wäre. Der Ausgang ist bekannt (er wurde aufgrund dessen verklagt). Einen Imageschaden für das Poker sehe ich dadurch zwar nicht, aber ein gutes Licht wirft es, besonders auf ihn, natürlich ebenfalls nicht. Wobei man hier erwähnen kann, dass Vorgänger von ihm ebenfalls ähnliche Deals eingingen um sich finanzielle Unterstützung zu holen und trotzdem nach ihrem Sieg alle Vereinbarungen einhielten. Ich würde Jamie Gold in etwa auf die gleiche Stufe mit Chris Moneymaker stellen, vom rein spielerischen zumindest. Auch diesen halte ich nicht für einen überragend guten Spieler aber er hat sehr viel für die Popularität des Pokers getan, was ich ihm hoch anrechne. Doch die Sieger der Vorjahre, Raymer und Hachem, sind in meinen Augen viel bessere Spieler und verdiente Champions.
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"Pass the Sugar!" ... Joseph Hachem (Poker World Champion 2005) 22.08.2007 Straight Flush (Omaha Hi/Lo) 30.11.2007 Straight Flush (Omaha) 27.03.2008 Straight Flush (NL Hold'em) 07.05.2008 Straight Flush (NL Hold'em) 21.06.2008 Straight Flush (NL Hold'em) |
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Zitat:
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"many players tell you they play to win...then they go out and play like a bunch of pussies..." |
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Ja die Wahrheit is grausam nicht wahr...
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"Pass the Sugar!" ... Joseph Hachem (Poker World Champion 2005) 22.08.2007 Straight Flush (Omaha Hi/Lo) 30.11.2007 Straight Flush (Omaha) 27.03.2008 Straight Flush (NL Hold'em) 07.05.2008 Straight Flush (NL Hold'em) 21.06.2008 Straight Flush (NL Hold'em) |
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