ich glaube nicht, dass dwan sonderlich schwer zu spielen ist. man muss nur wissen, wie man sich auf solche spieler einstellen kann.
dwan ist jemand, der ne weitere calling und bettingrange hat.
bedeutet also, du solltest mit madehands (oder zb. auch jj,qq preflop = lighter 4 value reraisen) und kannst mit marginalen händen runtercallen (weil es mathematisch einfach unwahrscheinlich ist, dass er ne bessere hand hat, wenn deine range etwas tighter ist... und folglich wirst du bei dem aggrofaktor mit dem middlepair in 7 von 10 fällen vorne liegen).
zudem kommt bei dwan auch noch faktoren wie 3/4bet range, positionplay, slowplayrange zum tragen, auf die man sich einfach einstellen kann)
das hat nichts mit sicken skills und metagame zu tun...
sondern ist einfache mathematik.
kenny tran hingegen, der wirklich excellente reads hat, geniale bluffs abzieht, ne dem spieler wirklich angepasste callingrange hat (er kann sich von sehr guten karten trennen und ist auch zu herocalls imstande) ... wäre für mich nicht gerade jemand, den ich zur meiner linken haben möchte.
Geändert von Holdemplayer (03.09.2009 um 10:55 Uhr)
Sorry, hab nicht weitergelesen, aber der Satz ist doch ein Witz, oder? Meinst du, der Typ macht Millionen, weil Low-Stakes Spieler wie du ( wir ) wissen, wie einfach man gegen ihn spielt?
Meinst du mit den paar High-Stakes TV-Händen kannst du bewerten wie gut der Dwan wirklich ist? Niemals Kollege...
nichts für ungut, aber du solltest nichts von dingen erzählen, von denen du keine ahnung hast.
und wenn man mitbekommt, dass ein spieler die gänge wechselt (was ich dwan nie zutrauen würde, zumal seine loose callingrange sich ja auch nicht verändern wird, da es einfach elementarer bestandteil seines spielstils ist), dann kann man das anhand der bet/call/raisehäufigkeit (und dem allgemeinen setzmuster) schon erkennen.
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