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Nevada Jack:
Die Nevada Jacks gehören ebenso wie die Desert Sands und die Suits & Stars zu den Keramik Chips. Das Material ist deshalb sehr hart. Es ist nicht möglich, Spuren mit dem Fingernagel zu hinterlassen. Die keramische Oberfläche ist an der oberen und der unteren Seite strukturiert, der äußere Rand ist sehr glatt bis auf die umlaufende Kante an der Seite, wie sie auch bei den bisherigen Kunststoff-Chips zu finden war (die Fertigung ohne die Entstehung einer solchen Kannte scheint wohl recht kostenaufwändig zu sein ).Wie schon erwähnt erstreckt sich das Label (oder besser gesagt der Druck) über die gesamte Oberfläche. Die Oberflächenbeschaffenheit ist am besten auf den Bildern zu erkennen. Die Oberfläche ist nicht einfach glatt, sondern leicht strukturiert. Hierbei ist positiv, dass das Licht überhaupt nicht reflektiert wird. Die matte Oberfläche ist aus allen Winkeln gut erkennbar. Das Layout benutzt fast die gesamte Oberfläche, den typischen Rand des Pokerchips auf dem die Edgespots beginnen gibt es hier nicht. Die Qualität des Drucks ist interessanterweise verschieden gut. Auf dem 50c Chip wirkt der Druck relativ verschwommen, viel besser ist dies bei dem $5000 Chip. Der Kontrast ist höher, die Linien feiner. Der 25c Chip liegt qualitätsmäßig dazwischen. Ob dieses nur bei meinen drei Samples so ist, oder sich generel so verhält, weiß ich nicht. Vom Klang her sind diese Chips schon ganz nett. Beim Stapeln hört man ein relativ helles klicken, welches meiner Meinung nach edler und angenehmer klingt als das dumpfere Klacken der Nexgen. Stapeln lassen sich die Nevada Jacks übringens gut (Chips sind schön eben) solange man nicht dagegen stößt. Ich empfinde die Chips als ziemlich rutschig. Rutschiger als alle anderen hier erwähnten. Alle 3 Chips wiegen angenehme 10g. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Desert Sands: Die Desert Sands sind größtenteils mit den Nevada Jacks indentisch. Das Material ist das gleiche. Auch die Oberflächenbeschaffenheit ist sowohl an der Ober- und Unterseite als auch am Rand indentisch. Unterscheiden tun sich die Desert Sands und die Nevada Jacks nur durch ihr Design. Zumindest optisch ensteht durch den Druck der Eindruck eines Randes. Im Material oder in der Form (Absatz) abheben tut er sich aber nicht. Die Edgespots beginnen in diesem Fall schon auf der Oberfläche, setzen sich allerdings nicht über den Rand hinweg fort (keine "aligned egespots", gut zu erkennen auf den Bildern). Das fällt einem natürlich nur bei dem oberen Chip eines Stapels besonders auf, bei denen in der Mitte muss man schon genauer hinschauen um dies zu bemerken. Auch die Druckqualität ist ähnlich wie bei den Nevada Jacks. Die Bilder wirken auch hier leicht verschwommen. Bei dem Klang und der Stapelfähigkeit gilt das gleiche wie bei den Nevada Jacks. Mir persönlich sind sie etwas zu rutschig. Das Gewicht liegt bei ziemlich genau 10g (10g, 10g, 9,5g) ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Suits & Stars Ceramic: Hierbei handelt es sich um einen weiteren Keramik Chip. Im Prinzip gelten auch hier einige Eigenschaften der Nevada Jacks und der Desert Sands. Das Material ist hart und man kann keine Spuren mit den Fingernägeln hinterlassen. Ebenso nehmen sich die Chips in der Verarbeitungsqualität nicht viel. Die eine Kante ist auch hier etwas schärfer als die andere, allerdings ist dieses hier etwas weniger auffällig als bei den anderen Keramik Chips. Die Scans von der Seite belegen dies. Einen Unterschied gibt es jetzt bezüglich der Oberfläche der Ober- und Unterseite. Diese ist nicht mehr strukturiert, sondern glatt (allerdings nicht glatt poliert wie der äußere Rand bei den Nevada Jacks und den Desert Sands; fasst sich in etwa an wie ein teureres, glattes Blatt Druckpapier, nur eben härter ). Die Oberfläche ist matt und damit auch nicht anfällig für Reflexionen.Der Druck geht einheitlich rundrum um den gesamten Chip. Die Druckqualität ist in Ordnung, allerdings ist das Layout auch recht einfach gestaltet, so dass es keine "kritischen Zonen" gibt wie bei den viel detailreicheren Nevada Jacks. Die Schrift der Werte ist groß und bis auf den 5000er Chip (gelbe Schrift auf gelbem Hintergrund) auch gut erkennbar. Der Klang ist sehr ähnlich dem der anderen Keramik Chips. Hier ist ebenfalls beim Stapeln ein helles Klicken zu vernehmen, das eventuell einen Tick dunkler ist als bei den anderen. Interessant ist die Tatsache, dass die Suits & Stars Chips trotz der ebenen Oberfläche nicht so leicht rutschen wie die Desert Sands und die NJs. Gewicht: 3x10g ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Paulson Pharaoh's Club, Paulson Top Hat & Cane, Paulson National Poker Series:
Ich erlaube mir mal an dieser Stelle alle Paulson Chips zusammen abzuhandeln, da deren Eigenschaften bis auf das Design identisch sind. Die Paulson Chips sind sogenannte Clay Chips. Wobei dies auch nicht meint, dass sie zu 100% aus Clay (Ton, Lehm) bestehen. Das wäre viel zu weich. Allerdings verhalten sich diese Chips trotzdem anders als die zuvor beschriebenen. Vom Grundsatz her sind diese Chips sehr hart. Mit dem Findernagel kann man direkt auf der Oberfläche keine Kratzer einbringen. Setzt man aber genau an der Kante an, so erreicht man, dass kleinere Stückchen abbröckeln. Viel drastischer ist dies, wenn man zwei Chips gegeneinader reibt. Dann hinterlassen beide Chips jeweils Rückstände auf dem anderen. Es ist hier also etwas Vorsicht geboten, wenn man möchte, dass die Chips auch nach längerem Umgang wie neu aussehen. Von der Verarbeitung des Materials her gesehen sind die Paulsons absolut perfekt. Es gibt hier keine abstehenden Kanten. Der äußere Rand ist absolut plan, so dass man die Chips problemlos auf den Rand aufstellen kann. Bei den anderen ist dies zwar auch möglich, erfordert zum Teil aber eine ruhigere Hand. Vielleicht nicht ganz so hundertprozentig in Ordnung sind die Edgespots. Diese sind zwar aligned angeordnet, zum Teil aber etwas ausgefranst und teilweise gibt es es auch einige verirrte "Farbspritzer" (ich bin mir an dieser Stelle nicht sicher, ob die Edgespots aufgemalt sind oder aus durchgängig gefärbtem Material bestehen, auf jeden fall erkennt man bei der hohen Vergrößerung der Scans, dass diese nicht immer ganz perfekt sind). Wenn die Chips allerdings in Originalgröße vor einem liegen, fällt dies nicht so auf. Das Inlay ist bei den Paulson Pharaoh's und bei den Paulson NPS bei allen Werten kreisrund, bei den Paulson Top Hat & Cane variiert die Form mit den verschiedenen Werten. Das Inlay sitzt genau zentriert in der Mitte, ist plan (ganz anders als bei dem Tournament Chip) und ist mit einer dicken Kunststoffschicht überzogen. Diese fasst sich gut an, ist allerdings sehr glatt, wordurch sich wieder zwei Probleme ergeben. Erstens fasst es sich zwar gut an, man könnte aber im Prinzip leicher abrutschen (passiert in der Ralität nicht, da der Rand außen rum extrem griffig ist!). Und zweitens spiegelt die Oberfläche. Zu erkennen ist dies auf dem Bild mit allen Chips im Überblick. Die Werte sind dank der großen Schrift auf weißem Hintergrund sehr deutlich zu erkennen. Das Design der Inlays ist schlicht aber elegant, der Druck ist von guter Qualität. Die Prägungen in dem Rand sind sehr fein, besonders bei den Top Hat & Cane, und haben keinerlei Fehler. Schön sind auch die leuchtenden Farben. Wie ich am Anfang bereits erwähnt habe, ist der Klang der Paulsons einfach genial. Ich finde es an dieser Stelle etwas schwierig ihn treffend zu beschreiben. Vielleicht etwas dumpfer als das Klang der Keramik Chips, aber kein Klacken wie bei den Nexgens. Ich hatte schon mehrfach gelesen, dass der Klang sehr "authentisch" ist, konnte mir aber nichts drunter vorstellen. Jetzt sag ich einfach mal ganz platt: stimmt. Das Geräusch klingt einfach richtig, genau wie es sein soll. Zum Stapeln kann ich nur sagen, dass die Paulsons die anderen Chips um Längen schlagen. Ich habe 9 Paulson Chips, von denen ich mal annehme, dass sie sich alle gleich verhalten, unabhängig von der Serie. Der Stapel mit den 9 Chips steht wegen der ziemlich rauhen Oberfläche "bombenfest". Zur besseren Vorstellung: Wenn man die 9 Keramik Chips alle aufeinander auf ein Blatt Papier legt und den untersten Chip verschiebt, bewegt sich der ganze Stapel (logisch ). Schiebt man nun den Zweiten von unten an, so wird der Stapel an dieser Stelle auseinandergeschoben, der untere Chip bleibt auf der Stelle liegen. Gleicher Versuchsaufbau bei den Paulsons. Bei den 9 Chips auf einem Blatt Papier verschiebt sich der gesamte Stapel samt unterstem Chip auf dem Blatt Papier auch dann noch, wenn man an dem dritten (manchmal sogar vierten) Chip von unten schiebt.Die Chips wiegen zwischen 9,5g und 10g (4x9,5g, 5x10g). ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Fazit: Das Fazit ist für mich relativ eindeutig und auch einleuchtend. Der Spruch, "you get what you pay for", ist hier mehr als zutreffend. Die teuersten Chips sind in meinen Augen zugleich auch die besten. Mich speziell reizen die Top Hat & Cane am meisten. Bei diesen finde ich den Rand beeindruckend fein und elegant gestaltet, außerdem machen die verschiedenen Inlayformen diesen interessanter und heben ihn von der Masse ab. Das ist aber natürlich Geschmackssache. Ärgerlich ist natürlich der hohe Preis speziell hier in Deutschland. Badlax hat in diesem Thread (http://www.pokern.com/forum/poker-mi...son-chips.html) geschrieben, dass er die Top Hat & Cane für 1,20 pro Stück bekommt. Ein so gutes Angebot habe ich sonst in Deutschland noch nicht gefunden. Bei apachepokerchips in den USA gibt es die allerdings (wenn man 500 Stück nimmt) schon für umgerechnet 86 Cent pro Stück. Dieser Preis liegt dann sogar noch unter dem Preis von den Nevada Jacks hierzulande und ist damit mehr als gerechtfertigt. Gruß, Lars Annmerkung 1: Wie oben schon erwähnt habe ich nur einen bzw. drei Chips von einer Sorte. Gespielt habe ich deshalb mit keinem der Chips. Anmerkung 2: Die Farbwiederbage bei den Bilder ist vielleicht nicht immer hundertprozentig originalgetreu Zusätzliches Bildmaterial: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Ich hab mir die drei Chipsamples bei http://www.luckyriver.de bestellt.
Im Prinzip reicht auch das Basic Sample, da da auch schon alle Chips enthalten sind. Ich wollte mir allerdings die Paulsons und die Ceramic Chips genauer anschauen und habe mir deshalb die anderen beiden Samples auch noch bestellt. Bezahlt habe ich dafür ca. 24 Euro. |
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Mein Sample von luckyriver ist heute vormittag gekommen. Ich werd sie mir nachher mal genauer anschauen und heut abend in der Pokerrunde präsentieren (damit die auch wissen was gute Chips so kosten und warum).
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hatte gestern ein ähnliches sample pack in der hand. die paulsons sind einfach der hammer. die einzigen chips die mich vom klang her wirklich umhauen.
die nexgen chips klingen 1:1 wie meine billig chips aus china , sehen dafür aber 100x besser aus ![]()
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