Ich hatte gestern die Möglichkeit einen absoluten Meilenstein der Pokerfilmgeschichte zu sehen: Deal. LOL, also ne, das war ja mal ein echter Schock! Eigentlich mochte ich den Trailer, und da viele Pros am Start waren, hab ich was gutes erwartet. Man, das war echt einer der schlechtesten Filme, die ich in letzter Zeit sehen durfte. Wenn ihr euch den Film noch angucken und euch überraschen lassen wollt, dann solltet ihr jetzt nicht weiterlesen.
Als Burt Reynolds im Heads Up des Main Events (glaub ich) der WPT anfängt "in the dark" zu spielen, hab ich ausgemacht. Das war mir dann doch zu viel. Also hab ich keine Ahnung, wie der Film ausgeht, ist mir eigentlich auch ziemlich egal. Die schauspielerischen Leistungen waren sowas von unter aller Kanone, vor allem die Pros waren total unglaubwürdig. Ein Beispiel: Phil Laak sagt an einem Final Table vielleicht einen (!) Satz. Der Typ hält doch sonst keine 5 Minuten die Klappe.
Und Familientreffen inklusive: Phil Laak, Jennifer Tilly und Antonio Esfandiari sitzen zusammen an einem Tisch (war glaub ich sogar ein Final Table). Is' klar, vor allem die Tilly, weil sie ja die absoluten Skills hat (oder doch nur eine mehr oder weniger bekannte Schauspielerin ist?).
Auch die Story ist sehr weit hergeholt. Ehemaliger Schüler und Lehrer (die aber mehr und mehr zu Rivalen wurden) schaffen es natürlich ins Heads Up der WPT. Uuuuh, na wenn das mal kein Zufall ist! Wie gesagt, dann hab ich auch irgendwann ausgemacht. Allgemein war der Film sowieso nur eine gute Werbefläche für Pokerstars und der WPT.
Ein einziger Lichtblick war Shannon Elisabeth. Natürlich nicht von der schauspielerischen Leistung her.
Also, falls ihr noch überlegt euch den Film irgendwann mal anzuschauen: Tut's nicht! ihr werdet es bereuen!
