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Alt 02.08.2006, 02:12
Fischstäbchen
 
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Standard Ferguson gegen Poker-Bots

Hab die Tage einen wie ich finde interessanten Artikel im "Spiegel" gelesen

was haltet ihr davon, bzw. wie hoch schätzt ihr die Möglichkeit das uns das blüht?

Glück aus Berechnung

Von Manfred Dworschak und Maik Großekathöfer

Poker, das alte Zockerspiel, kommt zu neuem Ansehen - Computerforscher, Schachgroßmeister und Mathematiker entdecken seine strategischen Reize.


Chris "Jesus" Ferguson pflegt zu schweigen, wenn er am Pokertisch sitzt. Seine Gegner beachtet er nicht. Sie sehen von ihm nur den Cowboyhut, die langen Haare und die verspiegelte Brille. Der grimmige Kalifornier sieht ganz aus wie einer, der Falschspieler ungesäumt über den Haufen schießt.

Im Zivilleben ist Ferguson, 43, nicht so gefährlich. Er kann zwar eine Möhre spalten, heißt es, indem er eine Spielkarte nach ihr schleudert. Ansonsten aber schätzen ihn die Mitspieler als umgänglichen Mann, der nur leider meistens gewinnt.

Ferguson wurde nicht als Pokerprofi geboren. Vor ein paar Jahren noch war er Computerforscher. Sein Spezialgebiet: die Spieltheorie, ein aufstrebender Seitenzweig der Mathematik, der fast alles im Leben als ein Spiel um begehrte Güter erklärt. Nebenbei geht es da auch um die besten Strategien fürs Pokern.

Ferguson profitiert von seiner Vorbildung bis heute. Mehr als fünf Millionen Dollar hat er inzwischen an Gewinnen eingestrichen. Im Jahr 2000 wurde er in Las Vegas Pokerweltmeister.

Seither nimmt man den Sonderling ernst trotz seines Gebarens. Andere Spieler lauern unentwegt darauf, dass der Gegner sich verrät - ein Zittern der Hand, ein Zögern beim Erhöhen des Einsatzes. Ferguson aber interessiert sich nicht für Psychologie. Er beschäftigt sich wortlos mit seinen Karten, berechnet ihren Spielwert, kalkuliert die Chancen. Mit einem Wort: "Jesus" Ferguson pokert wie eine Maschine.

Wo die alten Zocker sich genüsslich in Nervenkriegen aufreiben, setzt der Mann der Wissenschaft auf Wahrscheinlichkeitstabellen und die Mathematik des optimalen Spiels. Damit wurde Ferguson zum bekanntesten Vertreter einer neuen Art des Pokerns: Moderne Kartenhaie spielen auffallend analytisch und effizient.

Kein Zufall, dass auch die Computer neuerdings immer besser mithalten am Kartentisch. Etliche Pokerprogramme versuchen, Fergusons rechenhafte Spielweise zu perfektionieren. Menschlichen Testgegnern haben sie bereits eine Menge Spielgeld abgeknöpft. Nur gegen Spitzenspieler kommen sie noch nicht an - eine Frage der Zeit, meinen ihre Schöpfer.

Hinter den Programmen stecken häufig Forscher, die dem Computer eine Art "Künstlicher Intelligenz" (KI) einhauchen wollen. Seit das Schach auf diesem Feld seinen Zauber verloren hat, ist das Pokern die neue Paradedisziplin. Heute regt es keinen mehr auf, dass der Großrechner Deep Blue einst den Schachweltmeister Kasparow schlagen konnte: Für Zahlenfresser ist Schach eben ein simples Spiel. Der Computer weiß von jeder Figur, wo sie steht und wohin sie ziehen kann. Der Rest ist Rechenarbeit.



Beim Pokern dagegen sieht der Computer nur die eigenen paar Karten. Und niemand sagt ihm, ob der Gegner gerade blufft oder wirklich ein gutes Blatt hat. Nicht umsonst begeisterte sich schon vor Jahrzehnten der Mathematiker John von Neumann, ein Pionier der Spieltheorie, für das Pokern. Es erschien ihm geradezu als ein Modell des Lebens: Ist nicht dieses wie jenes ein Spiel mit vielen Unbekannten? Der Mensch taktiert sich so durch seine Tage, wagt hie und da einen Bluff, und ständig muss er sich fragen, was der andere wohl denkt, das er selbst gerade denkt.

Die Spieltheorie will nun das Unwägbare kalkulierbar machen. Alles ist für sie ein Spiel: der Wettstreit zweier Firmen um Kunden, die Evolution der Feuerameisen oder auch die Versteigerung einer alten Pfeffermühle bei Ebay. Für alle Beteiligten gibt es eine optimale Strategie, die sich, so weit eben möglich, errechnen lässt.

Vor allem aber wirft die Spieltheorie ihre Resultate in Gestalt von Formeln aus, die auch Computer anwenden können. Daher die Hoffnung vieler Forscher, die Maschinen könnten vom Kartenspielen ein bisschen lebenstüchtiger werden.

In dieser Woche treten erstmals die besten Pokerprogramme im offenen Wettstreit gegeneinander an. Der Schauplatz ist die Jahreskonferenz der amerikanischen KI-Forscher in Boston. Als Favorit gilt eine Zockmaschine namens GS2. In den ersten Probepartien trumpfte sie schon vehement auf: Zwei der stärksten Computergegner mussten sich ihr geschlagen geben.

Das Programm kommt von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh. Es beruht komplett auf der Spieltheorie. Bislang bekamen die Computer meist von Hand das Wissen der Meisterzocker eingetrichtert: für jede Art von Problem die beste bekannte Lösung. Das Verfahren ist mühselig und stößt bald an Grenzen. GS2 dagegen hat von den geläufigen Tricks keine Ahnung. "Unser Programm kennt nur die schlichten Pokerregeln", sagt Tuomas Sandholm, einer der Entwickler. Die Höhen und Tiefen der realen Partien bestreitet GS2 mit reiner Mathematik.

Wie aber kommt eine Maschine auf die Idee, zu bluffen?

Auch das ergibt sich aus dem Kalkül der Spieltheorie. Wie Täuschung wirkt, lässt sich in Zahlen ausdrücken: Wer fleißig blufft, zwingt den Gegner, häufiger mitzuhalten. Das aber erhöht wiederum den Gewinn des Bluffers, sobald er richtig

Chris "Jesus" Ferguson kennt sich aus mit solchen Knobeleien. Er hat längst ausgerechnet, bei welchem Spielstand sich das Bluffen am meisten rentiert und wann er sich besser zurückhält. Die Faustregeln, die sich daraus ergaben, helfen dem Spieler durch viele Zweifelsfälle. Für Computer aber war die Methode bisher schwer anzuwenden. Sie benötigt viel Rechenzeit; schier unermesslich ist die Menge der möglichen Spielverläufe. Eine Milliarde mal eine Milliarde bietet die derzeit beliebteste Variante, genannt Texas Hold'em, schon bei zwei Kontrahenten.

Die Forscher in Pittsburgh lösten das Problem durch Vereinfachung: GS2 erkennt automatisch Spielzüge, die einander ähneln, und fasst sie zusammen. Außerdem hat der Computer den Spielwert von mehr als 130 Millionen Kartenkombinationen schon im Voraus ermittelt; diese Daten kann er bei Bedarf abrufen.

Das Glück kommt bei dieser herkulischen Rechnerei gar nicht mehr vor. Für den Hamburger Pokerprofi Matthias Wahls, 38, ist es ohnehin eher eine Fiktion. "Nach dem Gesetz der großen Zahl erhält jeder Spieler auf lange Sicht die gleichen guten wie schlechten Karten", sagt er. "Dann bleibt als Destillat die Spielstärke zurück."

Auch Wahls - schmal, blass, zerkratzte Brille - ist ein Verfechter des besonnenen Kalküls am Spieltisch. "Ein Pokerspieler muss sein wie ein buddhistischer Mönch", sagt er. "Er besitzt die Fähigkeit, seine Leidenschaft zu reduzieren bis auf den reinen Intellekt."

Die Kunst der Entsagung beherrschte Wahls schon, bevor er mit dem Kartenspielen anfing: In den Neunzigern gehörte er zu den besten deutschen Akteuren am Schachbrett; er darf sich Großmeister nennen. Für Schachspieler, meint Wahls, sei der Weg zum Pokern nicht weit: beides Strategiespiele, doch nur eines bringt richtig Geld. "Schach ist wunderschön, aber auch eine brotlose Kunst. 30 Großmeister balgen sich bei einem Turnier um einen Preisfonds, der nur 10 von ihnen ein würdiges Einkommen ermöglicht."

Am Kartentisch, wo die Einsätze auf 20 000 Dollar und mehr steigen, konnte Wahls dagegen bereits als Anfänger nach wenigen Wochen schöne Gewinne verbuchen. In guten Stunden bleibt leicht ein Tausender hängen. "Beim Pokern", sagt er, "können wir unsere Erfahrung ausspielen."

Auch andere Schachspieler haben das bemerkt. Zahlreiche Großmeister verdienen sich neuerdings mit den Karten ein Zubrot. Der Österreicher Ivo Donev, ein diplomierter Schachtrainer, hat es kurz nach seinem Jobwechsel sogar zum Pokerweltmeister gebracht.

Die Elite des Denksports gefährdet mit solchen Einkünften nicht mehr ihren Ruf. Das ehedem suspekte Zockerspiel hat in den vergangenen Jahren an Ansehen gewonnen. Der Sportsender DSF überträgt regelmäßig Turniere vor respektablen 300.000 Zuschauern. Und im Internet wird das Pokern allmählich zu einem Volksvergnügen: Geschätzte 60 Milliarden Dollar wurden im vergangenen Jahr auf den Spieltischen der virtuellen Casinos gesetzt.

Der größte Online-Betrieb residiert unter der Adresse Partypoker.com. Zehntausende Spieler sind dort rund um die Uhr zugange in einem wimmelnden Tollhaus der Gewinnerwartung. Eigentümer ist die Firma Partygaming mit Sitz in Gibraltar. Als sie im vergangenen Jahr an die Börse ging, war sie auf einen Schlag über acht Milliarden Dollar wert - mehr als British Airways.

Allerdings nistet auch schon ein Unbehagen im Spielerparadies. Wer darf heute noch darauf vertrauen, dass er gegen einen Menschen antritt? Der Gegner am anderen Ende der Leitung, der da mit diabolischer Effizienz seine Karten hinblättert - könnte das nicht auch ein Computer sein?

Einigermaßen gerissene Zockprogramme, genannt Pokerbots, gibt es bereits zu kaufen. Gegen gute Spieler richten sie noch nichts aus, aber sie werden besser. Für Anfänger reicht es schon jetzt. Die Anbieter verheißen ihren Kunden vollautomatische Geldeintreiber. Auch wenn diese die Spieler nur um Kleinbeträge erleichtern, die nicht weiter auffallen, könnte auf lange Sicht einiges zusammenkommen: Pokerbots zocken rund um die Uhr, ohne zu ermatten.

Die KI-Forscher verschärfen ungewollt den Konflikt. Die Universität von Alberta in Kanada zum Beispiel hat eine eigene Pokergruppe, die seit Jahren an der perfekten Software feilt. Ihr Leiter, Jonathan Schaeffer, hat eine Firma gegründet, die erste Versionen des Programms an die Spielergemeinde zum Üben verkauft. Nun verschafften Hacker sich Zugang zu Teilen des Codes; die Beute bauten sie in ihre Pokerbots ein.
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  #2 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 02:13
Fischstäbchen
 
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Die Online-Kasinos wehren sich, so gut es geht. Mitarbeiter spähen nach Spielern, die sich auffallend mechanisch verhalten. Verdächtige werden aufgefordert, eine bestimmte Zeichenfolge einzutippen. Bleibt die Antwort aus, fliegen sie aus dem Spiel. Die Gegenseite hat die Aufforderung zum Wettrüsten angenommen. Die Schwindler lassen ihre Pokerbots einfach häufiger von Tisch zu Tisch wechseln, damit ihnen niemand auf die Schliche kommt.

Schaeffers Gruppe in Kanada forscht unterdessen schon an der nächsten Generation des Pokercomputers. Er soll schwache Spieler gründlicher rupfen. Mit der Spieltheorie allein geht das nicht. Die ist nur dafür gut, dass der Computer möglichst keine Fehler macht - immer angenommen, auch der Gegner spielt optimal. Wenn er aber dumm ist, erkennt die Spieltheorie keinen Vorteil. Folge: Der Computer gewinnt weit weniger als möglich.

Die Kanadier erproben deshalb eine neue Software, die den Gegner taxiert. Der Computer merkt sich, mit welchen Karten der Spieler jeweils riskant oder zögerlich umgeht. Zeigt er Schwächen, passt der Computer sein Vorgehen an.

KI-Forscher Sandholm in Pittsburgh ist skeptisch: "Alle Gegnermodelle haben einen Nachteil", sagt er. "Sie lassen sich in die Irre führen." Ein Spieler könnte sich ängstlich stellen und den Computer aus der Reserve locken, um ihn dann schonungslos auszunehmen.

Sandholm setzt lieber auf die schiere Mathematik des Pokerns. "Der Vorteil ist, dass uns nur die verfügbare Rechenleistung Grenzen setzt. Je schneller die Chips werden, desto besser das Spiel." Lang wird es nicht mehr dauern, meint der Forscher, bis die ersten künstlichen Kartenhaie den Weltmeister des Menschengeschlechts bezwingen - "eher Jahre als Jahrzehnte".

Auch Kollege Schaeffer in Alberta träumt schon von der finalen Partie Mensch gegen Maschine. "Ich wäre gern dabei", sagt Schaeffer, "wenn der Computer plötzlich den Einsatz um 100.000 Dollar erhöht und dem menschlichen Gegner der Schweiß ausbricht."

ENDE

musste es auseinander ziehn weil mehr als 10000 zeichen
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  #3 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 13:09
Fisch
 
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Na gut, wäre sicherlich lustig anzusehen, aber irgendwie auch nicht so witzig wie mit Menschen

Ich meine, es gibt dann überhaupt nichtmehr diese Spannung zwischen Raise und Call zB, weil der Computer immer im Bruchteil einer Sekunde called

Klar ist das für den Menschen irgendwie ungewohnt, andererseits muss man da auch nur auf nen gutes Blatt warten (Nuts? ), die Hand dann schwach/langsam spielen und den Computer dann richtig ausziehen, wenn er nämlich dank seiner tollen Wahrscheinlichkeitsberechnung meint er hätte relativ gute Chancen.

Nunja, aber im Endeffekt ist es mir egal ob ich das Geld nun nem Rechner oder nem Menschen abnehmen
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  #4 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 14:05
Angler
 
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Ich finde die mögliche Entwicklung schon etwas unschön und für die Zukunft beängstigend

Aber meiner Meinung nach sind die Pokeranbieter zum Teil auch selber schuld. Jedenfalls die meisten, denn diese Möglichkeiten werden ja auch provoziert. Hier spreche ich den Einsatz von Pokeroffice und Pockertracker und Co. an.
Diese Pokersoftware trägt ja auch schon zu einem halbautomatischen Spiel bei. Und ob das alles noch fair ist, na ja.....
Ich kenne Leute die spielen 8 Tische zeitgleich mit PO und sind stolz darauf.
Was hat das ganze eigentlich noch mit Pokern zu tuen. Das sind doch Halbautomaten. Nun stelle ich mir die weiteren Entwicklunsmöglichkeiten (Soft- u. Hardware) vor und das diese Abzocker diese Dinge nutzen werden ist wohl klar.
Wenn das dann so weitergeht kann man jedenfalls online, eine gepflegte Pokerrunde vergessen.

Ich meine die Anbieter könnten das verhindern. Im Kleinen geht es eben doch mit PO und PT los.

Variiert Eure spielweise schön und der PT/PO Nutzer ist im Eimer.
Was nützt ihm, wenn er meine Floppseerate von 20% auf seinen Bildschirm angezeigt bekommt und ich spiele ab und zu 78s aggressiv vor oder limpe mit KK.

Ich hoffe die Pokerwelt bleibt "halbwegs" sauber.

Gruß Belzebub99
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  #5 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 20:41
Benutzerbild von Locke547
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hab als alter spiegel-leser...mein dad gibt mir immer seine die er schon gelesen hat, den artikelschoen vor ner woche gelesen und muss sagen, dass ichs am anfang auch beangstigend fand...klar so ein programm spielt mathematisch besser als jeder mensch...aber was ist mit den tells...?? online zwar nicht sehr eindeutig aber wie soll ein bot etscheidungen treffen...??A B oder doch vllt C..!?! und wie siehts mit dem bluffen aus...?? ein bot kann dir mindestens genauso in eine falle gehen wie ein mensch...wie dort auch schon gesagt, schach ist komplexxer und da gibts n bot der den weltmeister geschlagen hat, aber beim schach gibts auch keine unbekannten fuer die es 50 moeglichkeiten gibt...
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  #6 (permalink)  
Alt 02.08.2006, 20:48
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Ein "Highroller", der sich bei Pacific Poker rumtreibt, sagt, er werde nur noch knapp ein halbes Jahr online pokern. Danach, so meint er, macht es keinen Sinn mehr, da die Bots die "Herrschaft" übernehmen werden.

Ob es wirklich so schnell passiert ist wirklich fraglich, aber das so etwas möglich ist, muss man leider akzeptieren.
__________________
Manchmal verspeist man den Bären, und manchmal wird man eben vom Bären verspeist…
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  #7 (permalink)  
Alt 03.08.2006, 00:24
Fischstäbchen
 
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Kann ich mir gut vorstellen, die Namen der Universitäten lesen sich gut und die Jungs haben Ahnung von ihrem Geschäft.

Auch den Versuch Bots mit Buchstabenkombinationen zu entarnen find ich ziemlich schwach.

z.B. wenn ich bei poker.com spiele hab ich die Sprechblasen deaktiviert und hab das Chatfenster geschlossen.
Auch bei expekt besteht keine Möglichkeit mit mir Kontakt aufzunehmen.


Wär ja scheiße wenn man da gekickt wird... bei meinem Glück noch im Showdown mit nem riesen Pot und Royal Flush auf der Hand...
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  #8 (permalink)  
Alt 01.09.2006, 13:58
Fischstäbchen
 
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Meint ihr wirklich das das so schnell kommt? Ich meine das der Mensch immer im vorteil ist, da man sein Spiel ja auch ab und an variiert und auch n hohes blatt nicht unbedingt zwingend anspielt, so dass es der computer merkt...

computer AK
Mensch 88

Flop A89 Turn K river 2, wie soll der computer da erkennen das man den 3er haben könnte? er wird sehr hoch raisen und man kann ihn schön abzocken...

oder nich? Aber wahrscheinlich sind wir in 2Jahren so weit das auch der computer blufft und starke hände schwach anspielt....
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  #9 (permalink)  
Alt 01.09.2006, 14:49
Shark
 
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wie schon oben gesagt fordern manche anbieter die spieler auf eine angezeigt zahlenfolge einzutippen bei verdacht.
sollte die bot-ära überhand nehmen wird es ganz schnell viele konsequenzen seitens der anbieter geben um solchen bots das spiel nicht mehr zu ermöglichen. ich glaube nicht daran das bots eine wirklich zukunft haben, es sei denn anbieter nutzen sie selber um noch mehr gewinn zu erwirtschaften.
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  #10 (permalink)  
Alt 01.10.2007, 10:20
Fischfutter
 
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Reden poker-bot´s

kann mir jemand sagen wo man solche poker-bot´ s kaufen kann ? würd es gern mal testen
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