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Hallo Leute,
zunächst mal ein frohes neues Jahr 2008!!! Jetzt zu meiner ''Frage'': Ich spiele grundsätzlich ziemlich tight. Wenige Blätter, die dann aber mit relativ hohen bets. Ich würde mein Spiel aber gerne ein bissl umstellen, um nicht so ausrechenbar zu sein. Dabei treffe ich oftmals auf folgendes Problem: Ich habe immer wieder Probleme mit dem Spiel nach dem Flop, wenn ich nichts getroffen habe. Weiß da nie so richtig wie ich mich verhalten soll. Beispiel: Ich halte Q9, als flop kommt A/10/3. Dabei ensteht eigentlich immer die gleiche Situation. Ich weiß, dass jemand nach mir anspielt, wenn ich nicht selber anspiele - meist alleine schon um das Ass zu simulieren. Problem 1: Spielt jemand NACH mir an, gehe ich zumeist raus und hab die Chips die ich zum sehen des Flops investiert hab verloren. Problem 2: Spiele ich selber an und werde gecallt habe ich noch mehr Chips investiert. Klar kann der Turn unter Umständen helfen - dem Gegner aber auch. Nehmen wir an im Turn kommt nun die 9. Ich habe vor dem flop angespielt, setzte nun meine continuation bet und werde gecallt. Ganz toll. Viel Kohle investiert und werde wahrscheinlich auf Ass oder zumindest 10 treffen. Ich meine, klar ist das immer situationsabhängig, wieviele Leute am Tisch, Position, welcher Spielertypen, etc. Man kann natürlich da keine pauschalen Ratschläge geben, würde mich aber trotzdem mal interessieren was ihr dazu sagt. Achja, meist spiele ich so an 4er-6er Tischen. Interessieren würde mich auch was ihr zu HÖHE des Anspielens sagt. Bei obigen Beispiel nach dem Flop 1,5 BB? Beste Grüße ACE |
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Die Frage ist natürlich sehr schwer zu beantworten.
Wichtige Kriterien zu Beurteilung sind. -Wer ist der Agressor (hat vor dem flop erhöht) -Gegen wieviele Gegner spiele ich -Wie ist meine Position am Tisch -Was können die Gegner mit dem Board anfangen. Q9 ist z.B. eine schlechte Hand. Wahrscheinlich hast du sie im BB erhalten ansonsten solltest du sie nicht spielen. Wenn du also einen Gegner hinter dir hast und vor dem flop keine Action war, solltest du nicht setzen, da es ein reiner bluff wäre. Hast du Q9 allerdings am Butten geraist, was durchaus legitim ist, ist das obwohl du nicht getroffen hast ein sehr guter Flop für dich. Wenn jetzt der andere Spieler zu dir hin checkt, solltest du setzen und representierst damit das A. Der Gegner wird sehr oft folden. Wie man daran schon sieht, muss man diese Hand in zwei unterschiedlichen Situationen auch völlig ander spielen, also ist es wichtig die Situation genau zu beurteilen. |
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contis werden ja oft mit draws gecallt, und ein verfehlter draw ist ja nunmal nicht mehr als "nichts auf der hand". deshalb - und das ist der einzige allgemeine tip der mir einfällt - lohnt es sich imho nach dem river nochmal 1/3 pot oder so anzuspielen.
leute mit verfehltem flush- oder straightdraw werfen dann weg
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Kleines Experiment: Stand: 272.84 $ |
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Würde behaupten, dass das wichtigste deine Gegner sind.
Also wenn du auf einen zweiten sehr tighten Spieler triffst, und er BB ist und daher mitgeht, dann ist dei Chance groß, dass er bei einer Wette die den halben Pot beträgt nach dem Flop aussteigt. Wenn es ein aggressiver Spieler ist, dann solltest du vielleicht nach dem Pot checken... ihn setzen lassen und dann hoch raisen. Wenn er dann noch drin bleibt musst du wohl folden. Aber du sagst du spielst sehr tight. Und wenn du in's Spielgeschehen eingreiffst, dann auch nur mit sehr starken Händen... Weiß nicht wei weit deine Freunde im Poker fortgeschritten sind, doch eigentlich erkennt jeder deine Art zu spielen. Das heisst deine gegner müssten dich eigentlich fürchten sobald du einen raise ansetzt... Selbst wenn der Flop NICHTS bringt, müssen sie immer noch davon ausgehen, dass du AA / KK / QQ auf der Hand hälst, da du ja nur starke Hände spielst. Also immer schön wetten, wie schon gesagt 1/2-Pot nach dem Flop und nach dem River 1/3-Pot. Wenn sich mit den Gemeinschaftskarten ein Flushdraw oder Straightdraw ergibt und dein Gegner ordentlich am raisen ist, dann musst du aussteigen! Andererseits kannst du deinen Bluff auch einfach mal auffliegen lassen. Wenn er am Ende seine Straße zeigt, dann dreh deine Hand um und zeig, dass du nichts hast. Wenn alle folden weil sie dien tightes-image fürchten, dann zeig doch auch einfach mal deine Hand die nichts zu bieten hat. Wenn der Bluff auffliegt und du verlierst, bist du allerdings einige Chips los... dann spielst erstmal locker weiter und machst das ganze nochmal. Irgendwann hast du wieder ein Monster auf der Hand und spielst es genauso wie bei deinen Bluffs und die Gegner werden in deine "Falle" tappen. Und schon hast du dein geld wieder zurück. Das ganze würde dein Spiel auch nicht so berechenbar machen. Geändert von Ocrana (01.01.2008 um 17:13 Uhr). |
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also meine empfehlung für tighte spieler:
- button-raises und im falle eines calls bei checken von villain halben pot setzen, scheißegal ob du was hast. bei nem call oder sogar raise aber aufgeben, wenn du keinen super draw hast o.ä. - und das funktionniert auch super, würd ich aber nur mit starken händen machen, die einen showdown noch gewinnen könnten: du hast AK geraist, einen caller, bist out of position. flop verfehlt. du checkst, er macht ne contibet. call das einfach mal mit nichts. (natürlich keine potsize bet ) du denkst der turn gefällt deinem gegner nicht, da ein potentieller draw aufgehn könnte. spiel ihn einfach an und dein gegner kriegt angst. Toll bei dieser spielweise ist auch wenn am turn mal das ace kommt. auch mit kleinen pockets kann man so spielen (wenn dunach nem call am flop auf turn oder river niedrige trips triffst, hast du außerordentlich gute chance auf des gegners stack), aber nicht zu oft und man sollte schon fortgeschrittene skills dafür haben. - grundsätzlich nur mit mittelmäßigen karten limpen oder raisen, wenn man am flop position hat. oop kannste postflop nicht großartig was reißen, wenn du nichts triffst. - kein bluff zeigen. weiterhin nur die monsterhände zeigen. mach dir das tighte image zu nutzen und verdirb es nicht. - wenn du nur das mittlere paar getroffen hast: raise einfach mal ne halbherzige wette von villain um das 3fache (wenn dus dir leisten kannst natürlich), ein guter spieler gibt gegen so ein raise auch mal sein top pair mit nem schwachen kicker auf. - übertreib es nicht, wenns ein paar mal klappt. bleib trotz der semibluffs und bluffs tight und fang nicht an, dir einzubilden, du kannst jede hand am flop für dich entscheiden. und nicht jede hand vom button spielen, sonst wirst du wieder leicht ausrechenbar. aber suited connectors, pps und asse kannste grundsätzlich raisen. du wirst sehn ganz toll ist es wenn du 3-4 raist und am flop mal die straße machst. mit deinem tighten image kauft dir das villain mit KK nicht ab, dass du 2-5-6 offsuited gebrauchen kannst. gibt noch mehrere sachen die man postflop machen kann, aber das sollte reichen für den anfang |
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Zitat:
Mit einer mittelstarken bis schwachen Hand wäre ein Bet am River ein Fehler. Hat er seinen Draw wird er Check behind spielen und du gewinnst trotzdem, da er ja nichts hat. Machst du nen Bet, kannst du mit diesem Bet absolut nichts gewinnen, da dich nur ne Hand callt die dich schlägt. Im Position wäre ein Bet also ein großer Fehler. Out of Position kann man das eventuell machen um keinen Bluff zu provozieren, aber auch hier find ich nen Check besser. |
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es geht natürlich um situationen wo einen alles schlägt. wenn man selbst ein pärchen hat ist es natürlich sinnlos eine bet zu machen
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