denke, du darst ihn nicht die oberhand gewinnen lassen!!!
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Ich suche diese chips, wer kann mir helfen?
Marc hat da absolut recht, dich push range sollte ziehmlich groß sein, die calling range sollte tigth sein. Aber mal im ernst, 10-20 BB ist doch n super Wert, da kann man sich das doch noch einige Runden anschauen.Wichtig ist die Variation, und ein gespür für die Hände und den Tisch zu entwickeln.Man kann locker auch 27 pushen.
guess who´s back. Back again.
http://www.pokerolymp.de/articles/sh...uffer+-+Teil+1
Einleitung
Meiner Meinung nach sind semiloose und sehr aggressive Spieler, die zu oft bluffen, die Spieler, deren Spielstil am schwersten maximal auszubeuten ist. Der Grund, weshalb ich es als so schwierig empfinde, besteht darin, dass man Geduld und Disziplin braucht, um den Stil zu spielen, der diesen gegnerischen Spielstil ausnutzt. Diese Gegner gewinnen wesentlich mehr Pots von Ihnen als andersherum. Das kann niederschmetternd wirken, wenn es schlecht läuft. Mit anderen Worten, es ist sehr viel wahrscheinlicher, Ihr Gegner wird den Pot holen, wenn Sie beide das Board verfehlt haben, da er aggressiver ist. Er blufft nach Definition zu viel. Wenn Sie also nichts haben, werden Sie wahrscheinlich attackiert werden, was Sie dazu zwingt, als Bluff zu raisen, wenn Sie den Pot gewinnen möchten. Nicht nur, dass Sie auf Bluffraises wesentlich schlechtere Odds bekommen, Sie werden außerdem oft als Bluff gereraist. Das macht es extrem schwierig zu rebluffen.
Wie sollte man also gegen diesen Spielertyp vorgehen? Da man mit Bluffs Value gegenüber einem optimal spielenden Gegner verliert, muss man dafür mehr Geld mit fertigen Händen gewinnen.
Wie erhält man mehr Value auf die fertigen Hände?
1) Aggressiver als üblich mit guten Händen sein.
2) Weniger schwache fertige Hände folden als gegen einen perfekten Gegner.
3) Den Gegner zu mehr Bluffs provozieren.
Da man gegen diese Gegner mit seinen Händer weiter und häufiger zum Showdown geht, wird wahrscheinlich die Varianz ansteigen. Zwei Bets auf dem Flop und drei Bets auf dem Turn in den Pot zu bekommen, während man 90%-Favorit ist, nur um auf dem River zu verlieren, kommt dann nicht selten vor.
Das macht es sehr schwierig, gegen diesen Gegnertyp zu spielen, da ein diszipliniertes, aber sehr aggressives Spiel erforderlich ist. Wenn man auf Tilt ist, kann man gegen chronische Bluffer leicht aus der Spur geraten. Diese Tilt bewirkende Komponente ist einer der Gründe, weshalb viele chronische Bluffer einen gewissen Erfolg in mittleren und höheren Limits haben.
Wenn man aber ruhig bleibt und einige der Prinzipien anwendet, die ich in diesem Artikel beschreibe, dann können chronische Bluffer eine Geldquelle darstellen.
Profil des chronischen Bluffers:
Bevor wir die Strategie entwickeln, um den chronischen Bluffer maximal auszubeuten, müssen wir einige seiner Wesenszüge identifizieren. Nicht alle Bluffer sind gleich.
Hier sind einige wichtige Merkmale, die Sie dazu bringen sollten, Ihren Spielstil zu ändern:
1) Kann er Hände lesen?
2) Reraist er als Bluff? Auf allen Straßen?
3) Blufft er mit Händen, die Showdown-Value besitzen?
4) Wie loose ist er preflop?
5) Wie schlecht können die Hände sein, mit denen er zum Showdown geht?
ad 1) Es ist sehr viel schwieriger, gegen jemanden zu spielen, der Hände lesen kann, da es solche Gegner sind, gegen die man sein Spiel abwechseln muss. Wenn man nie blufft, wird dieser Gegner das merken und keine ungerechtfertigte Action geben. Außerdem wird er weniger bluffen, wenn er merkt, dass Sie offensichtlich eine gute Hand halten.
Es ist beispielsweise unwahrscheinlicher, dass ein Gegner, der Hände lesen kann, auf einem Flop mit einem Ass bluffen wird, wenn Sie vor dem Flop geraist hatten. Ihr Gegner wird davon ausgehen, dass Sie auf diesem Bord zu stark sind und es nicht wert ist zu bluffen.
ad 2) Kritisch sind die gegnerischen Neigungen, als Bluff zu reraisen. Gute Kenntnisse darüber werden einen großen Einfluss auf Ihre Strategie haben. Dadurch wird Ihre Bluff-Frequenz bestimmt, auf welchen Straßen Sie aggressiv werden sollten und schließlich, wie aggressiv Sie werden sollten. Viele chronische Bluffer spielen auf dem Flop verrückt, werden aber auf späteren Straßen konservativer. Viele Gegner werden auch oft auf dem Turn mehrere Bets mit nichts machen. Es ist aber ungewöhnlich, dass jemand für mehrere Bets auf dem River blufft.
ad 3) Gegner, die mit Händen bluffen, die Showdown-Value besitzen, sind Spielertypen, die oft in Situationen betten oder raisen, in denen sie versuchen, eine Scarecard zu repräsentieren (oder wenn sie wahrscheinlich geschlagen sind), um eine bessere Hand zum folden zu bringen. Diese Gegner callen einen Raise aber auch mit der Hand, mit der sie versuchten zu bluffen. Ein Beispiel dafür ist ein Checkraise auf dem Turn mit Ass-hoch und ein Calldown nach einem Reraise. Jemanden, der so spielt, kann man fast nicht bluffen.
ad 4) Mit welchem Prozentsatz an Händen legen sie vor dem Flop freiwillig Geld in den Pot? Spieler, die vor dem Flop looser sind, werden sowohl eher das Bord verfehlen, als auch mit schwächeren Händen raisen.
ad 5) Wie oft gehen sie zum Showdown? Das hat Einfluss darauf, wie oft Sie bluffen und wie aggressiv Sie für Value betten sollten. Die meisten chronischen Bluffer sind preflop recht loose und gehen sehr oft zum Showdown. Bezüglich der anderen Merkmale unterscheiden sich die chronischen Bluffer ziemlich.
Konzepte, um chronische Bluffer auszukontern:
Immer, wenn ich gegen jemanden spiele, den ich als chronischen Bluffer bezeichnen würde, versuche ich, mir Gedanken über seine Neigungen zu machen und welche Konzepte anzuwenden sind. Es gibt keine einzelne Spielweise, wie man gegen einen chronischen Bluffer zu pokern hat, weil die Spieler so unterschiedlich sind. Die besten Strategien sind nicht identisch. Einige dieser Konzepte sind bei einem bestimmten Gegner nicht anwendbar, achten Sie also darauf, ob die Neigungen Ihres Gegners mit den Voraussetzungen für ein bestimmtes Konzept übereinstimmen.
Ich werde das wichtigste Konzept in diesem Artikel erläutern, und das nächste für den nächsten Artikel lassen.
Konzept #1: ?Die Illusion von Action?
Das meines Erachtens wichtigste Konzept beim Spiel gegen einen chronischen Bluffer, der aber nicht völlig aus dem Rahmen fällt, besteht darin, ein Image aufzubauen, das looser und aggressiver ist als die Wirklichkeit. Viele Pokerautoren nennen das ?die Illusion von Action?.
Die meisten chronischen Bluffer haben eine Macho-Attitüde und ein großes Ego. Der Gedanke, dass jemand aggressiver als sie ist oder sie blufft, ist ein Angriff auf ihre Männlichkeit. Falls Sie ihn mit Ihren Bets provozieren und versuchen, eine Herausforderung zu simulieren, dann werden Sie mit Ihren Monstern eher ungerechtfertigte Action bekommen. Einige chronische Bluffer geben sehr tighten Spielern keine Action, es ist also wichtig, hin und wieder etwas mit ihnen zu zocken.
Wie macht man das gegen Spieler, gegen die es so unprofitabel ist zu bluffen? Meine Lieblings-Vorgehensart, um scheinbar ?ungerechtfertigte Action? zu geben, besteht darin, mit schwächeren fertigen Händen, die Redraws haben, extrem aggressiv zu werden.
Beispiele dafür sind: Paar + Draw (Straße/Flush) oder Ass-hoch und Flushdraw auf einem unkoordinierten Bord.
Gegen chronische Bluffer sind Paar + Draw-Kombinationen sehr kraftvoll. Da so oft geblufft wird, besteht die Möglichkeit, dass Sie mit Ihrem Paar vorne liegen, aber wenn nicht, dann liegen Sie nicht besonders weit hinten. Darüberhinaus ist Ihre Equity wahrscheinlich hoch genug, um die gesteigerte Aggression zu rechtfertigen. Sie bekommen also ein verrücktes Image, während Sie Spielzüge machen, die möglicherweise eine positive Erwartung haben.
Da die meisten dieser Gegner nicht die gesamte Dynamik der Situation realisieren werden, könnten sie annehmen, Sie sind in vielen Situationen mit nur einem Paar so aggressiv. Um den Status des aggressivsten Spielers beizubehalten, wird ein Bluffer dann wahrscheinlich zukünftig zu viel Action geben, wenn die Palette Ihrer Hände zugunsten der Monster gewichtet ist.
(...)
Obwohl Ihre Equity in dieser Situation ausgezeichnet ist, könnte es für ein untrainiertes Auge so aussehen, als ob Sie auf einem gefährlichen Bord mit einem Paar übertreiben.
(...)
Achtung: Es ist von Wert, einen bluffenden Gegner dazu zu bringen, auf den teureren Straßen zu bluffen, dieses Manöver wäre gegen andere Spieler nicht das Beste. Wenn es unwahrscheinlich ist, dass Ihr Gegner als Bluff reraist und/oder immer bettet, wenn Sie herunter callen, dann kann es besser sein, bloß zu callen. Um aber ein sehr aggressives Image zu etablieren oder gegen Spieler, die oft als Bluff reraisen, ist dies eine gute Situation, um die ?Illusion von Action? zu erzeugen.
Eine andere (aber gegen die meisten Gegner nicht annähernd so wichtige) Strategie besteht darin, Spielzüge mit leicht negativer Erwartung zu machen, um ein verrücktes Image aufzubauen, und dann tighter zu werden. Das einzige Problem ist, diese Spielzüge mit negativer Erwartung könnten mehr Geld kosten, als man realisiert. Seien Sie eher geneigt, die Manöver gegen Spieler zu machen, die gut Hände lesen können oder ihre Strategie in Abhängigkeit von Ihrem Spiel ändern.
Einige Beispiele dafür sind:
Reraisen von Suited Connectors preflop in Position gegen einen sehr aggressiven Gegner, der gerne zum Showdown geht, zum Showdown gehen und danach tighter werden.
Mit Draws, mit denen Sie keine ausreichende Equity oder Fold Equity haben, auf dem Flop oder Turn cappen.
Anmerkung: Oft können Sie gegen diese Gegner auf dem Flop mit einem guten Draw für Value cappen, da Ihre Hand gut sein könnte, wenn Sie ein Paar treffen.
Die Illusion von Action ist ein sehr wichtiges Konzept gegen fast alle Spielstile (bis auf sehr tightes Spiel). Es ist aber wichtiger gegen Leute, die zu viel bluffen. Dann sind Kombinationen von schwacher fertiger Hand und Draw besonders geeignet, um die Illusion zu erzeugen.
Zusammenfassung: Der Grundgedanke besteht darin, einen Kampf mit den Bluffern anzuzetteln und sie dazu zu bringen, looser und aggressiver zu werden, ohne direkt Geld aufzugeben.
wird fortgesetzt?..
Jordan Cairns
musste beispiele entfernen wegen maximaler länge, aber link ist ja dabei
Mein Sportwetten-Tagebuch ist wieder offen
http://www.pokern.com/forum/sportwet...-tagebuch.html
32-3-31
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Bilanz: +27.21 EH
ROI: 108%
Na, wenn das die Frage nicht beantwortet....![]()
Was ich mir selber in solchen Situationen immer wieder sage ist: "Ruhig bleiben, gaaaaaaanz ruhig bleiben". Denn die Gefahr, dass man tilt ist in solchen Fällen recht gross.
Ausserdem muss ich unterschreiben, was schon genannt wurde: im HU existieren im Grunde nur 2 Alternativen: entweder Fold oder Push. Call/Check stellen eigentlich nur die Ausnahme dar. Wenn die Karten zu trashig sind gehe ich raus, auch als SB (damit man nicht zu leicht gelesen werden kann, spielt man aber auch mal 2 und 5 und ähnliches, und hofft dann natürlich auf die Strasse. Wenn die Karten gut genug zum Spielen sind, bedeuted das nichts anderes als ein Bet/Raise schon preflop. Man muss wirklich lernen, sofort auf diesen aggresiveren Mode umzuswitchen, sobald man im HU sitzt.
In meinen Home-Games gibt es immer 2 Nasen, die solche "Immer-und-alles-raisen"-Typen sind. Und sie sind damit gar nicht mal so erfolglos. Während aber die anderen nacheinander in die Falle tappen, halte ich meistens bis zum Schluss mit. Oftmals ist es dann aber so, dass ich dann den Smallstack darstelle. Tja, und trotzdem drehe ich in den meisten Fällen den Spiess noch um und gewinne, bzw. lande wenigstens im HU. Und als wichtigster Faktor in diesen Fällen war das "penetrante Ruhig-bleiben", und die Entscheidungsfindung "Fold oder Push, und nix anderes".
Grüssle
JoeS
Geändert von JoeS (28.12.2007 um 14:41 Uhr)
Du spielst zuviel Poker, wenn du in einer Schlägerei das All-In von einem Typen callst, und im Krankenhaus feststellst, dass er doch die Nuts hatte.
ich weiß nicht wie das gemeint war (ironie?), allerdings ist diese seite wirklich klasse! das ist eine von ganz wenigen seiten wo die artikel nicht oberflächlich, sondern extrem genau und verständlich geschrieben sind. da kann man auch als fortgeschrittener noch einiges lernen. kann nur jedem empfehlen die strategieartikel da mal durchzuarbeiten. dauert vielleicht 2-3 stunden, lohnt aber in jedem fall!
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Lass dir gesagt sein, dass dein Ironie-Detektor viel zu sensibel eingestellt ist, und deswegen auch mal unbegründet ausschlägt. Bitte kalibrieren.![]()
Nee, das war überhaupt nicht ironisch gemeint. Ich meinte das ja auch so: wenn das die Frage nicht beantwortet, dann weiss ich nicht weiter. Ist ja schön ausführlich beschrieben, wie man mit Dauer-Raisern umgehen soll.
Damit es jetzt ganz klar ist, habe ich mich für deinen Beitrag bedankt.![]()
Grüssle
JoeS
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