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Alt 27.09.2006, 21:15
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Standard Die verschiedenen Poker Typen

Die verschiedenen Poker Typen

Jeder Poker spieler hat sein eigenen einzigartigen Spiel Stil. Aber nichts desto trotz kann man jeden Spieler den einen, den anderen nicht so gut, in 4 Haupt Kategorien einordnen. Jeder hat seine Stärken und schwächen, aber wenn man dann die Situation richtig einschätzt, kann man sehr profitabel gegen den einzelnen Spieler spielen. Dein Ziel als Spieler sollte also sein, zum einem dich selber möglichst diesem Schubladen Prinzip durch verschiedene Strategien zu entziehen und zum anderen den Gegner in die richtige Schublade packen.

Jeder Stil kann man am besten mit 2 Attributen beschreiben.

1. Ob der Spieler tight ist (spielt nur wenige Start Hände) oder loose (spielt eine menge Start Hände);
2. ob der Spieler aggressive ist (Raised und Blufft oft) oder passive (called viele Bets, erhöht aber nicht).




Typen:

Loose-Aggressive
spielt eine menge Start Hände-Raised und Blufft oft

Beim online Poker sind das für gewöhnlich die schlechtesten Spieler, die am meisten Geld verteilen. Diese Spieler raisen fast immer vor und nach dem Flop. Ihre Strategie funktioniert oft gegen schwache Spieler und sie gewinnen somit oft kleine pötte, aber auf lange Sicht werden sie immer broke gehen.
Loose-agressive Spieler locken viele "Sharks" an, ich persönlich bevorzuge auch sehr diese Spieler ( oft auch als Maniacs bezeichnet ).
Man lässt den Loose-Agressive spieler seine paar kleine Pötte und gewinnt gegen sie die großen. Die einzige möglichkeit als Loose-Player dauerhaft erfolgreich zu spielen, ist simpel, einfach alle 30-60 Hände den Tisch wechseln. Ansonsten werden sie entarnt und ausgenommen.


Loose-Passive
spielt eine menge Start Hände-called viele Bets, erhöht aber nicht

Meiner Meinung nach, auch eine sehr schwache Kategorie. Diese Spieler gewinnen ihr Geld nur indem sie auf ihr Glück vertrauen. Diese typischerweise callen einfach jeden Bet, unbeachtet der Pot odds oder die Stärke ihrer eigenen Hand.Diese Spieler verlieren ziemlich langsam und meistens schaffen sie es am Tisch zu bleiben, aber gehen irgendwan am House rake kaputt.
Viele Anfänger sagen, dass egal welche Starthand man hat, sie kann mich zum sieg führen. Das führt zum Erfolg gegen Loose Agressive Spieler, welche typischerweise einen Bluff versuchen bei einem schrecklichen Flop und der loose Passive player hat Glück mit seinem Pocket Cards und hat da mal nen Drilling oder 2 Paar getroffen.
Es gibt keine Strategie die dem loose Passive Spieler zum Erfolg führen kann, da sein Spiel nur auf Glück baut, aber auf lange Sicht bleibt das glück fern und sie werden verlieren.


Tight-Passive
spielt wenig Start Hände-called viele Bets, erhöht aber nicht

Diese Spieler können Geld gewinnen, einfach aus dem Grund, da es so viele schlechte Spieler in Online Poker rooms gibt. Die größte Schwäche eines Tight-Passive spieler ist das man sie so leicht erkennt. Man muss niemals über einen Bluff besorgt sein, da sie nie Bluffen. Wenn der Spieler eine gute Hand hat oder viele Outs die ihm zum Sieg helfen können, er wird callen und vielleicht manchmal einen kleinen Bet machen. Ansonsten folden sie einfach.
Diese Spieler werden gegen jeden loose Player , solange der loose player nicht merkt, wieviel Hände der Tight Passive Spieler bis zum Ende durchzieht.


Tight-Aggressive
spielt wenig Start Hände-Raised und Blufft oft

Dieser Stil kann sehr erfolgreich sein und wenn man mich in eine Schublade stecken kann, dann in diese. Diese Spieler sehen nur den Flop mit einer medium Hand oder besser und machen erstmal eine größere Wette, wenn sie was aufm Flop treffen. Normalerweise sind diese Spieler kaum zu schlagen von passive Spieler. Dieser Stil ist verwundbar für Loose Poker Spieler. Es ist schwer einen Loose Player zu bluffen und man hat normalerweise keine Ahnung was der Loose Player hat. Ein unglücklicher Flop kann für diesen Stil ein großer Loss bedeuten. Normalerweise muss man eine Entscheidung treffen als tight Agressive Spieler, wenn man eher das Bluffer image haben will ( zeigt den Bluff wenn er einen macht ) oder will man eher als never Bluffer da stehen.
Das hat beides vor und Nachteile. Die ich aber hier jetzt nicht weiter erörtern will.


Ich bin sicher ihr seht wie wichtig es ist, seinem Spielstil dem seinem Gegner anzupassen. Wenn zum Beispiel, dein gegenüber ein Tight-Passiver Spieler ist, sollte man eher mal nen TurnBluff versuchen um zu schauen wie stark seine Hand wirklich ist ( oder den Pot gleich zu kassieren ).
Slow Playing eines drillings kann sehr effektiv gegen Loose-Agressive Spieler sein, man muss nichts machen als darauf warten der er die Bets macht.

Eine letzte Sache noch, ich persönlich spiele kein Poker, wenn ich einen schlechten Tag hatte, Stress mit der Freundin, Familie etc, man ist dann viel zu anfällig und kann meistens nach einem Bad Beat seinen Playing Style nicht mehr behalten und man ist schnell am tilten und ein gefundenes Fressen für die Sharks. Außerdem fühlt man sich dann meistens noch viel beschissener !

Ich hoffe, ich konnte manchen ein wenig mit diesem Artikel helfen.
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Alt 28.01.2007, 18:41
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Noch eine kleine Ergänzung zum Loose Aggresiv Spieler.

Wie Dapast schon sagt sind zirka 95% aller LAG´s Spieler die die schlecht spielen und ihr Geld verschencken.

Die anderen 5% profitieren aus dem Loosen Image und machen so ihren Gewinn. Nicht zu letzt weil es sehr leicht ist Passiv und Aggressiv Tighte Spieler auf eine Hand zu setzen und ihnen so entweder aus dem Weg zu gehen oder große Pötte gewinnen dadurch zu gewinnen das man ihnen Fallen stellt da sie zum einen aus ihrem Image profitieren und viele TAG´s starke Hände selbst dann nicht folden wenn sie womöglich geschlagen sind, vor allem nicht gegen Loose Spieler.
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Alt 28.01.2007, 23:44
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prinzipipiell sind aggressive spieler immer besser als passive würde ich sagen! ein raise ist nur ganz selten wirklich ein krasser fehler, wei, mit einem raise immer die chance verbunden ist einen pot zu gewinnen. außerdem werden maniacs oft gecallt wenn sie wirklich mal die nuts haben...

passive spieler sind die die auf dauer gefressen werden! leute die nichtmal erhöhen wenn sie nach dem river die nuts haben. ich bin schon 1000 mal mit highpair gegen ein set aufgelaufen und habe zuerst gedacht "warum raist der vollidiot immer nur um 2 BB wenn er ein set trifft". bis ich irgendwann merkt daß das verdammt gut für mich ist. wenn man mal das pech hat auf ein set aufzulaufen kostet es höchstens 10 BB

=> passive spieler sind meiner meinung nach die extremsten fische
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Alt 29.01.2007, 01:08
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hab lange zeit wirklich nur auf gute karten gewartet, also sehr passive, gewinnen kann man so definitiv, aber nicht besonders viel.hab halt nur gespielt wenn ich wirklich was hatte, ein schlauer spieler würde das niemals callen.aber viele spieler gucken sowieso nicht auf die gegner. als anfänger kann man gerade in den niedrigen limits schon so spielen, bis man richtig sein spiel gefunden hat.

irgendwann lief es einfach nicht mehr so, immer nur aa und kk raisen naja irgendwie geht da niemand mit. hab dann mein spiel komplett umgestellt und bestimmt den gewinn im monat verdoppelt.
das passive spieler auf dauer gefressen werden kann ich nicht so unterschreiben. zumindest nicht in den niedrigen limits.
in den hohen limits mag das schon so sein.nach oben kommt man nur mit einen aggressiven spiel denke ich. hab die hälfte meiner "pokerkarriere" eigentlich falsch gespielt,dennoch gewinnbringend.
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  #5 (permalink)  
Alt 29.01.2007, 09:05
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es gibt beim poker doch immer unglückliche situationen (das was man auch einfach mal "pech" nennen darf wenn man verliert). zum beispiel set gegen höheres set, flush gegen höheren flush oder auch mal kickergeschichten. passive spieler (NICHT zu verwechseln mit tight!!!) machen nicht genug geld aus den händen wo sie wirklich die nuts haben, deshalb fallen die "unglücklichen" situationen viel stärker ins gewicht, vor allem wenn der gegner es dann versteht einen großen pot aufzubauen.

wenn ich 10 mal mit meinem set ein top-pair-top-kicker zum allin bekomme und beim 11. mal gegen ein höheres set verliere lohnt sich das sehr. wenn ich 10 mal mit meinem set 10 BB gegen top-pair-top-kicker gewinne und beim 11. mal ein allin ggeen ein höheres set calle werde ich kaputt gehen. man kann bei den extrem passiven spielern (die den raise-button gar nicht kennen) zugucken wie ihr stack schmilzt
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  #6 (permalink)  
Alt 29.01.2007, 15:57
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Ich erlebe es immer wieder (vor allem im Bekanntenkreis), dass sehr passive Spieler ihre starken Hände preflop überhaupt nicht raisen (weil sie meinen, dann ginge ja keiner mit und es würde sich somit nicht lohnen).

Dann wundern sie sich aber immer, warum sie mit ihren starken Händen so oft verlieren - welch ein Wunder, wenn ich immer 5 andere Spieler durch reinlimpen zum mitspielen einlade Die denken dann immer, sie hätten bloß "Pech".

Also ich spiele seeehr gerne gegen so Leute
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Alt 29.01.2007, 16:40
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Das einzige Problem mit ihnen ist, dass man ihre Hände nicht einschätzen kann.
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  #8 (permalink)  
Alt 19.02.2007, 17:12
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Standard Spielertypen

Ich hab gerade einen neuen Pokertext zum Thema Spielertypen auf der Startseite online gebracht.
Ich hoffe der gefällt euch und gibt euch vielleicht noch ein paar Infos

Spielertypen beim Poker
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  #9 (permalink)  
Alt 22.02.2007, 10:40
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Zwei Kleinigkeiten von mir:

1.) Auch ich würde mich eher als TAG bezeichnen, der sich aber immer noch manchmal am Riemen reissen muss, um nicht vom T abzuweichen. Hab als Beispiel die Tage ein Turbo-Cash-Turnier gespielt und von den ersten X Händen nur eine gespielt und dann auch direkt gut gewonnen. Danach keine einzige Hand mehr gespielt bis ich durch Blinds All-In gezwungen wurde! Das AI und die nächsten drei Hände waren alles starke Hände, bei denen ich jeweils AI geraised wurde und nach Call gewan. Ende der Geschichte war, dass ich tief ITM gelandet bin...

2.) @ nAIm: Eine meiner Philosophien ist, dass man Tische/Turniere/Spiele nicht durch das Folden von schwachen Händen und das Gewinnen von starken Händen gewinnt, sondern durch das Folden von starken Händen. Wer sich das traut und das kann, hat eine gute Voraussetzung, um erfolgreich zu spielen.
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  #10 (permalink)  
Alt 22.02.2007, 11:14
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also, passive spieler haben meiner meinung nach einen ganz starken informationsnachteil und wissen eigentlich nie wo sie stehen. Außerdem schützten sie ihre hände nicht gegen sets die am turn od river getroffen werden.
somit haben sie ein riesen Problem, besonders wenn ich weiß das sie passive spieler sind. wenn ich n draw hab check ich mich halt durch hab ich die nuts callen sie des auch meistens...
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