Häufig wird behauptet, dass im NL10 Spieler häufig mit TP mit schlechtem Kicker all-in gehen.
Ich finde diese Aussage recht interessant und habe 5500 Hände per Hand aus Po 5 heraus ausgewertet.
Folgende Hände wurden gewertet:
All-in Hände von Fullstacks, mindestens 1$ Rake.
Frage: Was für eine Hand bestand zum Zeitpunkt des All-ins auf beiden Seiten. Habe die Tabelle noch nach Aggressor / Caller / Setzer differenziert. Ich werde hier nur mal die Zusammenfassung Posten:
Erste Zahl Prozentsatz der Spieler, danach, was diese Spieler hatten.
10% / nur draws (FD, OESD, GSSD, FD+OESD usw.)
15% / One Pair (Ohne Overpair)
25% / Overpair
20% / fertiger Flush oder Straight.
Nach meiner Tabelle gewinnt man in knapp über 50% der Fälle mit two-pair: Also scheint auf Basis dieser Daten mit "twopiar" ein
all-in gerechtfertigt.
Mit Set gewinnt man "nur" in 60% der Fälle
Mit Flush gewinnt man ca. 83%
Interessant war insbesondere, dass der Preflop-Aggressor im Schnit eine wesentlich schlechtere Hand hatte. Obwohl, eigentlich ist das gar nicht verwunderlich.
In beiden Gruppen hatte derjenige, der zum ALl-in gesetzt hat, eine leicht bessere Hand, als wenn er nur gecallt hat.


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