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  #1 (permalink)  
Alt 30.11.2009, 15:44
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Standard Maniac-Style auf NL2

Hi Leute!

Bevor ich anfange, gibts eine kleine Zusammenfassung von meiner bisherigen Spielweise und die kleine "Vorgeschichte"... (damit man die Grundlagen für das Thema hat^^)

Also:

-Das Thema betrifft NL2 SH auf Everest
-Meine Spielweise war bisher "straight forward" (fast keine Bluffs usw...)
-Ich betreibe extrem tightes BRM (50 Stacks+)
-Vor kurzem habe ich die stats meiner ersten 5k Hände mit dem HEM hier im Forum gepostet und einige (sehr hilfreiche) Feedbacks von euch erhalten.

So!
Mit diesen Rückmeldungen (Aggressiver sein, weniger SD, etc.) bewaffnet setzte ich mich wieder an die Tische und versuchte, die Ratschläge auch umzusetzen. Mit mäßigem Erfolg:
Der Gewinn passte zwar noch, aber an den Werten hatte sich nach weiteren 5k Händen nicht wirklich viel verändert.
Vl werdet ihr jetzt denken: "Ja wenn er mit seinem Gewinn zufrieden ist, dann passt doch alles?", aber ich will ja nicht stehen bleiben auf meinem Level und weiterhin meine Skills verbessern.
Denn darum geht es mir hier "unten" auf NL2 hauptsächlich! Der Gewinn steht eher im Hintergrund, da ich damit höchstens meine täglichen Zigaretten finanzieren könnte^^
Ich glaube, ihr wisst, was ich sagen will...

Also dachte ich lange nach und suchte (und suche immer noch^^) die perfekte Strategie für mein Limit und natürlich für mich.
Nur gibt es da ein paar Probleme:

-Auf diesem Level sind die Gegner selten "thinking Players". Sie spielen einfach nur Ihre Karten und machen sich eher wenig Gedanken über andere Spieler. Das macht es schwer, einen anderen Stil als den klassischen TAG anzuwenden, da andere (und loosere) Stilformen eher mir anderen Werkzeugen arbeiten als der reinen Mathematik. Z.B.: spielt hier das Table-Image eine große Rolle. Aber wenn man hier auf NL2 weder ein tightes noch ein looses Image hat, sondern einfach gar keins, kann man auch schwer damit arbeiten...

Dann erinnerte ich mich an die Zeit, als ich erst angefangen habe zu pokern:
Damals machte ich mir auch schon immer brav Spielernotizen und irgendwann stellte ich folgendes fest: bei ca. 90% der Spieler, von denen ich Notizen machte, stand folgender Eintrag: "Maniac!!!"
Was sagt mir das?
Von all meinen Gegner erkannte ich mit meinen damals bescheidenen Fähigkeiten am schnellsten den Spielertyp "Maniac" (ok, damals ordnete ich vl auch den einen oder anderen LAG dazu ein). Schon nach einem kurzen Beobachtungszeitraum hatte so einer eine Notiz dran hängen.
Also dachte ich mir: "Wenn ich damals einen Maniac als solchen erkannt habe, warum sollen nicht auch die ganzen anderen Spieler heute einen Maniac erkennen?"

So kam der Maniac-Style in meine engere Auswahl...

Aber ich war mir dessen bewusst, dass es nicht leicht sein wird, mir diese Spielweise anzueignen. Ich wollte ja kein "schlechter" Maniac werden, wie viele andere, sondern ein "guter" Maniac, der beachtliche Gewinne erzielt!

Und da man ja teilweise von der "richtigen" mathematischen Theorie abweicht, sollte man in den anderen Gebieten umso besser sein.
Was muss ich also beherrschen, um ein guter Maniac zu sein?

-Positionsspiel!
Da ich als Maniac meistens als Außerseiter in die Hand einsteige (oder sogar erhöhe), muss ich in der Lage sein, meine Position voll und Ganz zu meinen Gunsten auszunutzen! Hier war mir durchaus bewusst, dass ich da noch (wahrscheinlich wie viele andere) massenhaft Leaks hatte bzw. habe, aber für NL2 traute ich es mir eigentlich schon zu (zumindest nur zum austesten)

-Postflopskills:
Hier lag eher der Knackpunkt: Ich wusste, dass hier das Hauptproblem an meinem Spiel lag. Vor Allem der Turn war bisher mein Kryptonit. Aber mit meiner bisherigen Spielweise konnte ich meine Postflopskills nicht wirklich gut verbessern, da ich mit dieser solchen Situationen einfach aus dem Weg ging.
Dadurch litt leider auch mein Lernfortschritt gewaltig, und deswegen überlegte ich mir, ob ich meine Postflopskills nicht mit "Learing by doing" verbessern könnte. Und mit dem Stichwort "Kryptonit" kommen wir auch schon zum nächsten Punkt.

-Die Schwächen der Gegner kennen. Da ich als Maniac nicht wirklich einen SD sehen will (außer ich halte eine sehr starke Hand), muss ich wissen, wo die Schwächen meiner Gegner liegen, um sie erfolgreich ausmanöverieren zu können. Und um diese zu erkennen, reicht es nicht, wenn man sich nur die Stats vom HEM anzeigen lässt, sondern man braucht eine gute Beobachtungsgabe.
Es klingt jetzt vl etwas arrogant, aber hier hatte ich eher weniger Bedenken, da ich vorher lange ohne HEM gepokert habe und mir diese Fähigkeiten sozusagen "gezwungenermaßen" schon relativ gut selbst beigebracht habe (naja.. Auch das eine oder andere Büchlein wird mir hier etwas geholfen haben^^)

-tightes BRM! Diese Voraussetzung brachte ich schon von Haus aus mit, aber trotzdem finde ich, dass das ein sehr wichtiger Faktor ist, um als Maniac erfolgreich zu sein (oder überhaupt, wenn man etwas neues ausprobieren möchte). Als Maniac muss man ja ständig schwere Entscheidungen treffen und das wirkt sich wiederum auf die Varianz aus.

-Die Einstellung zum Geld. Diesen Punkt habe ich erst erkannt, als ich schon angefangen habe, als Maniac zu spielen, aber er ist nicht unwesentlich. Man muss dazu fähig sein, seine chips und damit auch sein Geld als Waffe einzusetzen. Und das funktioniert nur mit der richtigen Einstellung dazu.
(Hier fällt es mir ehrlich gesagt etwas schwer, die richtigen Worte zu finden, aber ich hoffe, ihr wisst, was ich meine. Falls nicht, werde ich es einfach nochmal versuchen)

- Und natürlich kommen auch die ganzen "üblichen" Punke dazu:
Man muss wissen, wenn man geschlagen ist
Man soll gewisse Hände (AA, KK,...) nicht überspielen
Man muss (auch als Maniac^^) in der Lage sein , gute Laydowns zu machen
etc,
etc,
...

Nachdem ich mir also diese Punkte überlegt habe, erkannte ich natürlich, dass ich noch nicht alle Voraussetzungen komplett erfüllte, aber ich probierte es schlussendlich trotzdem.

Meine Erfahrungen als Maniac:

Am Anfang traute ich mich noch nicht so wirklich, richtig auf den Putz zu hauen und hatte eher stats eines LAGs. Doch mit der Zeit wurde ich immer Aggressiver und jetzt habe ich in den meisten Sessions in etwa 40/35/8.0.
(hoffe, es stimmt so: Vpip/Pfr/AF)
Auch der WtSd-Wert nimmt ständig ab: Hier habe ich meist so um die 20.
Auch meine größte Befürchtung, dass es sich wegen der vielen CS auf diesem Limit eventuell nicht rendieren könnte, diese Taktik anzuwenden, bewahrheitete sich gottseidank nicht. Der Schlüssel liegt auch gegen CS offenbar in der Aggressivität und im genauen beobachten...
Ich spiele jetzt seit gut 10k Händen diesen Stil und bereits jetzt habe ich spürbare Lernfortschritte bei meinem Postflop-Game. Die Erfahrung, die ich jetzt in nur einer Session sammle, hätte ich mit meiner "alten" Spielweise nicht in 100 Sessions erlangt. Auch das Feingefühl wird immer besser! Außerdem ist ein gutes Training fürs Gedächtnis: Immerhin muss man sich soviele Moves der Gegner merken, wie man kann^^.

Mein "Maniac-Starthandchart" (<-- LoL ):

Eigendlich hat man hier keine Richtige Tabelle, sonst wär man ja kein Maniac. Aber es gibt hier doch einige kleine Punkte, die ich beachte:

Grundsätzlich spiele (erhöhe) ich jedes Blatt mit einer Broadway, wenn ich damit eine Strasse floppen kann. Also K9o+, Q8o+, J7o+
Jeden connector, jeden one-two und threegaper (threegaps eher late) zwischen 3 und 10, egal ob suited oder nicht.
Mit kleinen Assen sollte man hier etwas vorsichtiger sein, weil man damit am Flop meistens ein Kickerproblem hat. Hier spiele ich nur A2s+, wegen Flush Value, aus early aber eher A8s+. Bei K9o+ hat man hier oft ähnliche Situationen, aber ich hab trotzdem das Gefühl, das ich damit noch +ev bin.
Und dann natürlich jedes PP und die Premium Hände.

(Mann, gar nicht so einfach, meine Preflop Range aufzuschreiben...^^)

Das wäre jetzt mal eine grobe Zusammenfassung meiner Range, aber davon weiche ich auch oft ab. Aus early + Blinds spiele ich eher tighter (oder besser: nicht soo loose). Hier fallen K9o+, Q8o+ , J7o+ und wie oben gesagt, die suited Baby-Asse weg. K9s+ Q8s+ und J7s+ je nach Gegner...

Auch viele Limper grenzen meine Range leicht ein, aber nicht so stark. Ich raise meist 4BB + 1/Limper und damit dezimiert sich das Feld meist noch recht stark.
Einen Preflop raise calle ich sogut wie nie (außer eben PP auf Set-Value). Hier wechsle ich auch am Flop gegen TAGs wieder in meine alte Spielweise.
Grundsätzlich hätte ich einfach den berühmten Spruch "Es kommt darauf an" hier hin schreiben können, aber so habt ihr zumindenst eine Ahnung von meinem Preflop Game...

Wie ihr seht, ist das Preflop game als Maniac schon ein weites Feld und jetzt detailliert auf das Postflop-Game einzugehen, würde jeden erdenklichen Rahmen sprengen. Wenn man mit den oben genannen Händen zum Flop kommt, kann es zu fast jeder erdenklichen Situation kommen, aber mit der Zeit wird man immer besser und wählt immer öfter die richtige Option...

Geändert von JoeyChaoz (30.11.2009 um 15:47 Uhr)
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  #2 (permalink)  
Alt 30.11.2009, 15:46
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Standard Teil 2

Jetzt als Fazit noch die wichtigsten Vor- und Nachteile dieser Spielweise:

Nachteile:

-Man braucht Skill und das nicht wenig. Man darf also nie aufhören, sein Spiel zu verbessern.
-Varianz, Varianz und nochmal Varianz....
-Es kann wahnsinnig anstrengend sein, da man die ganze Zeit schwere Entscheidungen treffen muss.
-Man muss damit klarkommen, wenn einen der ganze Tisch hasst. (Online eher kein Problem, aber offline stell ich mir das ziemlich hart vor; hab nicht vor, das offline auszuprobieren...)

Vorteile:

-Man sammelt durch die vielfalt der Situationen und GegnerErfahrung ohne Ende
-Mit ein wenig Übung (Postflop) schafft man es sogar, die "red line" unter Kontrolle zu bekommen bzw. sie wieder in Richtung b/e wandern zu lassen
-Die meisten Gegner wissen nicht, wie sie mit dieser Spielweise umgehen sollen und passen sich negativ dem Spiel an. Als Maniac macht man ja eigentlich bewusst ständig Fehler, aber "zwingt" die Gegner damit zu noch größeren Fehlern. Und genau das macht diese Spielweise +ev!
-Und das wichtigste: FUN!
Es wird mich sicher jeder verstehen, wenn ich sage, auf NL2 kann man nicht reich werden, sondern "nur" seine BR ausbauen, um später aufzusteigen. Und genau deswegen sollte hier Poker noch einen hohen Spassfaktor haben.
Es ist einfach herrlich, wenn man die ganze "Harmonie" am Tisch durcheinander bringt oder einen kompletten Tisch einfach so auseinandernimmt!

Soweit zum Thema.
Leider muss ich jetzt feststellen, dass mein Post eher ein Artikel als eine Diskussionsbasis geworden ist. Deswegen möchte ich noch ganz konkret darauf hinweisen, dass es sich hier nur um meine eigenen Erfahrungen handelt - Also handelt es sich hier in keinster Weise um belegte Fakten.
Ich wollte hier eigentlich nur meine bisherigen Erfahrungen mit euch teilen und ggf eine kleine Diskussion starten...
Also könnt/sollt ihr ruhig alles hinterfragen, was ich geschrieben habe!
Wenn es allerdings irgendjemanden bei seinem Spiel hilft, bin ich auch nicht böse...^^
Also: Fragen, Meinungen, Kritik, Kommentare usw.. erwünscht! (außer Spam halt...)

Gruß,
Joey

P.S.: Text war zu lang --> deshalb doppelpost...
War wohl zu vertieft^^ Kann wohl froh sein, wenn überhaupt jemand die ganze "wurst" durchliest...
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  #3 (permalink)  
Alt 30.11.2009, 18:57
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ich denke deine range ist noch etwas zu weit.
denn wenn du zu aggressiv spielst, kann man das auch leicht ausnutzen.
zudem gehört wirklich ne menge feingefühl dazu.
du musst sehr gute readingabilities haben, um profitabel = lag spielen zu können.
ich selbst hab ne durchschnittliche vpip von 30% und nen af von 3.5.
an manchen tischen bist du aber besser bedient, wenn du 18/10/3.0 spielst(weil es viele stations/donks gibt, die alles bezahlen oder selber freidrehen).
und von diesen donks findest du genug auf den micros.

meine empfehlung zur startinghandcharts ist übrigens :
vom button/co : je nach tightness/defendingtendenz der blinds =
alle sutied connectors/1 & 2-gapper mit highcard 9+ sowie jt+ und 22+ und axs/a8+ zu eröffnen, damit du n bissel showdown potential hast und die range, bei der du dominiert wirst nicht so extrem weit ist.
denn unerfahrene spieler lassen sich meist von allen broadwaykarten blenden.
und auch sehr gute lags drehen aus den frühen position (also utg, utg+1) nicht mit allen karten völlig frei.
es gibt ultranittige tische, wo du any2 profitabel raisen kannst.
aber das ist denke ich eher die ausnahme.
daher : meine empfehlung für die positionen:
limp mit aj,kq,qjs, evt. auch weakeren broadwayhänden (je nach aggressivität und tightness des tisches) und call / fold these hands to a raise ebenfalls in abhängigkeit der positionsabhängigen raisingrange des villians (bringt ja nichts, gegen ne 15/8 nit mit ner marginalen hand anzutreten, wenn man nicht gerade n read hat oder der spieler/die spielerin extrem weak ist (von cbets mit ace high oder gegen overcards = absieht/sich von jedem hanswurst gleich rausdrücken lässt).
genau so ist es auch mit der postflopaggressivität.
du musst immer überlegen, was die spieler von dem board erwischt haben könnten bzw. mit was sie überhaupt callen.
zum bluffen/rebluffen eignen sich vorallem unstrukturierte boards.
gerade gegen die blinds oder nur einen spieler/ggf. auch 2 spieler behind spiel ich alle xxX-boards an(limped pots).
ausserdem solltest du auf die time achten, die sich ein spieler nimmt, um die entscheidungen zu überdenken.
wenn jemand etwas überdenkzeit veranschlagt, könnte das durchasu auch für ne gute hand stehen.
genau so ist es unwahrscheinlich, dass jemand seine hand improved hat, wenn er instantly checkt (da er sonst zumindestens für 1-2 sekunden hätte überlegen müssen, wie er die hand weiterspielt ... und gerade diese marginalen faktoren können dir helfen, deine 3barrel-blufffreq. erfolgreicher ausfallen zu lassen).

toi, toi, toi...ich wünsch dir jedenfalls weiterhin viel glück.
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  #4 (permalink)  
Alt 30.11.2009, 19:07
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Ich mach ihn mal oben fest, falls du etwas dagegen hast einfach motzen
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  #5 (permalink)  
Alt 30.11.2009, 22:20
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@ holdemplayer:

Ich glaube, du hast hier das Thema etwas verfehlt :

Ich bin dabei, mir den Maniac-Stil anzueignen und nicht den Lag-Stil...
Für mich sind das riesen Unterschiede:

Als Lag spiele ich, wie du sagst, Hände mit SD Potential, aber als Maniac will ich erst gar keinen SD! Und deswegen ist es im Grunde auch egal, ob ich AA oder 72o halte...

Es geht hier auch hauptsächlich um mein Table-Image und für die Idioten, die auf NL2 rumgeistern ist der Lag-Stil einfach noch zu "unauffällig", um damit arbeiten zu können. Als Maniac fällt man bei denen auf wie ein bunter Hund und ganau das mache ich mir zunutze. Zusätzlich bekommt man teilweise seine Monster von Händen wie A-High voll ausbezahlt, wenn der Gegner voll auf Tilt ist.

Und dein Ratschlag, gewisse Hände gar zu limpen, passt auch nicht wirklich zu einem Maniac. Preflop lautet die devise "raise or fold" (mit Ausnahme von pp für setvalue bzw. wenn man aufgrund seiner Spielweise eine lighte 3bet kassiert und man einen read hat)

Ich meine, im Grunde hast du schon recht:
Mit solchen marginalen Händen ins Rennen zu gehn, ist grundsätzlich falsch, aber es hat den Effekt, das meine Gegner noch folgenschwerere Fehler machen!
Natürlich schalte ich in gewissen Situationen (auch wärend einer Hand) wieder auf zb Tag um, aber nur, wenn es erforderlich ist.

Und in limped Pots hab ich als Maniac übrigens gar nichts verloren^^
Übrigens war meine Starthandchart nur eine vage Zusammenfassung...
Als Maniac spiele ich ja nicht unbedingt nach irgendeinem Schema. Es kann zb durchaus passieren, dass ich mit 72o über 3 Limper drüberfahre oder TT direkt auf eine 3bet folde...
Ich bin halt einfach ein Maniac^^

Und zu den donks auf den Mircros:

Ich habe oben schon geschrieben, dass die CS gar nicht so ein Problem darstellen, wie man vl denkt...
Diese spüren den Druck offensichtlich genauso, wie alle anderen....
Der Vorteil, als Maniac ist ja, dass man nach eher kurzer Zeit massiv Chipleader am Tisch ist. Dann überlegen sie sich offenbar schon, ob sie ihre 150BB mit ihrem Bottompair jetzt riskieren wollen - immerhin sitzen sie schon ewig am Tisch und haben sich die 50BB+ hart erkämpft...
Die wissen irgendwann schon, dass es verdammt teuer werden kann, mich downzucallen und wenn es zu einem SD kommt, hat eine guter Maniac meist doch die bessere Hand, denn sonst hätte er schon vorher aufgegeben....
Man ist einfach undurchschaubar, denn man spielt 84o teilweise gleich wie AA...

Also bekommt man im Endeffekt gar nicht so viele Downcalls, wie glauben könnte...

Ich hoffe, es ist jetzt klarer, was ich meine...
Falls nicht, einfach nachfragen.
Gruß,
Joey

Edit: @Zartbitter: Heißt "oben festmachen", dass meine 2ter Teil am ersten fixiert ist? Wenn ja --> Danke.

Geändert von JoeyChaoz (30.11.2009 um 22:24 Uhr)
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  #6 (permalink)  
Alt 01.12.2009, 00:29
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dann hast du dir ja echt was vorgenommen^^
glaub zwar nicht, dass man damit erfolgreich fahren kann...
aber viel glück.
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  #7 (permalink)  
Alt 01.12.2009, 07:05
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Zitat:
Zitat von JoeyChaoz Beitrag anzeigen
Edit: @Zartbitter: Heißt "oben festmachen", dass meine 2ter Teil am ersten fixiert ist? Wenn ja --> Danke.
Nein das heißt das er im Board Poker Strategien festgepinnt wurde, er also immer als einer der ersten Threads zu sehen ist.
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  #8 (permalink)  
Alt 01.12.2009, 10:17
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YouGonnaGetRaped.jpg

Sorry aber irgendwie passt das alles nicht zusammen, wenn ich mir das durchlese.
72o raisen und TT ggn eine 3bet folden als Maniac???
du willst keinen Showdown mit AA???

Hab irgendwie das Gefühl, das du dein Spiel ohne einen genauen Plan einfach um den Begriff "Maniac" herum aufbaust. Auch ein Maniac muss Mathematik in jeder Spielsituation beachten (Wieviel Foldequity brauch ich um hier zu raisen usw).
Callingstations sind kein Problem weil sie mit 150BB nicht light downcallen? Mit Stats von 40/35 gehtst du im Schnitt mit der deutlich schlechteren Starthand ins rennen. Willst du dann jedes Mal bis 3 Barrels feuern in der Hoffnung das Villain alles außer Toppair oder besser aufgibt. Oder Flop und Turn betten und am River einfach aufgeben? Du gehst so ein viel zu hohes Risiko ein, als das sich das lohnen könnte
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  #9 (permalink)  
Alt 01.12.2009, 10:25
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Nicht gegen OP, aber ob sowas in einem Strategie-Unterforum sticky sein sollte, wage ich zu bezweifeln.
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  #10 (permalink)  
Alt 01.12.2009, 10:33
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Zitat:
Zitat von LordFist Beitrag anzeigen
Nicht gegen OP, aber ob sowas in einem Strategie-Unterforum sticky sein sollte, wage ich zu bezweifeln.
Ich finde den Post ziemlich gut geschrieben und beschrieben, außerdem ist es eher Artikel als "normaler Thread". Zudem ist es mal eine komplett andere Richtung als TAG, ich bin einfach neugierig wie sich das ganze entwickelt und es gibt nicht viel zu dem Thema aus der Sicht eines Spielers. Und den sticky kann man auch jederzeit wieder entfernen.
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Geändert von Zartbitter (01.12.2009 um 10:40 Uhr)
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