Da mein S’n’G-ROI im Oktober von schicken 27% auf nicht mehr so schicke 19% gefallen ist (knapp 2500 insgesamt, davon 600 im Oktober), hab ich mir dann letzte Woche doch noch mal ein paar Strategy-Paper dazu durchgelesen. Dort wird eine andere Spielweise als meine bisherige nahegelegt (kennt ihr ja: erste Blindstufen bis teilweise zur Bubble ultratight, kein Risiko eingehen, einfach laufen lassen, so ungefähr). Hab das mal jetzt diese Woche so gespielt – mit schlechtem Ergebnis. Das Durchschnitts-S’n’G läuft seitdem etwa so: VPIP bis Bubble etwa 12-16%, in den ersten Blindstufen calle ich ein PP auf Setvalue, treffe nicht und folde, raise dann AK, bekomm 2 Caller, treff den Flop nicht, spar mir die CB und blinde desweiteren runter bis nur noch die Hälfte der Spieler da rumsitzt und ich bei Blinds 100/200 meinen 1000er Reststack (der im Verlauf auch nie nennenswert größer oder kleiner geworden ist) mit AT oder am BTN auch schlechter reinstelle…. Ich frag‘ mich ganz allgemein bei diesen vorherrschenden Strategiebeschreibungen, wie aus den 1500 Anfangschips bei diesem Spiel denn plötzlich die gerne angenommenen 5000 Chips an der Bubble werden können? Sooo häufig kann man innerhalb von 30 Händen auch nicht mit AA, KK, QQ oder AK aufdoppeln. (Anzumerken noch, dass ich seit umsetzen der Strategie in 10er S’n’Gs im Mittel Platz 4.8 anstatt vorher 5.3 belege; ROI is trotzdem noch weit unter die 19% gerutscht - ich bin halt jetzt häufiger der Bubbleboy, der noch eben seinen Ministack verdonken darf, bevor die Action losgeht…)
Deshalb hätte ich gerne mal ein paar „alternative“ Strategien oder Modifikationen von euch (natürlich nur von winning-playern* :-) ).
*sind wir ja alle hier im Forum![]()


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