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Ich hab ja neulich in einem Thread erwähnt, dass ich 4bet-bluffs nicht für Sinnvoll finde und habe dazu mal nen "kleinen" Artikel geschrieben. Ist leider etwas länger geworden, mal gucken ob ich das evtl. noch ein bisschen kürzen kann.
Also erstmal Grundsätzlich warum man 4bet-blufft. Wir versuchen mit einer 4bet Villain direkt zum folden zu bringen und unsere 4bet hat nur value an sich, da die Hand selbst trash ist. D.h. wir wollen das Geld was von uns und Villain im Pot ist direkt gewinnen. Was sind die Vorraussetzungen dafür? - Wir müssen klein 4betten, weil wir nur dann 1. gute odds auf unseren Bluff bekommen und 2. uns nicht selbst comitten. - Villain muss viel auf unsere 4bet folden, s. nächster Punkt - Villains 5bet push Range muss recht tight sein und seine 3bet Range recht loose bzw. stark polarisiert. Bsp. Wir raisen am BU A5o 3BB und Villain raist uns aus dem Blind auf 10BB (die Positionen sind hier für HU sowohl SH gleich, nur die Ranges variieren) AX sind für bluff 4bets ganz gut, da wir schonmal ein Ass aus dem Deck nehmen und die wahscheinlichkeit, dass Villain AA hält sinkt. (Natürlich sollte man dem aber nicht zu viel Bedeutung schenken) Wir bluff 4betten also auf 25BB. Wir bekommen damit auf unsere bluff 4bet odds von 22:13, d.h. Villain muss in 63% folden, damit unserer bluff ohne Rake zu berücksichtigen +ev ist. Mit welchen Ranges das bei Villain passt könnt ihr ja mal selbst testen. So dass sollte für die Grundlagen erstmal reichen. Wichtig für eine bluff4bet ist allerdings noch, dass Villain sie nicht einfach nur callt. Da sind wir aber schon beim ersten Punkt. Der Grund warum es SH keinen Sinn macht 4bets zu callen, ist, dass wir dann mit einem sehr kleinen Stack Pot Verhältnis am flop dastehen und mit drawing Hands daher nicht gut spielen können. Außerdem ist die Range mit der ge4bettet wird so stark, dass wir mit marginalen Händen die 4bet nicht einfach callen können um bei hit broke zu gehen, da wir selbst dann noch dominiert sein können Das ist aber HU schon nicht mehr gegeben. Die standard 4bet Range eines SH spielers ist meist QQ+ und AK, das sind 2,6%. Bei einem HU Spieler variiert die Range natürlich aber ich nehme mal 99+, AQo, AJs+ an, 5,4%. Offensichtlich ist die Range viel weiter und viele Hände die vorher dominiert wurden wie z.B. KQ sind jetzt nicht mehr so in dominationsgefahr. D.h. um so weniger preflop die equity der Hände auseinander liegt, desto eher kann man noch eine 4bet callen. Ein gutes Bsp. dafür ist Omaha wo die equity preflop zwischen starken kaum auseinander liegt. Dort ist es völlig normal mit einem rundown z.B. 789Tss eine 4bet zu callen und bei hit broke zu gehen. Natürlich kann man trotzdem auch HU von vielen Händen dominiert sein. Bei 100BB Stacks ist es aber für den 4better schwer sich nicht zu commiten, sofern er denn bluffen will. D.h. er muss sehr klein raisen um dann noch folden zu können. Wie schon erwähnt wäre eine Standard 4bet 25BB. Dabei könnten wir dann auf einen Push noch folden. Zusätzlich zu dem Problem, das man HU nicht so stark von Ranges dominiert wird kommen nun noch die guten Odds für Villain die 4bet zu callen. Villain bekommt hier auf einen Call 15:35 was eine equity von 30% vorraussetzt. Die equity an sich ist allerdings nicht so entscheidend, da wir bei einem Call ja erstmal nur den flop sehen. Mit drawing Hands die aber in 33% ein pair am flop treffen + straight und flush möglichkeiten könnte man nun 4bets callen um bei hit broke zu gehen, weil die 4bet size einfach zu klein ist. Wenn wir allerdings größer raisen, commiten wir uns, da wir HU auch mit schlechteren Händen noch eine gute equity gegen Villains Pushing Range haben. Es ist halt bei einem Stack von dem 10-fachen einer 3bet kein Platz mehr für raise und fold. Vereinfacht kann man es auch mit openpushes von smalltacks vergleichen, wo man sogar mit dem 10-15-fachen des BigBlinds direkt pusht, weil man nach einem raise gegen die calling bzw. pushing Range eh commitet wäre. Hier sind die Ranges ähnlich weit und es würde niemand auf die Idee kommen mit einem 10BB Stack raise/fold als bluff(steal) zu spielen. Der Hauptgrund aber warum 4bet-bluffs nicht gut sind, ist dass wenn Villain sieht, dass wir 4bet-bluffen, er natürlich eine weitere Range über unsere 4bets pushen kann. Wenn wir nämlich preflop 4bet/fold spielen bekommt er 25BB ohne jegliches Risiko. Man bildet sich natürlich ein, dass das gut für uns ist, da wir dann mit unseren Monstern besser ausgezahlt werden, aber Villain wird selbst gegen unsere Calling Range immer noch eine gute equity haben, so dass nicht er den fehler macht, wenn er ab und zu mit ein wenig kleinerer equity pusht, sondern wir, weil wir ihm zu oft $ schenken. (Es sei natürlich angemerkt, dass es auch stark von unserer bluff frequenz abhängt und daher auch, wie oft wir folden, aber letztlich ist das egal, da Villain auch bei einer sich verändernder bluff-frequenz NICHT adapten muss.) Man könnte da sogar ein Nash Gleichgewicht in abhängigkeit der bluff-frequenz zu erweiterter Pushing Range ansetzen womit man dann auf eine perfekte pushing Range kommen würde, die nicht durch variierbare bluff-frequencies exploitet werden kann. (Ähnlich der Nash-Pushing undCalling Ranges HU bei sehr kleinen Stacks). Jetzt würde man sich als Hero natürlich fragen, was man dagegen machen kann und sagt sich, ok dann gehe ich einfach mit einer weiteren Range broke. Das hört sich jetzt natürlich sehr einfach an, aber genau das ist es!!!!! Der Grund warum wir ja 4bet-bluffen wollen ist, weil wir denken dass Villain uns (zu) light 3bettet. Das exploitet man aber nicht indem man zurückblufft, sondern einfach mit einer weiteren Range pusht. (als kleine Anmerkung dazu sei gesagt, dass NLHE bei einer Profitabilität von 4bet und 5bet bluffs sonst ein ähnliches Glückspiel wie 5card draw sein würde, bei dem man ja keinerlei info über die Karten des Gegners hat und daher kein Spielraum für Strategie ist. Beim 5 card draw kann man ja wenigstens noch Karten tauschen, wodurch man wenigstens ein kleines bisschen infos vom Gegner bekommt.) Also wie gesagt gehen wir einfach mit einer weiteren Range broke. Jetzt kann man natürlich sagen, wir können ja auch als bluff pushen, aber das ist nur bedingt richtig. wie oben erwähnt nehme ich jetzt mal unsere Range mit AQo+, AJs+, 99+ an. Warum sollte ich jetzt also mit A5o bluff-pushen, während ich in anderen Spots z.B. ATo folde? Es gibt einfach keinen plausiblen Grund. Wenn wir gecallt werden, möchten wir nämlich immer noch ein maximum an equity haben und solange wir ATo folden, dürfen wir A5o nicht pushen, sondern müssten unsere Range einfach von oben her erweitern. Genau anders ist das ganze bei bluffs am River, hier ist es völlig egal mit was wir bluffen, da wie der name schon sagt, wenn wir gecallt werden unsere Hand immer tot ist und daher nicht wichtig ob wir nun 3 oder T hoch haben. Preflop sind die Hände aber in keiner Weise so polarisiert, so dass jedes % mehr equity auch bei einem bluff-push wichtig ist. Das gleiche Prinzip greift übrigens bei re-steals in Tourneys. Auch hier pushen wir ja Hände, die noch eine möglichst gute equity gegen Villains Range haben. Ich hoffe, dass man das alles halbwegs verstehen kann. Man könnte das natürlich noch alles in ein großes Modell packen und eine genaue Formel ausrechnen, aber das ist mir ehrlich gesagt etwas zu aufwendig und ich denke es wird auch anschaulich klar so wie ich es beschrieben habe. Wenn also 4bet bluffs nicht gut sind. Wir verhalten wir uns dann wenn wir nicht mehr 4bet/fold spielen. also nie. Wir pushen direkt. sieht zwar ein bisschen komisch aus, aber bei näherer Betrachtung ist es das gleiche wie vorhin angesprochen, wenn wir als shorty für 10BB openpushen. Ich denke auch, dass diese pushes viel profitabler sind, da sie viel mehr fold euity erzeugen und Villain auch wenn er weiß, dass wir mit viel broke gehen es nicht so oft callen kann und der move daher extrem +ev ist. Kleines Bsp. Wir pushen eine etwas weitere Range: 77+, ATs+, KQs, AJo+, KQo und trotzdem kann villain seine Range die sonst bis AQ ging, mit der er geöhnlich pusht, nicht auf AJo erweitern, da seine equity einfach viel zu schlecht ist, selbst mit seinem dead money drin. equity win tie pots won pots tied Hand 0: 60.287% 54.77% 05.52% { 77+, ATs+, KQs, AJo+, KQo } Hand 1: 39.713% 34.20% 05.52% { AJo } so ich denke das reicht erstmal, SH gilt letztlich das gleiche nur unter anderen Bedingungen. SH spielt aber ein anderer faktor mit rein, und zwar, dass die Spieler dort ihre Ranges nicht anpassen. das ist auch der einzige Grund warum 4bet-bluffs profitabel sind. Die Spieler pushen nämlich immer nur Ihre gleiche Range (AK, QQ+) und da sie im vergleich dazu viel zu loose 3betten kann man dies mit 4bet-bluffs exploiten. Aber wie gesagt geht das nur, da sie nur sturr gewisse Ranges spielen.
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wow, ist echt sehr gut geworden.
Es gab mal bei PS.de ne Diskussion, was auf den höheren Limits profitabler ist, Bluff4Bets oder direkter Push als Semibluff. (für 100BB). Es gibt glaub ich sogar einen Coach bei CR, der vehement gegen Bluff4Bets ist, jetzt weiß ich auch wieso. Wie du schon gesagt hast: Auf den Micros kann mans noch anwenden, da Die "Broke-Range" von Villains nicht adjustet wird. Semibluffpushes vs. eine vermutete lighte 4Bet (Bluff4bet) gibt es hier nicht. Aber schon heute auf den Midstack soll genau dies hin und wieder vorhanden sein (so ab NL200+). Auf den Highstakes dürfte es doch dann gar keine Bluff4Bets geben, da dort sicherlich schneller adaptet wird und man aber eben gegen Semibluff-Pushes kaum adapten kann - mathematisch hast du dies ja gut an deinem BSP. gezeigt, bei dem Villain nicht seine CallingRange Pre auf einen Push hin um zb. AJ erweitern kann, da er nicht die PodOdds gegen unsere gesamte Range bekommt. Auch wenn er sich eben sagt "nicht schon wieder, - das ist doch jetzt sicherlich eine rel. schwache Hand, mit der er schon wieder pusht" - Callen kann er den Push nicht, da er als guter Pokerspieler nicht gegen Hände, sondern gegen handranges spielt. Folglich bleibt ihm nichts anderes übrig als zu folden. Interessant ist, dass auch er dabei keinen fehler macht, außer er wird uns weiterhin sehr light 3betten. Wie gesagt, vielen dank für deinen Post. |
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Sobal Villain adaptet, können wir readapten, indem wir nur noch for Value sehr tight 4Bet/C AI spielen.
Jedoch eben nur kurzfristig, da sonst unsere Werte longterm absinken werden und jeder gute Reg ab den Mids bescheid weiß, dass wir nicht in der Lage sind light zu 4betten - Konsequenz: Null Pay Out auf unsere Premiums. |
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nein, das ist nicht richtig..
gib villain doch eine 5bet range, die er hat, weil er weiß das hero light 4bettet. gegen diese range musst du nicht addapten indem du jetzt tighter 4bet/callst. von der größe deiner 4bet range in % ändert sich nix, nur die gewichtung der hände geht jetzt auschließlich in richtung der tophände und lässt bluffs wie z.b. A2s, KJs weg. jetzt kannst du profitabel 4bet/callen, mit einer genauso loosen, aber anders gewichteten range wie vorher, gegen eine loose + aus bluffs bestehende 5bet range von villain. das ist der punkt. als beispiel: CO vs BU. villain am BU 3bettet 14%. hero 4bettet light, oft als bluff. so ca 5%. KK+, AKs, A7s-A2s, KTs+, QJs, AKo villain 5bet/shovet jetzt eine range aus value händen und bluffs gg ihn bekannten light 4bettenden hero. sagen wir 8% und sieht ungefähr so aus: TT+, ATs+, A4s-A2s, 87s, 76s, 65s, AJo+ hero addaptet. 4bettet immer noch 5%, jetzt aber ausschließlich 4 value mit der intention villains push zu callen: 99+, AJs+, KQs, AKo und ist jetzt favorit über villains 5bet range. equity Hand 0: 42.859% { TT+, ATs+, A4s-A2s, 87s, 76s, 65s, AJo+ } Hand 1: 57.141% { 99+, AJs+, KQs, AKo }
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Knall diese Schlampe die ganze Nacht Knall Sie - die - gan-ze - Nacht Geändert von Stuntman Mike (11.12.2008 um 01:12 Uhr) |
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Zitat:
Zitat:
Wenn wir allerdings nie mehr 4bet/fold spiele, ist es egal wie hoch wir raisen, da Villain weiß, dass es immer rein geht, daher pusht er letztlich mit der gleichen Range wie er auch einen direkten Push callen wird. SH kann man natürlich argumentieren, dass Villain dass nicht so schnell mitbekommt, dass wir immer nur 4b/c spielen, aber HU merkt er das sehr schnell. Wie angesprochen können wir daher direkt shoven, da eine 4bet den zusätzlichen nachteil hat, dass sie HU gecallt werden kann und das möchten wir ja nicht. Zitat:
Wie gesagt shoven wir nie als bluff. Wir pushen zwar mit einer weiteren Range, aber diese ist wie gesagt nicht polarisiert und zweitens way ahead gegen Villains 3bet Range, also quasi eine Mischung aus value und protection push. Tot sind wir mit unserer Range auch keinesfalls, da wir z.B. mit AQo noch eine ganz gute equity gegen Villains HU Range haben. AJs hat btw. fast die gleiche equity, also kann man es keinesfalls als bluff deklarieren. Wenn wir SH AK 4bet/callen, dann machen wir das ja auch nicht als bluff, sondern weil wir denken gegen Villains 3bet Range vorne zu sein, wohl wissend, dass wir gegen Villains calling Range hinten sind. Ist übrigens fast genau die gleiche EQ die wir mit AQo gegen eine HU pushing range haben. Das es also nicht egal ist, ob wir AQ oder 23 halten sollte klar sein.
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www.schildi-racing.de Geändert von Mark (11.12.2008 um 12:48 Uhr) |
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@Stuntman,
bei den Ranges die du ansprichst ist genau das Problem, was ich schon ansprach, nämlich dass die Ranges teilweise aus reinen bluffs bestehen. Hero adapted ja im zweiten Bsp. schon und verlagert seine Range in Richtung top 5% Hände ohne bluffs. Das ist letztlich auch der einzige Weg wie man seine Range erweitern kann. Das ist nämlich ein sehr wichtiger unterschied zwischen 3bets und 4bets. Bei 4bets ist jedes bisschen equity wichtig und playability zu vernachlässigen, da wir immer all in sind. Nach 3bets wird aber teilweise noch ein flop gespielt, wobei es durchaus legitim ist unsere Range stark zu polarisieren und auch zu variieren um postflop besser gegen Villain spielen zu können. Das 4bet-bluffs SH trotzdem profitabel sein können habe ich auch schon gesagt, allerdings ist es wichtig, dass uns klar ist warum. Es ist nämlich keineswegs so, dass sie einen positiven EV gegen einen optimal spielenden Villain hat, sondern sie exploitet schlichtweg nur den speziellen Villain. Unsere 4bet-bluffs sind dabei allerdings im vergleich zu lighten 3bettern viel viel mehr exploitable, was ein großes Problem werden kann. Ich weiß nicht wie weit das Nash-Gleichgewicht bekannt ist, aber damit kann man das ganze gut anhand eines anderen Spiels erklären. Def.: Das Nash-Gleichgewicht, teils auch (wie im Englischen) Nash-Equilibrium genannt, ist ein zentraler Begriff der mathematischen Spieltheorie. Es beschreibt in nicht-kooperativen Spielen einen Zustand eines strategischen Gleichgewichts, von dem ausgehend kein einzelner Spieler für sich einen Vorteil erzielen kann, indem er einseitig von seiner Strategie abweicht. Bekannt sollte das von den Nash Pushing Ranges bei kleinen Stacks sein, die die Grundlage für ICM rechnungen in SnGs sind. Wie Poker ist auch "Schere-Stein-Papier" ein Spiel auf das das Nash-Gleichgewicht zutrifft. Hier ist es allerdings so, dass die optimale Strategy in der zufälligen Gleichverteilung unserer "Handauswahl" liegt. Wie also die def. von Nash sagt, hat Villain keine Möglichkeit uns zu exploiten wenn wir völlig zufällig unsere Range genau aus 33% von jeder Möglichkeit auswählen. Er kann machen was er will, er kann nie einen positiven ev erreichen. Dies wäre also die opmitale Strategie für dieses Spiel und wir würden nie + machen, da Villain auch keinen Fehler gegen uns macht egal wie seine Range letztlich aussieht. Wenn wir jetzt aber aufmerksam auf Villain achten und sehen das er 40% Schere und je 30% für Stein und Papier nimmt, dann können wir das exploiten. dieses Abweichen von Villain von den Nash Ranges können wir maximal exploiten indem wir einfach IMMER, also zu 100% Stein nehmen. Da Villain nun ein 10% verschobenes Gleichgewicht hat, haben wir in dem Fall also eine 10%ige edge auf ihn was uns auf Dauer zum sieger machen würde. was das Bsp. aber klar machen soll. Indem wir Villain exploiten, da er von der optimalen Range abweicht, sind wir selbst noch viel exploitbarer als villain selbst. Wenn wir einen denkenden Villain haben, der optimal gegen uns adapted, kann er uns zu 100% schlagen. Ich denke das wird bei diesem Bsp. ganz anschaulich. Problem beim Pokern ist allerdings, dass es ein mehr-Spieler-Spiel ist, bei dem wir nicht so schnell mitbekommen wie Villain denkt und ob er uns evtl. schon exploitet und das ist das große Problem mit den bluff 4bets. Ist jetzt zwar recht ausführlich geworden, aber ich denke dadurch wird der Aspekt ganz gut dargestellt.
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![]() wenn die Tabledynamic es zulässt und man annimmt dass villain lighter 3bettet aber nicht light 5bet shoved, können 4bet bluffs durchaus profitabel sein imo. oft ist das der Fall, wenn man die Hand zuvor selbst ge3bettet hat, Villains 3betten dann in der nächsten Hand waaaaaay looser, das ist Tatsache, oft ein guter Spot zum 4bet Bluffen. |
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Zitat:
Zitat:
![]() das ist halt die flexibilität die hero behält, durch seine kleinen 4bets. selbst wenn villain aufmerksam ist und anfängt heros bisherige 4bet tendenzen zu exploiten.. es ist gegen aufmerksamen hero nur temporär. Zitat:
equity Hand 0: 76.871% { QQ+, AKs, AKo } Hand 1: 23.129% { 32o } equity Hand 0: 75.580% { QQ+, AKs, AKo } Hand 1: 24.420% { AQo
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Knall diese Schlampe die ganze Nacht Knall Sie - die - gan-ze - Nacht |
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ich grab hier mal das alte Thema raus, weil es imo sehr interessant ist.
bin nun der Meinung dass es Pflicht ist 4bet Bluffs in seinem Arsenal zu haben (wenn man gegen einen guten Reg spielt, gegen sicke Donks obv sinnlos), denn wenn er weiß dass wir nie 4bet bluffen, kann er ja perfekt gegen unsere 4bets spielen. Hauptgrund für nen 4bet bluff is nicht direkt $$ zu machen falls er foldet, sondern um seine 4 bet Range zu balancen. Zuerst Villain zeigen dass man 4bet bluffen kann, und dann adjusten und fast nur mehr for value 4bet bluffen, is great!! |
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