Nachdem ich gestern auf eine pokerstars Hold'em MTT eine (zumindest für mich) sehr fragwürdige Strategie für die Spätphase eines Turniers erfahren hab, wollte ich mal nachfragen, ob nur ich den Sinn dahinter nicht erkenne. (und es schienen 3/4 Personen des Tischs nach der Strategie zu arbeiten)
Nun auf jedenfall scheinen einige Spieler zu meinen kleine pocketpairs in der Spätphase eines Turniers allin zu pushen, um nicht gecalltzu werden ?
Jede zweite Runde war ein Spieler preflop allin (selbst mit einer M deutlich größer als 20 oder als chipleader, egal), bis zu dem Zeitpunkt, wo ich dann mal mit K8 gecallt hatte und auch den coinflip gewann. Ich meine, als mir jemand danach die Strategie erklärte, war mir das nur Recht, so wusste ich wenigstens immer, wenn jemand ein kleines pocketpair auf der Hand hielt ^^.
Aber was mich daran so irritiert, dass eigentlich mehr als der halbe Tisch scheinbar der Strategie folgte. Irgendwo muss diese "Strategie" doch auch niedergeschrieben sein? Denn eigentlich ist diese Strategie ja 1. berechenbar und 2. ineffizient, wenn ich mit pocketpairs immer nur die blinds abstaube und ich noch lange nicht commited bin. Außerdem muss man ja immer befürchten von einem größeren pocketpair oder anderen halbwegs starken Karten gecalled zu werden und dann kann man im besten Fall auf einen coinflip hoffen ?


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Aber nach gewisser Zeit ist es mir einfach am Nerv gegangen, dass jede 2. Runde einer allin geht und damit einen preflop push oder blinds von mir klaut (außerdem war das meine beste Hand seit 15 Händen ^o^). Mein Ziel für das Turnier hatte ich auch erreicht und ein coinflip um in der Turnierphase aufzudoppeln war mir auch nur recht.

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