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Alt 10.01.2008, 11:55
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Angler
 
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Standard Homegame Regeln

Habt ihr ein Regelwerk bei euren Homegames?

Habe es bisher nur in Englisch gesehen und finde es teilweise schon nützlich und werde wohl auch mal eins machen, um die wichtigsten Dinge aufzuschreiben.
Bei uns spielen nicht immer die selben zusammen und damit kann man die lästigen Fragen imho unterbinden.

Wenn ihr so etwas habt postet es ruhig mal.
Werde wie gesagt die Tage auch was basteln
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Alt 10.01.2008, 12:11
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Ich hab auch mal nen paar Regeln verfasst. Meistens werden die aber nicht benötigt, da bei uns jeder bescheid weiß.
So sehen die aus, könnten aber bestimmt noch die ein oder andere Änderung vertragen da die schon recht alt sind:
Hausregeln

1. Rebuy
a) Während eines Turniers:
Sobald ein Spieler alle Chips verloren hat, kann er (bis zum Ende des 3. Blind Levels) einmalig einen Rebuy in Höhe des Buy-ins tätigen.
Der Rebuy muss innerhalb der folgenden drei Hände stattfinden, ansonsten gilt der Spieler als ausgeschieden.
b) Während eines Cash-Games:
Sobald ein Spieler weniger Chips als den max. Buy-In hat, kann er einen Rebuy bis zum max. Buy-In tätigen.
Der maximale Buy-In hat eine Höhe von 100 Big Blinds.
Der minimale Buy-In hat eine Höhe von 20 Big Blinds.

2. Unpünktliches Erscheinen
Die Online-Registrierung für das Turnier ist verbindlich.
Wer zu spät kommt, den bestraft in diesem Fall nicht das Leben, sondern die Blinds. Es werden die Blinds des Spielers gelegt und seine Karten werden gefolded sobald es zu einer Erhöhung kommt.
Sollte der Spieler gar nicht mehr erscheinen, schuldet er seinen Buy-In dem Gewinner des Turniers.

3. Dead Button Rule
Sollte der Spieler im Big Blind ausscheiden, wandert der Button in der nächsten Hand einen Platz weiter und der erste Spieler hinter dem Button legt den Big Blind. Folglich gibt es in dieser Hand keinen Small Blind. In der nächsten Hand wandert der Button auf den freien Platz und die beiden hinter dem Button sitzenden Spieler legen wie sonst auch Small und Big Blind.
Sollte der Spieler im Small Blind ausscheiden, wandert der Button in der nächsten Hand auf den freien Platz und die beiden hinter dem Button sitzenden Spieler legen wie sonst auch Small und Big Blind.

4. Betting and Raising
a) Die Minimum Bet ist stets die Höhe des aktuellen Big Blinds.
b) Der Minimum Raise ist stets die Höhe des aktuellen Big Blinds.
c) Das gesprochene Wort ist bindend. Wer sagt er callt, raised, folded oder checkt, der muss das dann auch tun.
d) Wer auf den Tisch klopft checkt.
e) Wer nicht an der Reihe ist aber trotzdem handelt, muss, wenn er an der Reihe ist und niemand vor ihm geraist hat, die Aktion tätigen, die er zuvor tätigen wollte.
f) Wer, nachdem drei Spieler hinter ihm gehandelt haben, noch immer nicht merkt das er übergangen wurde, der hat Pech gehabt.
Hätte er, als es an der Zeit war, setzen müssen wird seine Hand für tot erklärt.
g) Wer setzt indem er Chips über die Betting-Line schiebt muss, wenn er zu wenig setzt um zu callen, die fehlenden Chips nachlegen.
Wer einen vorherigen Raise nicht mitbekommen hat darf, solange noch niemand nach ihm gehandelt hat, seine Bet zurückziehen.
h) Generell gelten Chips die über die Betting-Line geschoben werden als gesetzt und dürfen nicht wieder aus dem Pot entfernt werden.
i) Karten die über die Betting-Line geschoben werden gelten als gefolded.
j) String-Raises sind verboten.
Entweder sagt man den exakten Betrag den man setzen will und kann dann solange Chips über die Betting-Line und zurück schieben, bis der angesagte Betrag erreicht ist -
Oder man zählt seine Chips Hinter der Betting-Line und schiebt sie dann in EINEM Zug über die Betting-Line.
k) Wer raist sollte es auch deutlich sagen.

5. Der Showdown
a) Um den Pot zu gewinnen muss ein Spieler seine BEIDEN Karten aufgedeckt auf den Tisch legen
Es sei denn, alle anderen Spieler haben vor ihm gefolded.
b) Wenn ein Spieler All-In ist und keine anderen Spieler in der Hand sind die noch setzen könnten, legen die Spieler ihre Karten offen auf den Tisch und anschließend wird der Rest der Community-Cards aufgedeckt.
c) Der Spieler von dem die letzte Aktion ausging zeigt seine Hand (beide Karten)zuerst.
d) Sollten alle Spieler gecheckt haben, deckt der Spieler zuerst seine Karten auf, der als erster hinter dem Button sitzt.
e) Sollte es zu einem Split Pot kommen, in dem ein Chip nicht geteilt werden kann, bekommt diesen Chip der Spieler der hinter dem Button sitzt.
f) Wenn mehrere Spieler in derselben Hand ausscheiden, erreicht der Spieler die höhere Platzierung, der zu Beginn der Hand die meisten Chips hatte.

6. Unregelmäßigkeiten
a) Wenn der Dealer während des Austeilens der Karten versehentlich eine Karte aufdeckt und schon einer oder mehrere Spieler ihre zweite Holecard bekommen haben, dann wird diese Karte nachdem alle Spieler ihre Karten erhalten haben, auf das Deck gelegt und als Burn-Card verwendet.
Wenn noch kein Spieler seine zweite Holecard bekommen hat, dann sammelt der Dealer alle Karten wieder ein, mischt das Deck erneut und teilt von vorne aus.
b) Wenn im Flop zu viele Karten aufgedeckt werden, wird erneut gemischt und ein neuer Flop aufgedeckt.
c) Wenn der Dealer vor dem Flop verpeilt eine Karte zu burnen, dann wird das Deck gemischt, der Flop neu gegeben und der Dealer beschimpft.
d) Wenn der Dealer verpeilt beim Turn oder River eine Karte zu burnen, wird die aufgedeckte Karte als Burn-Card verwendet und der Dealer ebenfalls beschimpft.
e) Wenn der Dealer Flop, Turn oder River aufdeckt, bevor alle Spieler gehandelt haben, dann wird die aufgedeckte Karte nicht verwendet und der Dealer hat eine „angemessene“ Strafe in den nächsten Pot zu zahlen.
f) Wenn ein Spieler seine Karten zu früh aufdeckt, dann hat er selber Schuld und das Spiel geht normal weiter.
g) Wer in Cash-Games nachkaufen möchte, der tut das bei der Bank, nicht bei einem anderen Spieler (Kein Geld geht vom Tisch solange kein Spieler mitgeht!!!)
h) Bei einem Turnier steht es den verbleibenden Spielern frei, nach einstimmiger Entscheidung, den Gewinn beliebig untereinander aufzuteilen.


Wer gegen diese Regeln verstößt kann durch eine demokratische Abstimmung zu einer „angemessenen“ Zeit- oder Geldstrafe verurteilt werden!!!
__________________
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Folgende 4 Pokerfreunde bedanken sich bei ChipFreak für diesen Beitrag:
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Alt 11.01.2008, 11:48
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Besten Dank. Die Regeln sehen ganz vernünftig aus. Daher hab ich sie mal eben in ein pdf ge'tex't.

Habe noch Online- in Vorab-Registrierung geändert, um eine etwas allgemeinere Formulierung zu bekommen.
Angehängte Dateien
Dateityp: zip Hausregeln.pdf.zip (29,6 KB, 26x aufgerufen)
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greetings,
Flynn

Poker chip calculator
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  #4 (permalink)  
Alt 08.07.2008, 00:29
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alter thread aber hoffentlich immer noch aktuell. ich habe meine hausregeln mal überarbeitet und möchte diese mal zur diskussion stellen. hab ich was vergessen? oder geht irgendwas garnicht?

Zitat:
My Poker Houserulez:

§1 Allgemeines

Die an den Spieltischen zu verwendende Sprache ist Deutsch, mit Ausnahme der im Poker üblichen englischen Fachbegriffe. Es kann Englisch als weitere Sprache zugelassen werden.

Die Blinds (Mindesteinsätze) werden während des Spiels in festgelegten Intervallen erhöht (nur beim Turnier). Diese Intervalle können abhängig vom Spielverlauf verändert werden, um die angestrebte Turnierdauer zu erreichen (auch eine Ante ist möglich).

Mobiltelefone sollten ausgeschaltet, bzw. auf lautlos gestellt werden. Spieler werden gebeten,
Telefongespräche abseits des Tischs zu führen. Auf telefonierende Spieler wird generell nicht gewartet.

Generell gelten die von der TDA festgelegten Regeln, sofern keine abweichenden Regelungen festgelegt wurden. Diese Regelungen sind auch als Grundlage für Cashgame zu nutzen.


§2 Entscheidungen
Der Dealer trifft auf Basis dieses Reglements am Spieltisch grundsätzlich die Entscheidung, wie das Spiel geführt wird. Es kann im Sinne eines fairen und angenehmen Spielverlaufes von diesen Reglungen abgewichen werden, solange keine Beschwerden vorliegen.

Ist die Entscheidung des Dealers strittig oder gibt es Situationen die ein Dealer nicht entscheiden kann/darf, zieht er den Floor bzw. den TD hinzu (Veranstalter/Gastgeber). Diese Entscheidung ist endgültig und wird nicht diskutiert.

Bei strittigen Spielsituationen sollte es unbedingt vermieten werden, dass eine Entscheidung von jemanden getroffen wird, der noch in der Hand ist (er könnte sich selbst bevorteiligen). Im Zweifelsfalle immer eine neutrale Person entscheiden lassen.


§2 Platzvergabe
Vor Beginn eines Turniers werden die Plätze ausgelost. Ein Tauschen der Plätze unter den
Teilnehmern ist nicht gestattet.
Beim Cashgame bleibt es den Teilnehmern überlassen, ob die Plätze ausgelost werden oder nicht.
Beim Start jeder Runde


§3 Chips
Alle im Spiel befindlichen Chips müssen sich jederzeit für
alle Teilnehmer gut einsehbar auf dem Spieltisch befinden. Ein
Verdecken oder Entfernen von Spielchips ist nicht gestattet.
Ein Spieler, der an der Reihe ist hat das Recht einen Gegner nach der Höhe seines Chipstack zu fragen. Dieser muss antworten.
Um Unterbrechungen und Verzögerungen zu vermeiden, sollen alle Table Stakes für alle anderen Spieler gut einsehbar gestapelt werden. Insbesondere höherwertige Chips dürfen nicht versteckt werden.


§4 Anwesenheitspflicht
Ein Teilnehmer muss sich am Tisch befinden, wenn der Dealer die Karten verteilt.

Im Turnier: Befindet sich ein Teilnehmer beim Verteilen der Karten nicht am Tisch, erhält der Platz zwar die Karten, diese werden aber sofort vom Dealer aus dem Spiel genommen und „gebrannt“. Sollte ein Spieler dauerhaft nicht an seinem Platz sein, wird er beim Austeilen der Karten ausgelassen um einen beschleunigten Spielverlauf zu erreichen. Selbstverständlich muss er die Blinds bezahlen. Sollte der Dealer versehentlich dem leeren Platz doch Karten austeilen, ist dies kein Misdeal. Die Karten werden sofort „gebrannt“.

Im Cashgame: Befindet sich ein Teilnehmer beim Verteilen der
Karten nicht am Tisch, erhält der Platz keine Karten.

Ob ein Spieler eingedealt wird, b.z.w. seine Hand spielen darf, wenn er kurzzeitig nicht am Tisch ist (Getränke holen, o.ä.), entscheidet der Dealer. Auch ein kurzzeitiges warten auf den Spieler (aber wirklich nur wenige Sekunden) bis der Spieler an den Tisch zurückgekehrt ist, ist möglich.


§5 Missed Blindes
Im Turnier:
Ein Spieler der nicht am Tisch ist muss trotzdem die Blinds bezahlen wenn er an der Reihe ist
Im Cashgame:
Versäumt ein Spieler aus irgendeinem Grund einen oder beide Blind(s), hat er zwei Möglichkeiten:

1) Er steigt erst wieder in das Spiel ein, wenn er in der Big Blind Position ist.

2a) (Verpasster Big Blind): Er muss mit der nächsten Hand die er spielt den Big Blind nachbringen. Der verpasste Small Blind muss nicht gepostet werden.

2b) (Verpasster Small Blind): Er muss mit der nächsten Hand die er spielt den Small Blind nachbringen.


§6 Straddle

Im Cashgame ist „ein“ Straddle pro Hand zulässig.


§7 Austeilen der Karten:
Beim Initial Deal werden die Hole Cards einzeln reihum gegeben. Dabei erhält der Spieler links neben dem Button die erste Karte.

Mit Zeitstrafe belegte Spieler erhalten im Initial Deal ihre Karten, die jedoch als Dead Hand gelten und sofort wieder eingezogen werden.

Die Hand eines Spielers, der zum Abschluß des Initial Deal nicht an seinem Platz sitzt, wird zur Dead Hand.

Vor dem Aufdecken von Flop, Turn und River burnt der Dealer jeweils eine Karte (legt eine Karte verdeckt unter den Main-Pot ab).


§8 Misdeals und andere Unregelmäßigkeiten
Folgende Dealer-Fehler führen zu einem einen Misdeal:

1) Karten wurden in der falschen Reihenfolge gegeben, oder die erste Karte wurde an die falsche Position gegeben.
2) Mehr als eine Hole Card wurde offen gegeben.
3) Zwei oder mehr Karten verkehrt herum liegend im Deck gefunden
Wenn ein Misdeal erklärt wird, wird die Hand wiederholt: Die Karten werden neu gegeben.

Wenn der Flop zu viele Karten enthält oder zu früh gegeben wird, wird wie folgt verfahren:
Deck inklusive dem ausgegebenen Flop wird neu gemischt, der Flop danach neu gegeben.
Am Turn oder am River wird analog dazu verfahren.


§9 Einsätze
Ist ein Teilnehmer mit dem Einsatz an der Reihe, so kann er diesen
wortlos tätigen. Er kann seinen Einsatz auch verbal annoncieren.
Diese Ansage ist in jedem Fall verbindlich.
Ein String-Bet ist nicht zulässig. Im Zweifel wird gegen den String Better entschieden.


§10 Handlungen außer der Reihe:
1) Wird ein Spieler übergangen, hat er dies dem Dealer sofort zur Kenntnis zu bringen. Es werden alle im Voraus getätigten Einsätze zurückgegeben und der reguläre Spieler beginnt. Wird das übergehen eines Spielers erst am Ende der Setzrunde bemerkt oder zeigt der Spieler dieses dem Croupier nicht sofort an, muss der Spieler den Einsatz callen.

2) Ein Einsatz, der außerhalb der Reihe getätigt wurde, kann nicht zurückgezogen werden. Es sei denn, ein Spieler vor ihm hat erhöht. Dann darf der Spieler neu entscheiden.

3) Gefoldete Karten sind immer tot. Auch wenn sie out of Turn gefoldet wurden.


§11 Ungenügender Satz:
Ein Spieler, der einen ungenügenden Einsatz tätigt, weil er z.B. eine Erhöhung nicht bemerkt hat, darf diesen zurückziehen wenn nach ihm keine wesentlichen Handlungen gesetzt wurden wie z.B. wegwerfen oder erhöhen.


§12 Bedenkzeit
Sollte ein Teilnehmer sich nicht in einer angemessenen Zeit erklären, kann der Dealer mit einer Aufforderung die Bedenkzeit auf weitere 30 Sekunden begrenzen. Hat sich der Teilnehmer bis zum Ablauf der Frist nicht erklärt, gilt das Blatt als gepasst.


§13 Zeigen der Karten
Während eines Spiels ist es verboten, seine Karten einem oder mehreren
anderen Mitspielern zu zeigen. Ebenso sind Äußerungen bzw.
Hinweise auf die eigenen Karten strengstens untersagt.
Zeigt ein Spieler einem anderen seine Hole Cards, hat jeder Spieler am Tisch das Recht, die Karten ebenfalls einzusehen. (show-one-show-all)


§14 Aufdecken der Karten (nur im Turnier)
Ergibt eine Spielsituation, dass vor Abschluss der letzten Wettrunde
keine Einsätze mehr getätigt werden können, müssen alle noch im
Spiel befindlichen Teilnehmer ihre Karten aufdecken.

Deckt ein Spieler seine Karten auf solange noch Einsätze möglich sind, gilt seine Hand nicht automatisch als gefoldet. Eine Entscheidung darüber muss der Floor treffen.

(Turnier & Cashgame) Ist vom Croupier der Showdown annonciert so muss der Spieler der in der letzten Bietrunde zuletzt erhöht hat als erster seine Karten zeigen. Dann geht es im Uhrzeigersinn weiter. Wurde in der letzten Spielrunde nur gecheckt, beginnt der Spieler links vom Button.
Zeigt ein Spieler seine Karten, obwohl vor ihm ein anderer Spieler an der Reihe ist, muss der vorherige Spieler seine Karten nicht mehr zeigen und darf Folden.

Im Cashgame gibt es keinen generellen Showdown, wenn keine Einsätze mehr möglich sein.


§15 Ausscheiden/Verteilen der Preisgelder im Turnier
Gehen zwei Teilnehmer, die sich bereits in den Preisgeldrängen
befinden, gleichzeitig erfolglos All-In, kommt bei der Verteilung
der Preisgelder folgende Regelung zur Anwendung:

Derjenige Teilnehmer, der mit der höheren Anzahl an Chips In diese Runde gegangen ist, erhält den höheren Rangplatz.
War die Höhe der Turnierpunkte gleich, erhält derjenige Spieler den höheren Rangplatz, der in diesem Spiel die höhere „Hand“ gehabt hat.
Ist auch diese gleich, werden die zur Verfügung stehenden Preisgelder geteilt.


§16 Chiprace

Der Chiprace wird zwar nach den von der TDA vorgeschriebenen Regeln durchgeführt. Jedoch erhält die erste Karte der Spieler, der in der letzten Hand Small Blind war. (da es in der Regel keine festen „Platz 1“ gibt.)


§19 Auflösen eines Tisches (MTT)
Wird ein Tisch aufgelöst, werden die Spieler des aufzulösenden Tisches an die restlichen Tische verteilt. Dabei ist auf eine möglichst ähnliche Position zu achten, den die Spieler am alten Tisch hatten.
Nur beim zusammenstellen des Final Tables gibt es einen redraw.


§20 Zusätze
Ein Spieler darf seine eigenen Karten anderen Spielern nicht zeigen auch wenn dieser nicht mehr im Spiel ist.
Verlässt ein Spieler kommentarlos den Tisch, wird seine Hand gefoldet sobald er an der Reihe ist.


Schlussbestimmungen
Diese Hausregeln sind generell bindend und können nur mit Zustimmung aller Mitspieler verändert werden.
PS: nicht wundern wenn einige §§ fehlen. ich musste kürzen. die fehlenden §§ sind nicht soooo wichtig.
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  #5 (permalink)  
Alt 28.08.2008, 14:23
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ChipFreak: Gute Hausregeln, danke dafür.

de_Bade: damit kannst du ja ein kleines Multi-Table Turnier über die Runden bringen. Für meine Homeround allerdings wohl etwas zuviel.

Ich hab das ganze auch nochmal in ein anständiges Format gebracht, an meine Anforderungen angepasst und um haufenweise Einführungen für Anfänger ergänzt da ich hier eine neue Runde mit Leuten die bisher nur "just-for-fun" gespielt haben aufbaue.

Wen es interessiert: Download bei Rapidshare

Eine Abhandlung über Cash-Games folgt aus ähnlichem Anlass bald.

Die MS Word Datei ist auf Anfrage erhältlich.


Grüße ADRiAN

P.S. entjungfert - erster Post

Edith sagt: Rechtschreibung der Houserules korrigiert
__________________
"Poker may be a branch of psychological warfare, an art form or indeed a way of life – but it is also merely a game, in which money is simply the means of keeping score." - Anthony Holden

Geändert von ADRiAN (28.08.2008 um 19:34 Uhr).
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  #6 (permalink)  
Alt 02.09.2008, 14:36
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Euere Homegameregeln sind alle sehr durchdacht, allerdings möchte ich aus persönlicher Erfahrung einiges dazu beitragen.

Die strikte Durchführung und Einhaltung der Regeln ist nicht immer so einfach, wie hier auf dem Papier geschrieben steht.
Gerade durch die Tatsache, dass einige Leute (und da zähle ich mich dazu) in ihrem Freundeskreis immer mehr neue Spieler begeistern/animieren wollen.

Da kommt es oftmals zu Unstimmigkeiten und Aussagen wie "Hey, wir spielen doch hier bloß, nimm das doch mal nicht so bierernst etc." oder schlimmeres.

Wenn ich im normalen und vernünftigen Ton vor Spielbeginn jedem erkläre, dass String-Bets nicht akzeptiert werden, warum die Cut-Card unter das Deck kommt, warum Acting out of Turn kacke ist, warum die Karten nicht vom Tisch genommen werden dürfen etc., und dann mehrmals neu darauf hinweisen muss, bis dann auch mal die strikte Durchsetzung der Regeln kommt, stellt sich mir eben die Frage, weswegen das so ist?

Bei absoluten Anfängern, die noch nie vorher gespielt haben, mag das bei der ersten oder zweiten Session noch einigermaßen vertretbar sein.
Aber bei einer ziemlich regelmäßigen Runde MUSS man doch eine gewisse Arschlochhaltung bezgl. der Regeln einhalten.

Ich mache doch (krass gesagt) beim Mensch-ärgere-dich-nicht auch keine nichterlaubten Spielzüge, oder bei Monopoly/Scrabble/etc.?

Warum kann man sich, wenn man sich innerhalb eines gewissen Spielregel-Rahmens befindet, sich nicht einfach daran halten.
Und ich rede hier ja noch nicht mal von den zu definierenden speziellen Hausregeln.


Was meint ihr dazu?
Pocht ihr immer auf die Einhaltung der Regeln, gerade beim Spiel um "etwas"?
__________________
Pokerroom Rule #1:
Enter with money - leave with experience

1. Royal Flush (oder auch Fläääsch genannt) of Spades am 23.9.2008 - leider im 10FPP-Turnier und ich hab nicht check-behind gespielt!

Everytime you go all in preflop with crap, you make Doyle Brunson cry

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  #7 (permalink)  
Alt 02.09.2008, 16:11
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Ich bin auch kein Fan von so einem schriftlichen "Regelbuch".

Ich denke, das meiste ist sowieso selbstverständlich, anderes sehr sehr fragwürdig. Also Beispiel nehme ich mal einen Punkte von De_Bade's Regeln:

"Ein Spieler, der an der Reihe ist hat das Recht einen Gegner nach der Höhe seines Chipstack zu fragen. Dieser muss antworten."

So eine Regel, würde ich nicht durchgehen lassen. Natürlich darf jeder seinen Gegner fragen, wie viele Chip er noch hat, aber dass dieser antworten muss, halte ich für unsinnig. Ich persönlich beantworte solche Fragen meistens nicht, nur bei speziellen Gegnern oder wenn ich dadurch einen Vorteil sehe, würde ich meinem Gegner sagen, wie viele Chips ich noch hab.

Ich denke, die meisten Regelpunkte kann man seinen Mitspielern einmal mündlich erklären.

Viele Regeln sind auch einfach "verhandelbar", zumindest in einem Cashgame.
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  #8 (permalink)  
Alt 02.09.2008, 16:30
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Zitat:
Zitat von Matt255 Beitrag anzeigen
"Ein Spieler, der an der Reihe ist hat das Recht einen Gegner nach der Höhe seines Chipstack zu fragen. Dieser muss antworten."

So eine Regel, würde ich nicht durchgehen lassen. Natürlich darf jeder seinen Gegner fragen, wie viele Chip er noch hat, aber dass dieser antworten muss, halte ich für unsinnig. Ich persönlich beantworte solche Fragen meistens nicht, nur bei speziellen Gegnern oder wenn ich dadurch einen Vorteil sehe, würde ich meinem Gegner sagen, wie viele Chips ich noch hab.
Also meine aufgeschriebenen Regeln kommen auch höchst selten zum Einsatz.
Aber Dein Beispiel hatten wir auch schon öfter!
Dazu: Natürlich hat ein Mitspieler das RECHT zu wissen wieviele Chips Du noch übrig hast. Ist ja bei etlichen Händen nen Unterschied ob du noch 13BB oder 130BB auf Täsch hast! Entweder zählt man dann halt seine Chips durch oder man lässt es von wem anders machen (wenn man z.B. denkt dabei nicht das "Pokerface" halten zu können). Kenne auch mind. einen Spieler in unserer Runde, der stets seine höchsten Denoms zwischen und hinter den niedrigen "versteckt". Ich weise ihn öfter drauf hin, dass er die "eigentlich" möglichst sichtbar hinstellen sollte. Fruchtet selten, daher stell ich mich dann stur und lass ihn seine Chips halt jedesmal durchzählen wenn wir in ner Hand sind. Hatte mal nicht drauf geachtet wieviel er noch hatte und aufm turn oder river setzt er aufeinmal 3mal soviel wie ich dachte, dass er vorm Folp insg. hätte. Dann stehste halt schnell mal dumm da in nem Turnier, wenn Du nicht vorher weisst mit "wem" Du dich anlegst

In der Regel sind den Regulars die meisten Sachen ja eh bekannt. Wenn mal nen strittiger Punkt kommt, dann werden entweder RobertsRules befragt oder wir "handeln" irgendetwas, allgemein verträgliches, aus.
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  #9 (permalink)  
Alt 02.09.2008, 17:01
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Zitat:
Zitat von Matt255 Beitrag anzeigen
So eine Regel, würde ich nicht durchgehen lassen. Natürlich darf jeder seinen Gegner fragen, wie viele Chip er noch hat, aber dass dieser antworten muss, halte ich für unsinnig. Ich persönlich beantworte solche Fragen meistens nicht, nur bei speziellen Gegnern oder wenn ich dadurch einen Vorteil sehe, würde ich meinem Gegner sagen, wie viele Chips ich noch hab.
Das ist eine absolute Muss-Regel. Dein Gegner hat jederzeit das Recht
zu erfahren wieviel Chips du hast. Wie chipfreak sagte, kannst du vom
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  #10 (permalink)  
Alt 02.09.2008, 17:20
Benutzerbild von Matt255
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Zitat:
Wie chipfreak sagte, kannst du vom
Dealer zählen lassen.
Muss ich überlesen haben, vom Dealer war hier überhaupt nicht die Rede, weder in einem von meinen, noch in Chipfreaks Post.

Der Spieler, der gefragt wird, MUSS NICHT die Frage beantworten, solange seine Chips deutlich sichtbar vor ihm liegen, was natürlich immer der Fall sein sollte. Nachzählen muss der Spieler, der das wissen möchte, entweder selbst, oder ein anderer Spieler in der Runde (im Casino der Dealer), sofern er das möchte.

In einem Pokerspiel muss ein Spieler eigentlich nie irgendwas sagen, geschweige denn eine Frage eines Gegenspielers beantworten.
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