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http://www.spiegel.de/politik/auslan...516765,00.html
Pearl Harbor ohne Krieg Von Gabor Steingart, Washington Die Krise des Dollars alarmiert die Weltpolitik. Seit Einführung des Euro hat er 24 Prozent seines Werts verloren, jetzt könnte auch noch China aus der Währung fliehen - die USA müssen sich dringend Sorgen machen. Was haben das brasilianische Starmodel Gisele Bündchen und die Volksrepublik China gemeinsam? Die Antwort lautet seit vergangener Woche: Beide misstrauen dem Dollar. Das derzeit erfolgreichste Model der Welt ließ über ihre Zwillingsschwester und Managerin Patricia Bündchen mitteilen, Verträge in Euro seien ihr deutlich lieber als solche in Dollar. Die chinesische Zentralbank erklärte fast zeitgleich, dass der Dollar seinen Status als Weltwährung verlieren werde. Nun könnte man die Währungsvorlieben der Schönheit getrost überhören. China aber ist das Biest, das den Amerikanern im Nacken sitzt. Das für Amerika wichtigste Land der Erde heißt nicht England, Deutschland, Saudi-Arabien, Russland oder Irak. Das wichtigste, weil am wenigsten verzichtbare Land für die USA heißt China. Ohne dessen Bereitschaft, nahezu unbegrenzt US-Staatsanleihen zu kaufen, gäbe es kein amerikanisches Konsumwunder. Ohne Konsumwunder gäbe es kein Wirtschaftswachstum. Kurz gesagt: Ohne China stünde die Großmacht Amerika deutlich kleiner da. Bisher verhält sich Peking wie der gütige Kaufmann, der seinen Kunden anschreiben lässt. Die Amerikaner bekommen Fernseher, Kinderspielzeug und Unterhosen geliefert, ohne dass die Chinesen im gleichen Umfang dafür US-Waren importieren. Die Lücke zwischen Einkaufen und Verkaufen liegt bei rund fünf Milliarden Dollar - pro Woche. Die Chinesen geben sich mit US-Staatsanleihen zufrieden, auch um ihren wichtigsten Kunden flüssig zu halten. Mittlerweile verfügt die Staatsbank in Peking über einen Devisenschatz von 1,4 Billionen Dollar. Geradezu mit Eselsgeduld sahen die Chinesen zu, wie ihr bester Kunde seine Lieferfähigkeit verlor. Der Verfall des Dollars aber kann den Männern in Peking nicht gleichgültig sein. Er entwertet den Dollarschatz ihrer Zentralbank. In ihm ist ein Teil der chinesischen Exporterfolge zu Geld geronnen. Ein Rückzug der Chinesen aus dem Dollar würde für die USA ein Pearl Harbor ohne Krieg bedeuten. Die größte Volkswirtschaft der Welt würde von der am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaft der Welt herausgefordert. Der Lebensstandard von Millionen würde in Mitleidenschaft gezogen. Das derzeit ohnehin wackelige Selbstbewusstsein der Amerikaner würde erneut Schaden nehmen. Auf ihrem ureigensten Feld, dem der Ökonomie, müssten die USA einen empfindlichen Schlag einstecken. Und die USA könnten den Chinesen kaum einen Vorwurf machen. Denn sie sind keine Kamikaze-Politiker. Der Angriff auf den Dollar wird nicht heimtückisch vorbereitet. Im Gegenteil, die Vorbereitung findet in aller Öffentlichkeit statt. Was die Chinesen den Amerikanern in der vergangenen Woche auf ihre höfliche Art mitgeteilt haben, heißt auf Texanisch übersetzt: Wenn nichts passiert, kommt der große Rumms. Schon seit längerem ist die Entwicklung der US-Volkswirtschaft an Dramatik kaum zu überbieten. Mit dem Aufstieg der asiatischen Volkswirtschaften - erst Japan, dann China, zuletzt Indien - setzte eine historische Trend-Umkehr ein. Die einst stolze Exportnation USA wurde zum Importweltmeister. Das Handelsbilanzdefizit betrug 1992 erst 84 Milliarden Dollar, in 2007 wird es oberhalb von 700 Milliarden Dollar abschließen. Der größte Kreditgeber der Welt ist innerhalb einer Generation zum größten Schuldner der Welt abgestiegen, ohne dass die USA ernsthaft versucht haben, diesen Umstand zu ändern. Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem, heißt es in Washington lapidar. Die US-Regierung reagierte auch in der vergangenen Woche, wie sie stets auf derartige Ermahnungen reagiert: kaltschnäuzig und dickfellig. Der Dollar sei nicht ohne Grund zur Weltreservewährung aufgestiegen, sagte Finanzminister Hank Paulson mit leicht beleidigtem Unterton. Dabei müssten er und George W. Bushs Regierung handeln, anstatt zu schmollen. Die Lieferfähigkeit der USA müsste erhöht, ihre industrielle Basis erneuert werden. Der Konsum von Staat und Privaten, der in Wahrheit ein Zukunftsverzehr ist, müsste gedrosselt werden. Das Wachstum wäre dann geringer, aber nachhaltiger. Die Bemerkung des Pekinger Zentralbankers in der vergangenen Woche ist als Warnung zu verstehen, nicht als Drohung. China hat angesichts der anhaltenden Dollarschwäche gar keine andere Wahl als zu reagieren. Ein Angriff auf die US-Volkswirtschaft ist deshalb das bestprognostizierbare Ereignis der kommenden Jahre. Der Angreifer kann für sich sogar den Verteidigungsfall reklamieren. Was ist der Unterschied zwischen der US-Regierung des Jahres 1941 und der heutigen? Womöglich keiner. Der japanische Angriff auf die Pazifik-Flotte in Pearl Harbor galt als undenkbar - obwohl die Geheimdienste Anhaltspunkte gemeldet hatten. Damals war man sich in Washington sicher: Die Japaner würden es nicht wagen und nicht schaffen, einen Angriff über 8000 Kilometer Distanz zu organisieren. Die Mannschaften schliefen, als die Kampfbomber kamen.
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NL200 FR, NL100 SH „An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.“ Andre Kostolany |
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Ja, ich denke auch , dass schlimme daran ist FÜR DIE USA dieser unglaubliche Verlust an Macht, Einfluss/Bedeutung!
Was für ein Schlag für die Nation der Gesandten, wenn andere an dieser Vormachtstellung kratzen und somit die USA doch wieder im Mittelmaß verschwinden lassen, denn das wird passieren. Viele Einflussspähren hält die USA ja nur noch durch den $, werden Öl und co. in Euronen gehandelt -> good night american pride! Was dann auf uns politisch,ideologisch oder sogar militärisch(?) zukommt wird nicht mit Scherzen unter Freunden zu vergleichen sein, so schade es auch ist! Mal schauen wie die Entwicklung, bzw wie rasant die Entwicklung seinen Lauf nehmen wird und was dadurch dann auf uns zukommt. Für unsere BR heisst es dann ja gute Nacht Marie ;-) |
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Zitat:
- die usa gewannen den krieg und wurden militärische und wirtschaftliche (alleinige) weltmacht - der dollar löste das pfund als weltwährung ab das wolltest du aber nicht wirklich aussagen, oder? ![]()
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Zitat:
Hab übrigens grade (sogar relativ zufällig) ne zweite Meinung zu dem Artikel gefunden. --->Der Spiegelfechter » Gabor Steingart und das chinesische Pearl Harbor Ist ja immer gut sich in der Medienlandschaft mal ne zweite Meinung einzuholen. Mal abgesehen von der persönlichen "hetze" gegen den Spiegelredakteur werden hier auch einige recht zutreffende Statements gebracht, z.B. was hätte China davon ihre eigenen Dollarreserven noch stärker zu entwerten indem es sie in großem Umfang abstoßen würde. Aber für neuen Zündstoff könnte dann wohl dieses 900milliarden Dollar Loch sorgen---> USA droht "Kreditkarten-Krise" « DiePresse.com
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Biete: 30 grüne, 20 blaue und 10 graue PaulSon PrivateCardroom NCV und 300 unbespielte CasinoRoyales, Koffer inklu! |
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ach, was habt ihr den da für welt untergangsphilosopiehen? der $ bleibt noch 12-24 Monate sehr schwach, sobald n neuer Präsident da ist, die Immo krise Geschichte ist und die Amis wieder kauflust haben, wird der $ auch wieder stärker. der ölpreis sollte kein Problem werden, schließlich rechnet alle Welt mit dem Steigenden Preis. eventuell gelingt es mit neuer Besetzung im weißen Haus sogar in Nahen Osten was zusammen zu bringen, das dürfte den Ölpreis dann stützen. Wenn sich die Krisen da ( Kurdistan, Nordirak, Iran, Israel und Pakistsan) einigermaßen gelegt haben ohne das n Krieg ausbricht, wir der Ölpreis sinken, was dem $ auch stützen würde.also mitm auscashen einfach warten
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these shoulders hold up so much, they wont budge, i ll nerver fall or fold up I´m out of this motherfucking shit here. I´ll come back when they all came down and we can discuss poker with a little more quality. Goodby. |
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@Jason
der Konflikt z.B. in Israel zieh sich eigentlich schon seid deren Staatsgründung wie eine Schnur durch die Geschichte, da wird ein neuer Präsident auch kein Allheilmittel haben, so von wegen "Ruhe da!" und weg is der Konflikt! Zu einfach isses leider nich, aber schön wäre es in jedem Fall! |
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Ich habe mir vor Monaten mal so meine eigenen Gedanken zum $ gemacht und für mich kam nichts gutes dabei raus.
Der Iran rechnet sein Öl schon in € ab und die Saudis überlegen ebenfalls ihren Ölpreis an den € zu koppeln. China stützt als einzige Nation im grossen Stil den $,will sich aber auch davon lösen. Die Amerikanische Regierung ist einfach nur unfähig,überheblich und realitätsfremd. Für eine neue Regierung ist es ein harter Weg aus einer 3.Welt Währung (so Tony G. bei overcards)wieder eine stabile Währung zu machen.Das ganze wird Jahre dauern und währenddessen verringert sich der reale Wert meiner BR. Ich kann und will einfach nicht darauf warten in ein paar Jahren mal wieder den $ auf dem Stand zu sehen den er vor Jahren schon mal hatte,pokertechnisch gesehen ist das -EV. Also hab ich ein MB-Konto in € eröffnet und während der letzten Monate einen Grossteil meiner BR via Neteller-->Everest--Moneybooker umgeschichtet.Abgesehen von Stars spiele ich nur noch in Räumen in denen ich meinen Account in € führen kann.Selbst wenn ich hier an $Tischen spiele fällt keine Umrechnungsgebühr an. |
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