hej inspector....gucken wird mit g geschrieben und nicht mit k
ist jz schon das x.mal sonst würd ichs net sagen ... nimms mir net übel![]()
Die Idee mit Poker-AG ist eigentlich gut. Poker ist ein kompliziertes Strategiespiel und es schadet keinem, es zu können. (Solange er vernünftig damit umgeht). Und solange man Kindern nicht beibringt, dass es reale Gewinne gibt, kann es nicht schaden. Wobei ich mich natürlich freuen würde, wenn ein 11-jähriger ein PokerStars-Konto eröffnet, ein paar Euro per Ukash einzahlt und sich dann an meinen Tisch sezt![]()
Unabhängig von allen Aspekten des "Geschicklichkeitsspiels" bleibt Poker erstmal Glücksspiel und ist damit für Kinder nicht geeignet!
Wenn man damit anfängt, kommt als nächstes: "Hey, kommt nix im Kino: Hier hast du 10 EUR, spiel mal ein bisschen am Automaten."
Poker hat doch wirklich keinen Bezug zum Automatenspiel.
"Poker is like sex - everyone thinks they're the best at it, but only a few actually know, what they're doing" - Layne Flack
http://bit.ly/lN6W66
Andererseits ist es nunmal bei allem so, daß man nur dann wirklich gut werden kann, wenn man sehr früh mit etwas anfängt. Wenn du beim Schach z.B. nicht spätestens mit 9 oder 10 Jahren im Verein bist, wirst du ein Leben lang nicht über die Bezirksliga hinauskommen, egal wie hoch dein IQ ist. WÄrend auch echt duzmme Menschen, die früh angefangen haben, es deutlich höher schaffen.
Ich denke es kann Kindern sehr viel beibringen, wenn sie schon früh lernen, in Wahrscheinlichkeiten zu denken. Im Prinzip beruht doch das ganze Leben auf Wahrscheinlichkeiten.
Das mit dem Spielen um Pausenbrote sehe ich auch nicht so, ich hab das als Kind auch ohne Poker eh gemachtSei es beim Bundesliga-Tippen oder bei irgendw2elchen "Münze gegen die Wand werfen"-Spielen
Mein Sportwetten-Tagebuch ist wieder offen
http://www.pokern.com/forum/sportwet...-tagebuch.html
32-3-31
Eingesetzt: 351.00 EH
Bilanz: +27.21 EH
ROI: 108%
Naja jetzt übertreib mal nicht, um die paar Wahrscheinlichkeiten / Situationen die man beim
Pokern braucht zu lernen, muss man nicht mit 10 Jahren anfangen.
Im Pokern (wie in kaum einem anderen Spiel) geht es doch hauptsächlich
darum die Schwächen der Gegner zu identifizieren und diese auszunutzen.
Und diese Message finde ich für Kinder einfach ungeeignet.
Geändert von Cyranox (31.05.2011 um 11:10 Uhr)
"One day I will publish the one hundred most unplayable hands and they all will involve an ace" - Norman Chad
Der Thread-Titel lautet
Ist Poker für Kinder verboten?
Und die Antwort darauf lautet nun mal NEIN. Weil es eben verschiedene Pokervarianten gibt. Und nicht jede ist automatisch ein Glücksspiel. Der Vergleich zu Automaten hinkt dabei ganz gewaltig, und auch wenn in der MMouse Pokerchips als Gimmick beigefügt sind, so wird das 6jährige Kind nicht spielsüchtig sondern lernt zählen, was es bei Urzeitkrebsen nicht kann.
Auch glaube ich nicht, das Kinder weder das Interesse noch die Disziplin aufbringen, die Schwächen des Gegners zu studieren. Bei Kindern werden ganz einfach nur Chips in die Mitte geworfen und Karten verglichen.
Vielleicht gelingt es der Menschheit endlich mal das Positive in der Gesamtheit zu betrachten, als immer nur ängstlich verstört von einem negativen Punkt zum nächsten zu hetzen, immer in der Angst, verklagt zu werden.
"Hee! Was machen sie da? Das wird Konsequenzen haben!"
Geändert von Ody (31.05.2011 um 11:19 Uhr)
BECAUSE GOOD THINGS NEVER LAST
http://www.youtube.com/watch?v=uiNQe...eature=related
Guter Post von Ody, das kann ich so unterschreiben!
Ergänzend denke ich mal zurück in meine Jugend. Da hat mich Poker in Western und Terence Hill Filmen immer ein wenig fasziniert aber es konnte keiner in meinem Umfeld also wußte ich nie so recht wie das mit den Setzrunden so genau funktioniert. (Internet war damals auch noch nicht da) Natürlich weiß man dann irgendwann welche Hand die höhere ist aber das war's dann auch schon so ziemlich. Ich hab das gerne mal so nachgespielt wenn ich grad mit Freunden am Western spielen war und hätte, so denke ich, keine Gefahr gehabt in dem Alter der Spielsucht zu verfallen (ich gehe mal jetzt so von 8-12 Jahren aus). Das es Bluffs gibt kannte man auch schon aus den genannten Filmen, auch wenn nicht unbedingt so klar war wie genau es funktioniert. Nur dass man bei den anderen manchmal erkennen konnten dass sie lügen. Da kommt dann die Großaufnahme einer Schweißperle etc. Das wußte ich also schon aus den Filmen, da brauchte ich nicht mal aktiv zu spielen.
Ich finde zwar auch, dass es moralisch bedenklich ist jemanden beizubringen, wie er andere täuscht. Wenn man das ganze aber von einer schauspielerischen Seite aufziehen würde fände ich es recht unbedenklich. Der Lehrer müsste halt sehr verantwortungsvoll sein und ein gutes Gespür für jeden einzelnen Schüler entwickeln um dann entsprechenden Tendenzen bei den Schülern sofort pädagogisch umzulenken. Aber für durchführbar halte ich es durchaus. Nur eine Frage des "wie".
Eigentlich eine interessante Frage, ob sowas richtig ist oder nicht. Aber vielleicht ist es nicht gerade so schlau, Zeit dafür zu Samen spenden, den Kindern das Bluffen und damit sozusagen das Lügen beizubringen.
Geändert von kommodore (19.08.2011 um 16:05 Uhr)
Beim Schach kündigt man seine Züge ja auch nicht an und man versucht seine Gegner "zu besiegen" von daher danke ich das man bluffen als lügen bezeichnen kann.
Ich selbst fand pokern als Kind gänzlich uninteressant und langweiligIch glaube verbieten kann man es nicht aber ich glaube es würden sich auch nicht all zu viele anmelden.
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