Hallo,
ich bin seit ca. 4 Wochen dem Texas Hold'em verfallen und nun gerade dabei, mich durch mein erstes Buch durchzuarbeiten: "Winning Low-Limit Hold'em" von Lee Jones.
Gefällt mir ganz gut und ich hab schon einiges gelernt (und auch meine ersten Dollars bei Everest verdient).
Nach Lesen vieler Rezensionen zu anderen Büchern überlege ich nun, welches Buch ich als nächstes lesen werde, sobald ich das erste vernünftig durchgearbeitet habe.
Kurz zu meinem "Masterplan": ich möchte zunächst eine Zeitlang im Low-Limit-Bereich spielen und dann später, wenn ich mir damit eine gewisse Bankroll und vor allem Spielerfahrung aufgebaut habe, in den No-Limit-Bereich wechseln. Für letzteres werde ich mir dann erstmal "Harrington on Hold'em" I + II holen.
Momentan schwanke ich zwischen 2 Büchern, die ich als nächstes lesen könnte:
1. "Small Stakes Hold 'em: Winning Big with Expert Play" von Edward Miller.
Fällt eigentlich in die gleiche Kategorie wie mein jetziges Buch, ich hab aber hier und da gelesen, dass es noch ein bisschen tiefer in die Materie einsteigt und für den etwas fortgeschrittenen Spieler geeignet ist. Auch Lee Jones empfiehlt es in seinem Buch als geeignete Folgeliteratur.
2. "Hold'em Poker: For Advanced Players" von Slansky und Malmuth
Das wird ebenfalls empfohlen, wenn man aus den Low-Limits langsam in höhere Bereiche wechseln möchte.
Meine Frage nun: lohnt sich die Anschaffung von 1., d.h. sind dort wirklich gegenüber meinem jetzigen Buch ausreichend Mehr-Informationen drin, die die gut 20 Euro rechtfertigen?
Bin dankbar für jeden Tip / Kommentar zu oben genannten Büchern oder auch zu Alternativen.
Viele Grüße,
Micha


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), dahinter zu kommen, wie sich ein gewisses Konzept anwenden lässt oder warum jemand jetzt so oder so handelt. Diese Art von Lernen fördert sicher stärker das vernetzte Denken, da man früher Einsichten in ein breiteres Feld von Möglichkeiten hat. Man wird sich so auch, gerade wenn man viel spielt, eher den eigenen Schwächen bewusst. Ich habe mir diese aufgelistet und wenn ich gerade eine Lesepause habe, weil ich kein ungelesenes Buch mehr zu Hause habe, arbeite ich gezielt an einzelnen dieser Schwächen, indem ich die bereits gelesenen Bücher nach diesen Themen durchwühle und dann themenbezogen lerne. So hole ich dann nach und nach die Vertiefung nach. Natürlich hat meine Art zu lernen auch Nachteile: Es passiert mir hin und wieder, dass ich bei relativ basisbezogenen Situationen Fehler mache, die ich wohl nicht gemacht hätte, wenn ich Bücher von Anfang richtiggehend in mein Hirn einmassiert hätte.
Leider ging mir in der Schule die Begeisterung für Englisch vollkommen ab, sonst könnte ich jetzt lesen, bis ich schwarz werde, da der deutsche Büchermarkt, was Poker angeht, doch noch sehr dünn besäht ist.
Gerade Bücher, die Poker-Spezial-Themen behandeln (z.B.: Poker Tells), werden wohl nie auf deutsch herausgegeben. Des weiteren würde einem der Lesestoff das gesamte Leben nicht ausgehen, ich werd mich da wohl noch einmal den Finger rausnehmen müssen

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