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Du kannst deine Hand aber im Kopf vergleichen, du musst dir dann halt ausrechnen gegen welche Hände du hinten/vorne bist.
Du hast AQ, vermutest bei deinem Gegner AA oder AK, dann musst halt die Wahrscheinlichkeiten kennen .. imho funzt das aber im Grunde eh nur wenn Preflop schon alles in trockenen Tüchern ist, sprich Spieler A geht all-in und du kannst dir dann ausrechnen ob sichs lohnt oder nicht. |
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Moinsen,
PreFlop gibt es bestimmt OUTs und ODDs die man berechnen kann ... Allerdings mußte Dir dann vermutlich etwas Zeit nehmen ... Was könnte man beispielsweise aus JK offsiute alles machen? JJ KK ... TJQKA ... KKK ... JJJ ... KKKK ... JJJJ ... etc etc etc ... Nu mach Dir mal den Spass daraus Deine Outs zu ermitteln ... Hossa sage ich dann ... also in meinen Augen Unsinn ... ABER ... die PocketCards kann man sehr wohl bewerten ... Habe ich AK und Treffe im Flop wäre es deutlich mehr wert als 56 un ein Treffer im Flop ... So gibt es ein recht einleuchtendes System namens: Hutchinson (oder so) ... Das kann man beispielsweise unter www.poker-institut.org nachlesen. So wird eine Hand Preflop danach bewertet, wie HOCH die Karten sind, ob sie gleichfarbeig sind ... ggf connected und welche Position man am Tisch hat. Das ist sicherlich ein eher unflexibles EinsteigerSystem gibt aber erste Anhaltspunkte ... Wenn man 100% zivilisiert spielen möchte, kann man eigentlich nämlich kaum eine Hand spielen ... Da kann man dann auf gutes Bauchgefühl und ein oberflächliches Beobachten der Mitspieler nicht verzichten ... Ich bilde mir ein, nach Studium dieses Systems etwas aufmerksamer zu spielen. Vielleicht nicht unbedingt wesentlich besser aber doch etwas strukturierter ... das Bauchgefühl wird doch deutlich unterstützt ... Vielleicht komme ich ja auch mal in ferner Zukunft dazu aus der Erfahrung zu schöpfen und es einfach zu "wissen" :-) Hoffe ich habe etwas wietergeholfen. Gruß CaPpY |
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Hutchinson ist schon sehr sinnig - zumindest von der Grundidee her, die nämlich nichts anderes ausdrückt als: "Spiel nicht jede Starthand, sondern achte auf Qualität!" Klar macht man das nicht immer, sonst kriegt man absolut keine Action, weil jeder weiss, dass man nur Monster spielt o.ä., aber es hat zumindest mir geholfen mittelmäßige Hände preflop oder ohne was zu treffen zu mucken.
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Du wirst preflop keine Outs als solche berechnen, sondern vielmehr deinen Gegner auf eine Menge an Starthänden setzen und anhand dessen deine Gewinnwahrscheinlichkeiten mit deiner Starthand bestimmen.
Anhand dessen kannst du dann schon grob entscheiden, ob sich ein Call aus Pot-Odds-Sicht lohnt oder nicht. Wird auch oft bei All-In-Calls verwendet, da danach die spielerische Komponente (die ja ebenso über Sieg oder Niederlage entscheidet) wegfällt! Beispiel: Du sitzt im Big-Blind, Blinds sind schon relativ hoch, vor dir geht jemand All-In und alle anderen Folden zu dir. Da du eh schon den BB gebracht hast und ggf. sogar bereits mehr als die Blinds und sein All-In-Bet im Pot liegen, könnte ein Call sich aus Pot-Odds-Sicht nun lohnen, auch wenn du nicht über eine Riesenhand verfügst! Ohne deinen gebrachten BB wäre das aber vielleicht ein klares Fold! Geändert von Greko (21.05.2007 um 19:10 Uhr). |
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