diese frage ist bei mir heute wieder aufgekommen. folgendes szenario:
ich sitze ziemlich weit vorne und limpe 66
ungeraister pot, 5 limper nach mir (inkl den blinds)
flop: 356 rainbow (juhu), potgröße 6 BB
spieler vor mir (relativ starker tight aggressive) setzt 6 BB, ich erhöhe auf 20 BB, alle nach mir folden, er geht allin, ich calle.
hatte ihn auf einem kleineren set oder evtl gelimpten overpair, gezeigt hat er mir dann 47o, also die straight. es kam kein fullhouse mehr für mich und ich war 60 $ losnatürlich musste ich die straight einkalkulieren (was ich dank 1/3 chance auf fullhouse und relativ kleiner wahrscheinlichkeit für eine direkt gefloppte straight auch gerne getan habe), allerdings kam mir dann sofort der gedanke daß sowas nicht passiert wäre wenn ich geraist hätte vor dem flop.
es geht mir nicht darum ob der call gerechtfertigt war (das ist meiner meinung nach völlig klar bei einer sehr kleinen straßenchance und selbst wenn er sie hat noch über 30% auf FH).
also, frage an die runde: kleine pockets fullring aus jeder position raisen?
vorteile:
- geger bekommen keine völlig unberechenbaren komischen monster mit crap
- der pot wird schon etwas gemästet
- die gegner sehen den raise als stärke und die chance für eine erfolgreiche conti steigt
nachteile:
- geger werfen potentielle zweitbeste hände wie AT oder KJ schon vor dem flop weg
- bei möglichem reraise werden die odds für das set überdimensional teuer
- die gegner sehene den preflop-raise als stärke und es wird schwerer sie zum callen zu bekommen wenn man trifft


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natürlich musste ich die straight einkalkulieren (was ich dank 1/3 chance auf fullhouse und relativ kleiner wahrscheinlichkeit für eine direkt gefloppte straight auch gerne getan habe), allerdings kam mir dann sofort der gedanke daß sowas nicht passiert wäre wenn ich geraist hätte vor dem flop.
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