Land of the free… das war wohl einmal. Im Land von Las Vegas, dem Land der WSOP und dem Land wo scheinbar jeder Pokere spielt hat die Bush Administration am Wochenende praktisch ein Verbot von Glücksspiel im Internet ausgesprochen. Ausgenommen, natürlich, Lotto und Pferderennen. Also Spielen wo der Saat mitverdient. Das dürfte wohl auch der Hauptgrund sein warum das Gesetz durchgeboxt wurde, der Staat verdient am Online Glücksspiel nichts mit.
Wie das Gesetz zu Stande kam ist nicht gerade ein Lehrstück für die Demokratie.
Es wurde einfach an ein Gesetz zur Hafensicherheit angehängt und dann mit durchgewunken.
Die großen Anbieter der Branche haben bereits reagiert und so nehmen Partygaming, 888 und die Intercasino Gruppe keine Wetten mehr von US Bürgern an.
Insbesondere die Pokerspieler und Anbieter sind in Aufruhr, wir dürfen gespannt sein wie viele Spieler an der nächsten WSOP teilnehmen wenn die Online Qualifikation praktisch unmöglich wird.
Die genaue Auslegung des Gesetzes wiederum und die praktischen Handhabung könnten noch einmal spannend werden, denn es betrifft hauptsächlich die Banken und Kreditkarten Firmen denen verboten wird Zahlungen an Online Glückspielunternehmen vorzunehmen.
Punkte die auch jetzt schon teilweise schwierig waren.
Eine Folge dieses Gesetzes war ein Absturz praktisch der gesamten Online Glücksspiel Aktien. Neteller, Partygaming und co verloren teilweise über 50% an Wert.
Hier noch einige Artikel zum Thema:
Kurscrash: US-Verbot lässt Internet-Wettanbieter abstürzen - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
ISA-CASINOS.DE - Europas größtes Casino-Informationsportal im Internet
heise online - Rien ne va plus! für Internet-Glücksspiele in den USA


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