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  1. #1
    Avatar von Timoney79
    Timoney79 ist offline Poker Gott
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    Standard Gibt es Glück und Pech?

    Glaubt ihr an so was wie Glück und Pech? Es gibt Menschen die gewinnen ständig irgendwas, bei Lotterien, mit Losen, oder was weiss ich wo. Denkt ihr dass es Menschen gibt, die einfach mehr Glück haben oder seht ihr das alles nur statistisch, dass im longrum jeder Mensch gleich viel Glück/Pech hat.
    Nehmen wir mal die coinflips. Glaubt ihr dass es Spieler gibt, die mehr oder weniger coinflips gewinnen als es die Wahrscheinlichkeit vorgibt? AK vs QQ zum Beispiel. in ca. 50% der Fälle gewinnt AK. Gibt es Spieler die verhältnismässig öfter solche coinflips gewinnen als andere?
    Klar, wenn ich immer AK hab und meine Gegner immer QQ, dann müsste es im longrun im ca. 50% sein, aber wie ist das wenn man mal AK und mal QQ hat?
    Kanns nicht richtig ausdrücken. Ich hoff, ihr versteht was ich meine.
    Hängt vielleicht auch mit meinem downswing zusammen und der Tatsache, dass ich dieses Jahr ca. 50 stacks unter ev laufe, aber das Thema interessiert mich auch so.

  2. #2
    Prodigy1 ist offline Highroller
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    Standard

    Glaubt ihr an so was wie Glück und Pech? Es gibt Menschen die gewinnen ständig irgendwas, bei Lotterien, mit Losen, oder was weiss ich wo. Denkt ihr dass es Menschen gibt, die einfach mehr Glück haben oder seht ihr das alles nur statistisch, dass im longrum jeder Mensch gleich viel Glück/Pech hat.
    Nein, nicht jeder einzelner Mensch hat gleich viel Glück/Pech.
    Es geht schon bei der Geburt los, manche werden als Sohn reicher Eltern geboren oder wachsen mit einer tollen Familie auf. Andere werden als Baby aus dem Fenster in den Schnee geschmissen (wie während den Weihnachtsfeiertagen geschehen).
    Die Frage müsste meiner Meinung nach eher lauten, ob, wenn man die "Samplesize" aller Menschen nimmt, genauso viel Glück, wie Pech existiert. Messen lässt sich das natürlich nicht, aber man kann sich mal Gedanken drüber machen.

    Auf ps.com hab ich neulich den Artikel von irgendsonem Statisitk-Nerd gelesen, der hat ausgerechnet, dass man auch über die Samplesize von 200k Hands noch deutlicher Losing Player sein kann, obwohl man Winning Player sein müsste. Wenn das stimmt, bedeutet das schon, dass man sich glücklich schätzen kann, mit einer kleineren Samplesize überhaupt paar $ aus Poker rausholen zu können.
    Auf der anderen Seite bekommt man, wenn man z.B. Millionen von Händen spielt, schon sehr viel näher an die tatsächliche Winrate.
    Das ist aber doch auch nicht gerecht, der eine luckt sich nach oben in die Highstakes und andere müssen dafür 5-6 Jahre grinden!
    Das Glück lässt sich also imo nicht beeinflussen, aber wir als Pokerspieler können unsere Skills, Disziplin etc. verbessern um uns vom average Player abzuheben.
    Dann werden wir spätestens auf eine sehr große Samplesize auch dafür belohnt!
    Zitat Zitat von Timoney79

    heeeeeeeeeeyyy, was klaust du mein Zitat?
    falls du noch eins suchst nimm doch das hier

  3. #3
    Avatar von Thrym
    Thrym ist offline Moderator
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    Gesetz der großen Zahlen

    ist halt unfair, daß das leben nicht longterm ist... besonders bei sachen wie krebs, unfällen... etc

    aber ein pokerspieler mit ner million gespielter hände dürfte die coinflips rausgemittelt haben
    Mein Sportwetten-Tagebuch ist wieder offen
    http://www.pokern.com/forum/sportwet...-tagebuch.html

    32-3-31
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  4. #4
    JoeyChaoz ist offline Moderator
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    Ich weiß, was du meinst, Timoney.

    Vor Allem in einem DS macht man sich über solche Sachen Gedanken bzw. beginnt, an sich zu zweifeln.
    Denn eigentlich kann man ja nie wirklich wissen, ob man ein winning Player ist - auch wenn man schon einige kk Hände gespielt hat und die BR stetig wuchs.
    Denn es könnte ja auch ein ziemlich langer Upswing gewesen sein usw...
    Als normaldenkender Mensch ists einfach komisch, wenn man sachen wie "longterm" oder "kurzfristig" hört - ohne genauere Definition.
    Wie lang ist "lang"?

    Und für einen Pokerspieler ist es völlig egal, ob er jetzt die letzten 100k Hände fast nur gute Entscheidungen getroffen hat, wenn der BR 20+ Stacks fehlen.
    Das ist nunmal Kacke und am EV-Graph kann man sich nur bedingt aufgeilen...
    Meist ist es aber auch so, dass es uns oft erst dann komisch vorkommt, wenn der EV und das tatsächliche Ergebnis stark voneinander abweichen.
    Und ab einer gewissen persönlichen Marke müssen wir aufpassen, nicht so zu denken wie der Rest der Welt.

    Mein Vater ist zum Beispiel so ein Mensch: Wenns bei mir gerade nicht so gut läuft und ich aufgrund de Fischdichte doch sitzen bleibe, fragt er mich oft: "Warum hörst du denn nicht auf, wenns nicht läuft?"
    Denke, jeder kennt das. Das Problem ist dann einfach, dass er das nicht kapiert, wenn ich es ihm erkläre. Nur manchmal nach einer so einer behinderten Session ertappe ich mich selbst bei dem Gedanken: "Wenn ich heute nicht gespielt hätte, wäre jetzt mehr auf dem Konto"

    HÄTTE, WÄRE, blabla

    Ich denke mittlerweile sowieso, dass es sinnlos ist, sich den Graph der letzten Wochen/Monate anzuschaun und dem Geld nachzutrauern, was einem ja "zugestanden" hätte. Es ist vorbei! Und eigentlich darf man hier gar nicht mehr weiterphilosophieren, denn sonst kommt man von der Frage "Wie lang ist lang?" zwangsläufig zu der Frage "Wann beginnt lang?"
    Denn der Wahrscheinlichkeit ist es völlig wayne, ob wir die letzten 20 Flips verloren haben! Beim nächsten haben wir ja trotzdem wieder 50% und nicht einen Prozentpunkt mehr...
    Es sind halt dann ziemlich strange Fragen, die einem dann durch den Kopf schießen - bis man schließlich an einem Punkt austeigt und sich fragt, wie man sich überhaupt "dahingedacht" hat.
    In Wahrheit versuchen wir dann immer, eine logische Erklärung zu diesem Widerspruch zu finden und das kann im Endeffekt nichts bringen. Das sind einfach zwei verschiedene Welten...

    Im Grunde sollte man sich ja einfach gar keine Gedanken machen und die Zeit nutzen, an seinem Spiel zu arbeiten, bla, bla, yadda, yadda....
    Aber trotz diesem Wissen macht das jeder (mir bekannte) Pokerspieler, wenn er mit einem lifetime Up beglückt wurde. Und es ist auch weder eine Schade noch schlecht.
    Nur sollte man beim Rückblick in die Vergangenheit nicht immer nur sehen, was man alles verloren hat oder was man hätte gewinnen können -
    Man sollte auch sehen, was man schon alles tatsächlich erreicht hat.
    Es gibt zwar ein paar Menschen, die wirklich alles verloren haben und nichts erreicht haben, aber die sind meist selber schuld und Timoney gehört da nicht dazu imo. Und man sollte nie vergessen, dass man auch nach vorne blicken soll.
    Die Vergangenheit kann man nunmal nicht mehr ändern. Wenn man aber gewissenhaft an seinem Spiel arbeitet und aus der Vergangenheit lernt, wirds schon irgendwie laufen.
    Geändert von JoeyChaoz (29.12.2010 um 15:51 Uhr)
    Zitat Zitat von mac514-ftp Beitrag anzeigen
    Mir fällt gerade ein, dass ich vielleicht einfach so viel Geld einzahlen sollte, dass ich das BRM nicht mehr missachten KANN, weil ich dann ganz legitim auf den höchsten Limits spiele (und es dann auch nicht mehr möglich ist, noch höher zu gehen).

  5. #5
    Avatar von juvefan
    juvefan ist offline Poker Gott
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    Wer ernsthaft glaubt das ab einer gewissen samplesize jeder gleich viel Glück und Pech hatte, den kann man echt nicht mehr helfen
    Geändert von juvefan (03.02.2011 um 14:05 Uhr)
    Reaktion auf Rückzug vom chat:
    Zitat Zitat von thedave86 Beitrag anzeigen
    intri...aber gibt ja auch vorteile dadurch
    -kein langweiliges börsengelaber mehr mit dir und sal
    -keine diskussionen mehr mit dir und opa wer der größte rl-tard is und wer schneller 10k broked
    -keine offenbarungseide mehr über deine nicht vorhandene spielintelligenz beim poker
    -keiner der wie ein behinderter 100x test schreibt, nur weil sein chat mal ne minute hängt
    -keine völlig stupide interpunktion

    alles in allem, guter plan
    gg

  6. #6
    Prodigy1 ist offline Highroller
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    Zitat Zitat von juvefan Beitrag anzeigen
    Wer ernsthaft glaubt das ab einer gewissen symplesize jeder gleich viel Glück und Pech hatte, den kann man echt nicht mehr helfen
    Hat ja hier auch niemand behauptet
    Zitat Zitat von Timoney79

    heeeeeeeeeeyyy, was klaust du mein Zitat?
    falls du noch eins suchst nimm doch das hier

  7. #7
    raffallo ist offline Poker Star
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    Zitat Zitat von juvefan Beitrag anzeigen
    Wer ernsthaft glaubt das ab einer gewissen symplesize jeder gleich viel Glück und Pech hatte, den kann man echt nicht mehr helfen
    schonmal vom gesetz der großen zahlen gehört?
    Zitat Zitat von Reiner1960 Beitrag anzeigen
    Habe gerade eben ein kleines 1 Dollar Turnier auf PS gespielt;
    Ich sitze hier vor dem Monitor meines Laptops und staune Bauklötze und das mit Tränen in den Augen

  8. #8
    Avatar von Alexius
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    naja... wie ein großer grinder immer zu mir sagt... "u gotta be in it to win it..."
    zumindest was mtts angeht...

    wer immer vom schlechten ausgeht und deswegen evtl weniger spielt hat halt gar nicht erst die chance die "ausgleichende gerechtigkeit" zu bekommen...
    und varianz kommt oft nicht so wie mans erwartet... könnte ja sein dass du jahre lang poker grindest und immer schlecht runnst und verlierst... dann gewinnste 1 mal im lotto und alles is wieder gerecht...

    Zitat Zitat von Thrym Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von raffallo Beitrag anzeigen
    schonmal vom gesetz der großen zahlen gehört?
    nee noch nicht... aber hast du schonmal vom gesetz der großen zahlen gehört?

  9. #9
    Avatar von Stuntman Mike
    Stuntman Mike ist offline Poker Gott
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    mal was anderes jetzt: hat jmd schonmal vom gesetz der großen zahlen gehoert??
    Knall diese Schlampe die ganze Nacht
    Knall Sie - die - gan-ze - Nacht

  10. #10
    raffallo ist offline Poker Star
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    ich hab das gefühl du stalkst um mich fertig zu machen
    hab halt nicht den ganzen fred gelesen
    Zitat Zitat von Reiner1960 Beitrag anzeigen
    Habe gerade eben ein kleines 1 Dollar Turnier auf PS gespielt;
    Ich sitze hier vor dem Monitor meines Laptops und staune Bauklötze und das mit Tränen in den Augen

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