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  #31 (permalink)  
Alt 12.06.2008, 13:53
Benutzerbild von hamandyg
Fischstäbchen
 
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Kann nur hoffen,das unser Bundesland da nachzieht!Ansonsten müßte ich umziehen.
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  #32 (permalink)  
Alt 12.06.2008, 14:37
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Zitat:
Zitat von Ody Beitrag anzeigen
Das neue Gesetzt des Landes NRW ist seit Montag beschlossen. Darin wird Poker nicht länger als Glücksspiel bezeichnet.

Feuer frei!


quelle? das heißt? MEHR!
__________________
Zitat:
Zitat von MrBurnz Beitrag anzeigen
brm ist für leute die keine edge haben.wer ne edge hat braucht kein brm da die kohle eh immer reinkommt..
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  #33 (permalink)  
Alt 13.06.2008, 18:59
Fisch
 
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Naja ich finde das Poker immer eine unberechenbare Seite haben wird, an der man so viel Rummathematesieren kann, wie man will... Du kannst deine Outs noch so berechnen aber es ist nun mal Fact, das AA auch gegen 7,2 offsuitet verlieren kann wenn das Board und der Pokergott das so entscheiden. Von dem her finde ich den Einwand, das Poker ein Glückspiel ist richtig. Man muss aber auch anerkennen, dass wenn Poker ein Glückspiel wäre es nicht dazu kommen könnte das an den Final-Tables oft die gleichen sitzen, oder? Think about it and Never Forget, "That's Poker!"
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  #34 (permalink)  
Alt 13.06.2008, 20:14
Shark
 
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Ich glaube es ist eine etwas andere Frage;

Es wird häufig gesagt, echte Glücksspiele seien Spiele, wo das können eines Spielers keinerlei Einfluss auf das Spielergebnis hat. Danach wäre Poker ganz klar kein Glücksspiel, denn Profis haben auf Dauer eine viel höhere Gewinnchance als Anfänger.

Da würde sich dann aber die Frage stellen, was ist dann Black Jack? Profis haben dort auch eine bessere Gewinnchance als Anfänger!

Der Unterschied ist aber ein rießiger! Denn vorausgesetzt es werden Maßnahmen gegen counten ergriffen (Mischen nach jedem Spiel), verliert auch der beste Black-Jack-Spieler mal angenommen er würde unendlich oft spielen zwangsläufig mehr als er Gewinnen kann. Die Bank hat statistisch gesehen immer einen Vorteil. Diesen Vorteil kann auch der beste Spieler nicht wegspielen. Bei perfekten Spiel liegt der Bankvorteil bei ungefähr 0,5%. Beherrscht der Black-Jack-Spieler das spiel nicht so perfekt, wird er deutlich höhe. Aber der Spieler hat einen Einfluss darauf, wie hoch der Verlust bei langfristigen Spiel aussieht. Ein einzelnes Spiel ist Glück, bei sehr vielen kann er auf dauer nur verlieren. Also immer noch recht klar ein Glückspiel, wenn auch nicht so ganz klar, da ein Anfänger nicht die gleichen Chancen wie ein Profi hat.

Klarer ist es beim Roulette. Der Bankvorteil liegt bei mehrfachen Chancen bei 2,7% und bei einfachen Chancen bei 1,35%. Hier hat das Können keinerlei Einfluss auf die Gewinnchance. Wer unendlich oft spielt, kann nur verlieren. Genauso, wenn er einfach auf alle Zahlen gleichzeitig setzen würde -> automatischer Verlust. Roulette ist also reinstes Glückspiel pur.

Lotto ist ähnlich, (wer auf Zahlen setzt, auf die viele setzen, wie Bilder, kann man natürlich unter Umständen noch weniger gewinnen). Davon mal abgesehen davon, liegt die Ausschüttüngsqoute nur bei ca. 50%!!! Also auch eine Art von Bankvorteil von 50%!!!!!. Würde man unendlich oft spielen, würde man doppelt so viel einsetzen wie man gewinnt. LOTTO = Idiotensteuer oder auch Armensteuer (da im Durchschnitt die meisten Lottospieler nicht gerade zu den finanziell betuchtesten gehören). Wie man also sieht ist Lotto also nicht nur ein relativ reines Glücksspiel sondern auch die absolute Abzocke vom Staat!!!!!!!

Beim Poker sieht es anders aus. Spieler spielen gegen Spieler, und nicht gegen die Bank. Die Karten kommen zufällig. Da ist bei einem einzelnen Spiel Glück ein Faktor. Ob man die richtigen Karten bekommt oder nicht ist auf ein einzelnes Spiel betrachtet daher Glück. Bei der Betrachtung von unendlich vielen Spielen, gibt es jedoch keinen Glücksfaktor. Jede Karte kommt dann bei unendlich vielen Spielen bei jedem Spieler gleich oft. Wären alle Spieler gleich gut, müsste Jeder genauso viel gewinnen und verlieren. Das ist aber nachweislich nicht der Fall. Das Können hat einen deutlichen Einfluss darauf, wie viel und häufig man gewinnt, bzw. bei welchen Händen man erst gar keinen Einsatz ausgibt. Wer deutlich besser spielt als die Masse der Spieler, kann auf Dauer (also auch bei unendlich vielen Spielen) dauerhaften Gewinn machen. Also mehr Gewinnen als er einsetzt. Das ist bei echten Glücksspielen auf unendlich viele Spiele bezogen unmöglich. Also kann Poker kein Glücksspiel sein, sondern ist eindeutig ein Skillgame.
Dann gibt es natürlich noch den Rake. Klar, Casinos wollen ja irgendwo von auch beim Poker Gewinn machen. Der Rake schmälert den Gewinn teils erheblich. Wer aber so viel besser Spielt als die anderen Spielteilnehmer, sodass er soviel mehr Gewinnt als die anderen Spielteilnehmer, dass seine Potgewinne minus dem Einsätzen, den Rake übertreffen, kann trotzdem insgesamt mehr Gewinn machen, als er einsetzen muss. Und da dies wieder auf Dauer vom Können abhängig ist, ändert auch dies nichts an der Tatsache. Poker ist kein Glücksspiel.
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Folgende 3 Pokerfreunde bedanken sich bei volker1 für diesen Beitrag:
Thrym (13.06.2008), Velkarr (14.06.2008), VHX (03.07.2008)
  #35 (permalink)  
Alt 13.06.2008, 20:29
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sehr schöner beweis!

schick das mal den ministern
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Zitat:
Zitat von MrBurnz Beitrag anzeigen
brm ist für leute die keine edge haben.wer ne edge hat braucht kein brm da die kohle eh immer reinkommt..
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  #36 (permalink)  
Alt 13.06.2008, 20:48
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Oberverwaltungsgericht erlaubt Poker-Turniere


Münster (ddp-nrw). Das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen hat das Verbot von Poker-Turnieren gekippt. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, gaben die Richter einer Beschwerde von Poker-Turnierveranstaltern gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Münster statt. Ein ausgesprochenes Verbot durch die Stadt Rheine sei «voraussichtlich rechtswidrig», hieß es zur Begründung. Das Pokerspiel in der von der Antragstellerin geplanten Weise sei «kein verbotenes Glücksspiel». Die Kommune müsse das vom Verwaltungsgericht zunächst bestätigte Verbot erneut überprüfen.

Ein verbotenes Glücksspiel ist nach Angaben des OVG dadurch gekennzeichnet, «dass die Spieler einen Spieleinsatz zahlen, aus dem die Gewinnchance des Einzelnen» erwachse. Die von dem Pokerveranstalter erhobene Teilnahmegebühr in Höhe von 15 Euro stelle einen solchen Spieleinsatz nicht dar. Bei der Gebühr gehe es nicht um «Finanzierung der Gewinne», sondern ausschließlich um die «Deckung der sonstigen Veranstaltungskosten».

Falls bei Poker-Turnieren für andere - möglicherweise illegale - Spiele geworben werde, komme grundsätzlich «nur ein Verbot der Werbung dafür in Betracht», hieß es weiter zur Begründung. Der Senat wies allerdings darauf hin, dass die Stadt Rheine prüfen könne, ob derartige Turniere gegen die Gewerbeordnung verstoßen.

Das Urteil dürfte weitreichende Folgen auf Verbotspläne durch das Land NRW haben. Das Düsseldorfer Innenministerium prüft seit einigen Wochen ein Verbot von öffentlichen Poker-Turnieren. Als erstes Bundesland hatte Rheinland-Pfalz kommerzielle Poker-Veranstaltungen untersagt. Nicht betroffen von dem Verbot sind Pokerrunden in den staatlichen Spielcasinos.

(Az.: 4 B 606/08)
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  #37 (permalink)  
Alt 14.06.2008, 04:25
Shark
 
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Cool

[quote=volker1;95899] ...Wer deutlich besser spielt als die Masse der Spieler, kann auf Dauer (also auch bei unendlich vielen Spielen) dauerhaften Gewinn machen. Also mehr Gewinnen als er einsetzt. Das ist bei echten Glücksspielen auf unendlich viele Spiele bezogen unmöglich. Also kann Poker kein Glücksspiel sein, sondern ist eindeutig ein Skillgame...

--> und ich denke genau das is der knackpunkt!!!
ich denke ehrlich gesagt langsam auch das der staat das schon begriffen hat und deshalb die "ausserhalb-des-casinos-poker-games" verbieten will, damit diejenigen dies richtig drauf haben in die casinos gehn zum spielen denn wenn dort einer viel gewinnt, verdient auch der staat daran...
is doch klar wenn private games auch erlaubt wären zockt doch jeder im nebenzimmer seiner kneipe ums eck den besoffskis die kohle ab und davon hat ja der staat niggz...

-->@ ody:

heisst das jetz das die länder aufgrund dieses urteils jetz nachziehen müssen oder müsste so ein urteil von nem höheren gericht kommen das sowas geschieht?
kenn mich da net so aus leider aber es gibt ja so urteile wo dann alle gerichte so entscheiden müssen bei gleichen fällen oder is das was anderes?

gruß rocket
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"When luck shuts the door,
U´ve gotta come in trough the window.
Thats where the skill comes in"
Doyle Brunson
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  #38 (permalink)  
Alt 14.06.2008, 09:43
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Das können die Länder halten wie sie wollen. Vernünftigerweise sollten die Politik des einen Landes dem Urteil eines Gerichtes des anderen Landes, das sich mit der Sache beschäftigt hat zustimmen, ohne weitere Steuergelder zu verprassen.
Rheinland Pfalz jedoch als Beispiel wird es sicherlich dabei auf ein weiteres Urteil hinuaslaufen lassen.
Wir in NRW jedenfalls können jetzt spielen wo und sooft wir wollen.

Das ist jetzt genauso wie in Nevada, wo Glücksspiel erlaubt ist. In Washington dagegen, wirst Du behandelt wie ein Schwerstkrimineller. Die Welt ist verrückt.

Geändert von Ody (14.06.2008 um 13:50 Uhr).
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  #39 (permalink)  
Alt 14.06.2008, 11:22
Shark
 
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Zitat:
Zitat von Rocket Beitrag anzeigen

--> und ich denke genau das is der knackpunkt!!!
ich denke ehrlich gesagt langsam auch das der staat das schon begriffen hat und deshalb die "ausserhalb-des-casinos-poker-games" verbieten will, damit diejenigen dies richtig drauf haben in die casinos gehn zum spielen denn wenn dort einer viel gewinnt, verdient auch der staat daran...
is doch klar wenn private games auch erlaubt wären zockt doch jeder im nebenzimmer seiner kneipe ums eck den besoffskis die kohle ab und davon hat ja der staat niggz...
Das Problem an unseren Casinos ist nur halt, dass erstens für die Mehrzahl der Spaß- Sport-Pokerspieler die Mindesteinsätze sehr hoch sind und zweitens der Rake + die "Zwangstrinkgelder" eben auch zu viel abzocken, sodass die deutschen Casinos nur für sehr wenige eine Alternative darstellen können. Unter einer Bankroll von 3000€ braucht man dort gar nicht erst anzufangen.

Der Staat würde an seinen Einnahmen (von den Casinos) eigentlich nichts verlieren, wenn er nicht nur das Spielen von Sachpreistunieren, sondern auch von Cashgame in Microlimits eben auch öffentlich außerhalb von Casinos erlauben würde. Denn die Spieler die das spielen wollen, sind in den Casinos i.d.R. eh nicht anzutreffen.
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  #40 (permalink)  
Alt 14.06.2008, 12:03
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Zitat:
Zitat von Ody Beitrag anzeigen
Bei der Gebühr gehe es nicht um «Finanzierung der Gewinne», sondern ausschließlich um die «Deckung der sonstigen Veranstaltungskosten».
lal,nee,gar net.

wenn 150 donks mitmachen, werden die 2250 € natürlich ausschliesslich dafür verwendet die dealenden Kumpels, die gemieteten Tische und die location zu zahlen.

und oft (oder so gut wie immer) ist das ja sogar noch rebuy,lal.
__________________
http://Opaaufpoka.de.vu

OMD3KDC
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