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  #1 (permalink)  
Alt 22.07.2007, 20:16
Benutzerbild von Thrym
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Standard meine theorie zum bankroll management

ich habe die erfahrung gemacht, daß ich (und sicher viele andere auch) nicht mein bestes poker spiele wenn es um zu viel geld geht. wenn man angst hat das buyin zu verlieren wirft man evtl blätter weg, die man eigentlich bis zum ende durchziehen sollte. auch wenn man sciher ist daß der gegner seinen draw verpasst hat, wenn er einen zu hohen betrag als bluff setzt, traut man sich nicht zu callen.

deshalb habe ich eine eigene theorie zum br-management entwickelt, mit der ich extrem erfolgreich fahre:

MAN SOLTE EIN LIMIT SPIELEN, IN DEM MAN ES NICHT MERKT WENN MAN 1 BUYIN VERLIERT

ich spiele momentan nur NL 25, obwohl meine br die 1000 schon lange überpsrungen hat. wenn ich NL50 spiele, regen mich badbeats zu sehr auf und ich bin teilweise einfach zu ängstlich, wenn es um 50$ geht.
bei NL 25 spiele ich hervorragendes poker mit teilweise wirklich guten calls (wenn ich sicher bin daß der gegner einen draw hält. und weil ich keine angst ahben muß ein buyin zu verlieren gebe ich auch mit extremer aggression gas wenn ich etwas treffe.

mich würde mal interessioeren was ihr zu meiner br-theorie sagt
__________________
Zitat:
Zitat von MrBurnz Beitrag anzeigen
brm ist für leute die keine edge haben.wer ne edge hat braucht kein brm da die kohle eh immer reinkommt..
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Alt 22.07.2007, 20:58
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hat eher mit psychologie zu tun als mit br management finde ich.

es ist ja such nix dagegen zu sagen.man sollte immer da spielen wo man am meisten spass dran hat.zb anbieter oder limit halt.

nl 25 ist auch relativ befreit vom rumgedonke so das ich pers nix schlechtes dran erkennen kann- dazu kommt ja das deine br wächst!
__________________
MfG Perry
Spiele fast nur noch omaha
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  #3 (permalink)  
Alt 22.07.2007, 22:07
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kann mich deiner theorie nur anschließen. geht mir auch so.
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  #4 (permalink)  
Alt 22.07.2007, 23:17
Benutzerbild von Figool
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Zitat:
Zitat von STEKLO Beitrag anzeigen

MAN SOLTE EIN LIMIT SPIELEN, IN DEM MAN ES NICHT MERKT WENN MAN 1 BUYIN VERLIERT
Das kann unter Umständen gefährlich sein!
Man ist eher geneigt calls zu machen in einer hand, wo man damit rechnen muss nicht die beste hand zu halten. und da es einen ja nach deiner theorie eh nicht stört wenn der stack flöten geht spielt man u.U. auch dementsprechend loose (schlecht). ich denke man muss auch ab und zu neue Reize setzen und seine möglichkeiten ausloten. natürlich im rahmen eines vernünftigen br-management.
das wichtigste ist, dass man sich auf dem limit wohlfühlt. und ein bissl angst vor nem stackverlust ist ganz gesund.
__________________
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Alt 22.07.2007, 23:45
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Könntest auch einfach Shorstacked an die NL50 Tische. Dadurch gewöhnst du dich an das Limit und kannst weniger verlieren als in NL25
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  #6 (permalink)  
Alt 26.07.2007, 14:27
Benutzerbild von Hatstick
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@ Stelko!

Dein Satz war so schon nicht verkehrt.Ich würde es bissl anders ausdrücken:

"Man sollte das Limit spielen,wo man sich am wohlsten fühlt".
Wichtig natürlich,eine anständige BR zu haben,die auch downs gut auffängt.


Ich habe vom ersten Tag an nen BRM Plan gehabt(von einer netten Pokercommunity!) und bin bis heute damit recht gut gefahren.Das ist meiner Meinung nach auch Pflicht,um über längere Zeit erfolgreich mit dem Poker Geld zu verdienen.
Außer man ist ein sehr talentierter Spieler oder ne Luckbox,der die Low/Midstacks Limits geradezu überfliegt.Gibt es ja auch ;-)

NL:

Grob sollten es min. 20 BI des jeweiligen Limit sein.
Bei dem kleinsten Limit kann man dies auch bissl weiter auslegen.
Erstes Fazit ziehe ich dann ab ca. 20k Hände.
Gehe grundsätzlich mit max. BI an die Tische.

Habe mit $35 auf Everest NL2 angefangen.Die Tische,mit den kleinsten Blinds.Kann man ja glaube ich nur 90Tage spielen aber das sollte für jeden reichen,seine BR zu pushen.
Mit $150 dann zu NL10.
Ab $500 bin ich dann zu NL25 gewechselt.

BR steht bei Everest/NL zur Zeit bei knapp über $1k aber für NL50 gebe ich mir dann bissl mehr Reserve und wechsel mit $1,4k.

FL:

Ähnlich habe ich es bei Party mit $50 und Fixed Limit getan.
Dort auf 0.05/0.10 angefangen und bin immer min. 300BigB aufgestiegen,bis $1/2 hoch.
Den Shot auf 1/2$ bei PP habe ich ausnahmesweise schonmal mit $400 versucht.Weiter konnte ich dort die BR net pushen aber FL macht mir auch mittlerweile keinen Spaß mehr.

Damit fährt man eigentlich ganz gut.Downs kann man nie verhindern,sondern nur den Verlust minimieren und mit einem ordentlichen BRM ist man vor bösen Überraschungen bis hin zum broke doch gut geschützt.
Skill und das jeweilige Limit damit über längere Zeit schlagen,ist natürlich immer noch die wichtigste Voraussetzung ;-)

Siehe da,wie oben erwähnt,nach ca. 20-30k Händen nen Fazit.Kann aber durchaus auch mal länger dauern.
FL 0.5/1$ habe ich z.B. weit mehr als 60k Hände gebraucht.Das hat Nerven gekostet ;-)

Geändert von Hatstick (26.07.2007 um 14:55 Uhr).
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