Einzelnen Beitrag anzeigen
  #2 (permalink)  
Alt 10.01.2007, 20:17
Wayne2000 Wayne2000 ist offline
Shark
 
Registriert seit: 02.01.2007
Beiträge: 133
Danke gesagt: 0
0 Mal in 0 Posts Danke erhalten
Standard

Berechnung der Outs und Wahrscheinlichkeiten nach dem Flop:
Outs x 4 = Prozentuale Wahrscheinlichkeit meine Outs bis zum River zu treffen.

Berechnung der Outs und Wahrscheinlichkeiten nach dem Turn:
Outs x 2 + 2 = Prozentuale Wahrscheinlichkeit meine Outs bis zum River zu treffen.

Winning Descisions anhand der Pot Odds:
Nehmen wir an im Pot befinden sich 300 €. Der Gegner raist um 100 €, nun befinden sich 400 € im Pot. Um zu callen muss man nun 100 € bezahlen; 400 € zu 100 € = 4:1 Pot Odds. Der Einsatz entspräche dann 1/5 des Pots, also 20% (100 € von 500 €)
Ist die Chance den Pot zu gewinnen größer als 20% ist es gerechtfertigt zu setzen. Ist sie kleiner, ist es unwirtschaftlich zu spielen.
Du kannst nur die jeweilige Situation "berechnen" - das nach dir jemand callt oder raist kannst du nicht wissen. Dann musst du evtl. noch einmal rechnen.

Nun zu deinem Beispiel mit:
J und T in der Hand. Der Flop lautet 8 3 K.

Du hast 3 outs für den J, 3 outs für die T = macht schon mal 6 Outs.
Allerdings liegt mit dem König eine höhere Karte als deine beiden Startkarten.
Das heisst die 6 Outs müssen abgewertet werden (discounted outs).
Denn selbst wenn du ein Paar auf Turn oder River bekommst, liegst du gegen ein mögliches Königspaar hinten. Du hast natürlich noch eine minimale Chance auf eine Straigt (Runner - Runner mit 8 und Q)... die Wahrscheinlichkeit dafür liegt aber irgendwo im pro-mille-bereich :-)
Die Hand sollte also gegen mehr als einen Spieler also check/fold gespielt werden.
__________________
„Wenn zwei Gegner All-in in gehen und dann tanzen, musst du Pocket Könige vor dem Flop folden.“ - M. Matusow, WSOP 2007

http://pokerexclusive.blogspot.com/
Mit Zitat antworten