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Alt 10.04.2008, 11:05
DaltonDK_70 DaltonDK_70 ist offline
Fisch
 
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Standard Donk-Spielweise vielleicht doch lukrativ?

Hallo Forum,

seit knapp einem Monat bin ich auch dem Online Pokern verfallen und spiele auch von Anfang an um Echtgeld. Meist Cashgame mit Blinds $ 0,02/$ 0,05.

Mal gewinn ich, mal verlier ich und hab jetzt exakt den gleichen Betrag auf dem Konto, den ich vor einem Monat einbezahlt habe.

Was mich nun extrem ärgert, ist, dass ich immer gegen Leute verliere, die z.B. mit 7 2 auch hohe Einsätze pre-flop oder auch nach dem Flop callen und dann auf Turn und River noch 2 Pärchen oder nen Drilling treffen. Dann sitz ich immer da und versteh nicht, warum die nicht schon spätestens nach dem Flop ausgestiegen sind. Wenn ich hier im Forum lese, geht das vielen von Euch auch so.
Spassenshalber hab ich mal begonnen, auch mit schlechten Händen einfach mal reinzulimpen und zu sehen, was der Flop bringt und tatsächlich treffe ich oft noch was und wenn ich dann gewinne, dann häufig sehr viel, weil ja die anderen, die noch dabei sind von Anfang an gute Hände haben und deshalb auch bereit sind, ihr Geld einzusetzen.

Kürzlich habe ich einem Cashgame mit sehr hohem Limit zugeschaut. Da ging einer All-In mit 1500 Dollar und wurde gecallt. Als er die Karten aufdeckte, hatte er 3 5 offsuit. Im Flop kam A 2 4. Er hat den Pot gewonnen. Wäre ich sein Gegner gewesen, hätte ich wohl meinen PC zum Fenster raus geworfen...
Das ist doch eigentlich totale Donk-Spielweise und das in einem so hohen Limit!

Nun meine Frage an die, die schon länger spielen: Ist es auf Dauer wirklich schlechter, auch öfters schlechte Starthände zu callen? Alle sagen immer "ja", aber meine bisherigen Beobachtungen sprechen da irgendwie dagegen...
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