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Alt 02.03.2008, 10:34
Tjelfe Tjelfe ist offline
Fisch
 
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Wir hier im Osten hatten uns vor ca. 2 Jahren auch zunächst als studentische Interessengemeinschaft auf die Beine gestellt.
Wir haben aber schnell feststellen müssen, dass es nicht einfach ist, nach Außen als Interessengemeinschaft aufzutreten (z.B. bei der Organisation von Turniere und Anmeldung selbiger, bei der Suche nach Sponsoren, Versicherung oder nach Räumlichen usw.), da dann doch schnell man nach der sog. „Chefetage“ oder der rechtlichen Absicherung gefragt wird. Auch kann man mit Erhebung eines kleinen Mitgliedsbeitrags (bei uns momentan ein 5er im Monat) häufig alle laufenden Kosten (auch bei größeren Anschaffungen) begleichen und muss nicht alles aus eigener löhnen, sodass wir uns nach ca. einem halben Jahr zur Gründung eines Vereines durchgerungen hatten.
Selbstverständlich ist der Gründungsaufwand da, Satzung verfassen, Notartermin, beim Finanzamt anmelden, Vereinskonto suchen und natürlich die Mitgliederversammlung zur Gründung durchführen (war bei uns aber eine lustige lockere Runde). Leider gab es vor ca. 2 Jahren noch nicht so viele Pokervereine (schon gar nicht in unsere Region), sodass wir vieles in Eigenregie durchgeführt haben, ohne auf Erfahrungen und Wissen anderen Vereine zurückgreifen zu können.
Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es von uns bisher keiner bereut hat. Die Satzung und die Eintragung in das Vereinsregister geben einen gesicherten rechtlichen Rahmen. Man tritt als e.V. auf, was einem häufig ein Erklärung (Was uns häufig bei der Interessengemeinschaft passiert ist, typische Frage: Was ist eine IG??) der Struktur der Organisation erspart und wenn man die Gründung hinter sich gebracht hat, kommt auch nicht mehr so viel auf einen zu.
Selbstverständlich ist auch ein dauerhafter Aufwand gegeben. Neben den Vorstandsitzungen, den jährlichen Mitgliederversammlungen und der Buchführung (inkl. Steuererklärung, die Steuerabgaben sind aufgrund von großen Freibeträgen eher bei Null), gibt es immer etwas zu tun (z. B. Turniere planen, Sponsoren bei Laune), aber das sind eher Sachen, die nicht jede Woche vorkommen und sobald man den Dreh raus hat auch relativ leicht von der Hand gehen. Natürlich ist wichtig, dass die Aufgaben auf vielen Schultern liegen und nicht nur einer die Arbeit erledigt (könnte leicht zu Stresserscheinungen, wie spontanes Totumfallen, führen).
Es kommt natürlich darauf an, was man auf die Beine stellen will. Soweit man sich nur ab und zu in bunter Gruppe zu einer Runde Poker treffen will, würde ich mir den Aufwand sparen. Sollten jedoch vielleicht wöchendliche Veranstaltungen sowie öffentliche Turniere geplant sein, würde ich eine Vereinsgründung empfehlen.

Besten Gruß und maximalen Erfolg bei der event. Gründung.
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Der östlichste Pokerverein Deutschlands: www.poker-allianz.de
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